Eine Gemeinde mit ungewöhnlichen Adressen
Mit gut 18.000 Einwohnern ist Hoppegarten eine mittelgroße Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland. Dennoch sitzen hier Einrichtungen, die über den Ort hinaus Bedeutung haben. Auf dem früheren Gelände des Zentralen Chiffrierorgans der DDR-Staatssicherheit befindet sich seit 1997 ein Zwischenarchiv des Bundesarchivs. Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg hat in Hoppegarten seinen Sitz, in Hönow unterhält die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau eine Geschäftsstelle.
Solche Häuser haben eigene Anforderungen: Besucher müssen angemeldet und begleitet werden, Akten und Technik dürfen nach Dienstschluss nicht unbewacht zugänglich sein. Objektschutz bedeutet hier vor allem kontrollierter Zutritt am Tag und ein verlässlicher Verschluss am Abend.
Welche Objekte in Hoppegarten Schutz brauchen
Je nach Ortsteil und Nutzung stehen ganz unterschiedliche Gebäude im Vordergrund:
- Verwaltungs- und Behördenbauten wie Rathaus, Bundesarchiv-Zwischenarchiv und Landesbetrieb Straßenwesen
- die Hönower Einkaufspassagen zwischen U-Bahnhof und Grundschule und die Supermärkte der Siedlungserweiterung
- das Ortsteilzentrum Hönow und das Haus der Generationen als öffentliche Treffpunkte
- Villen und Rennstallanlagen an Rennbahnallee und Lindenallee, viele davon Baudenkmale
- leerstehende oder in Umbau befindliche Gebäude, die bis zur neuen Nutzung gesichert werden müssen
Für jedes Objekt legen wir gemeinsam fest, was geschützt wird, wann und wie: feste Präsenz, Kontrollgänge zu vereinbarten Zeiten oder eine Kombination aus beidem.
Handel am U-Bahn-Endpunkt
Hönow ist seit 1990 stark gewachsen: von gut 2.200 auf über 9.100 Einwohner Ende 2024. Mit den neuen Wohngebieten kamen Supermärkte, Läden in den Erdgeschossen und die Einkaufspassagen am U-Bahnhof Hönow, dem östlichen Endpunkt der U 5. Wo eine U-Bahn endet, kommen tagsüber und abends viele Menschen an, darunter auch solche, die nicht zum Einkaufen da sind.
Für Händler bedeutet Objektschutz hier oft Präsenz in den Stunden um Ladenschluss, Kontrolle von Anlieferzonen und Hintereingängen sowie Ansprechbarkeit, wenn es im Eingangsbereich unruhig wird. Hausverbote setzen wir nach Ihren Vorgaben durch und dokumentieren Vorfälle so, dass Sie sie bei Bedarf weitergeben können.
Villen, Ställe und Denkmale
Rund um die Galopprennbahn stehen historische Villen mit Stallanlagen, einige werden restauriert, andere stehen zeitweise leer. Leerstand zieht Metalldiebe, Sprayer und ungebetene Übernachtungsgäste an. Ein Kontrollmuster mit Begehungen zu wechselnden Zeiten, Prüfung von Fenstern, Türen und Zaun sowie einer Meldung an Eigentümer oder Hausverwaltung bei jeder Auffälligkeit schreckt ab und verhindert, dass Schäden erst Wochen später auffallen.
Weitere Leistungen rund um den Ort finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Hoppegarten, Grundsätzliches unter Objektschutz.
Wie wir den Einsatz organisieren
Hoppegarten liegt in unserer Kernregion Nord, ein Büro im Ort haben wir nicht. Die Planung übernimmt unsere Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin; von dort sind die Wege in den Berliner Osten und nach Hoppegarten kurz. Vor Beginn sehen wir uns das Objekt mit Ihnen an, legen Dienstanweisung, Meldewege und Ansprechpartner fest und setzen möglichst gleichbleibende Kräfte ein. Alle haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Für Objekte in der Nachbarschaft, etwa in Strausberg, gilt dasselbe Vorgehen. Den Landesüberblick bietet Objektschutz in Brandenburg.
In der Dienstanweisung steht, was die Kraft vor Ort darf und was nicht: welche Türen sie öffnet, wen sie bei welchem Vorfall zuerst anruft, wie sie mit Besuchern ohne Termin umgeht und wann sie die Polizei hinzuzieht. Diese Regeln stimmen wir mit Ihnen ab, bevor der erste Dienst beginnt. Ändern sich Öffnungszeiten, Nutzer oder Gefährdung, etwa weil ein Gebäude geräumt wird oder ein Umbau beginnt, passen wir die Anweisung an und besprechen das mit Ihnen. So bleibt nachvollziehbar, wer was wann geprüft hat.
Preisrahmen für Objektschutz
Objektschutz rechnen wir nach Stunden ab, als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Empfangskraft am Tag in einem Verwaltungsgebäude liegt anders als eine Nachtbesetzung in einem leeren Altbau. Ob eine feste Präsenz nötig ist oder einzelne Kontrollgänge reichen, besprechen wir mit Ihnen offen, bevor ein Angebot entsteht.


