Warum Gebäude in Kornwestheim anders genutzt werden als früher
Kornwestheim ist mit gut 34.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt im Landkreis Ludwigsburg und seit 1956 Große Kreisstadt. Lange bestimmten Schuhe, Eisenguss und Zweiräder das Bild: Salamander, Stotz und Kreidler hatten hier ihre Werke. Die Schuhfabrik schloss 2003, und aus ihren Gebäuden wurde ein Quartier mit rund 90.000 Quadratmetern, in dem heute Läden, Büros, Wohnungen und eine Landeseinrichtung nebeneinander liegen.
Für den Objektschutz ist genau dieser Wandel entscheidend. Ein Haus, in dem früher nur ein Unternehmen arbeitete, hat heute oft fünf Nutzer mit eigenen Schlüsseln, eigenen Öffnungszeiten und eigenen Vorstellungen davon, wer wann hinein darf. Der Schutz muss sich an diese Regeln halten, statt ein Standardprogramm abzuspulen.
Objekte, bei denen Bewachung in Kornwestheim häufig gefragt ist
Die folgenden Gebäude und Lagen nennen wir, um das Umfeld in der Stadt zu beschreiben. Es handelt sich nicht um Auftraggeber von uns, sondern um Beispiele für die Art von Objekten, die hier zu schützen sind:
- Salamander-Areal an der Stammheimer Straße: Outletläden, Büros, Lofts und seit März 2012 das Grundbuchzentralarchiv Baden-Württemberg, in dem Grundbuchunterlagen aus dem ganzen Land zusammengeführt werden
- W&W-Campus am W&W Platz: 14 Gebäude entlang einer zentralen Allee, von rund 6.000 Beschäftigten genutzt
- Geodatenzentrum des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung mit Rechentechnik und Kartenbeständen
- Rathaus am Jakob-Sigle-Platz und städtische Einrichtungen in der Innenstadt
- Wohnquartiere und leere Gebäude vor einem Umbau, etwa auf dem Sigle-Areal zwischen Stuttgarter Straße und Karlstraße, für das die Stadt einen Neubau plant
Was der Objektschutz für Archive und Büroquartiere leistet
Bei einem Archiv geht es weniger um Laufkundschaft als um Wasser, Feuer und unbefugte Zugriffe. Eine Kraft am Empfang prüft Besucher, gibt Ausweise aus und achtet darauf, dass Lieferungen nur in die vorgesehenen Räume gelangen. Nach Dienstschluss folgt ein Rundgang, der Fenster, Notausgänge, Technikräume und Feuchtigkeitsstellen in Kellern einschließt.
In großen Büroquartieren verschiebt sich der Schwerpunkt. Werktags sind Tausende Menschen auf dem Gelände, abends und am Wochenende fast niemand. Hier helfen Verschlussrunden durch Treppenhäuser, Tiefgaragen und Besprechungsbereiche, das Abschalten vergessener Geräte nach Absprache und eine klare Liste, wen die Kraft bei einem technischen Alarm zuerst anruft.
- Empfangs- und Pfortendienst mit Besucherbuch
- Verschlussrunde nach Dienstende mit Prüfprotokoll
- Kontrollgänge an Sonn- und Feiertagen sowie zwischen den Jahren
- Schlüsselübergabe gegen Quittung
- Benachrichtigung Ihrer Haustechnik oder Bereitschaft nach Alarmplan
Gemischt genutzte Areale: wer schließt welche Tür?
Das frühere Salamander-Werk zeigt gut, wo die Schwierigkeiten liegen. Läden schließen am frühen Abend, Büros später, die Bewohner der Lofts kommen und gehen rund um die Uhr. Ein Lieferhof wird von mehreren Mietern genutzt. Bevor wir hier einen Dienst aufnehmen, klären wir mit der Verwaltung, welche Türen zu welcher Uhrzeit verschlossen sein müssen, welche Bereiche zu welchem Mieter gehören und wer bei einer Störung im Gemeinschaftseigentum entscheidet.
Daraus entsteht eine Dienstanweisung, die jede Kraft vor dem ersten Einsatz liest und bei der Einweisung am Objekt abgeht. Änderungen, etwa ein neuer Mieter oder eine geänderte Öffnungszeit, nehmen wir schriftlich auf, damit der Bericht am Morgen zu den tatsächlichen Regeln passt.
Wie wir einen Auftrag in Kornwestheim planen
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. In Baden-Württemberg arbeiten wir ohne eigene Niederlassung und nehmen jeden Auftrag einzeln an. Vor einer Zusage prüfen wir, ob wir die Besetzung für die gesamte Laufzeit stellen können, wie Vertretungen geregelt werden und wie die Anreise der Kräfte läuft. Passt das nicht, sagen wir es Ihnen vorher.
Eingesetzt werden Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, je nachdem, was die Aufgabe verlangt. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 zertifiziert, der Dienst richtet sich nach DIN 77200. Grundsätzliches zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, Hinweise für das ganze Land unter Objektschutz in Baden-Württemberg.
Was Objektschutz in Kornwestheim kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Empfang zu Bürozeiten liegt meist im unteren Bereich, ein Posten in der Nacht oder an Feiertagen höher. Wer nur einzelne Kontrollgänge braucht, bezahlt nicht für eine durchgehende Besetzung, sondern für die tatsächlich geleisteten Einsätze.
Mitbestimmend sind außerdem die Größe des Gebäudes, die Zahl der Zugänge und die Frage, ob die Kraft am Empfang über Zutritt entscheidet und deshalb die Sachkundeprüfung braucht. Alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Kornwestheim, für die Kreisstadt nebenan unter Ludwigsburg.


