Eine Stadt auf der Landzunge
Passau zählte Ende 2025 rund 53.500 Einwohner und ist damit keine Großstadt. Trotzdem ballt sich hier viel: Die Altstadt sitzt auf einer schmalen Spitze zwischen Donau und Inn, die Ilz mündet gegenüber. Wer ein Gebäude in diesem Kern betreut, hat wenig Platz, viele Nachbarn und an manchen Tagen Tausende Besucher vor der Tür, die von Schiffen an der Donaulände in die Gassen strömen.
Objektschutz heißt in Passau deshalb selten, ein abgelegenes Gelände hinter einem Zaun zu bewachen. Häufiger geht es um Häuser mit Publikumsverkehr, deren Türen tagsüber offen stehen und abends verlässlich zu sein müssen, um Ladenflächen in Passagen und um Bauten, die über Wochen leer stehen.
Objekte, bei denen Schutz gefragt ist
Aus Angaben der Stadt, der Betreiber und frei zugänglicher Nachschlagewerke ergeben sich typische Objektarten. Die Beispiele beschreiben das Umfeld; dass wir dort im Einsatz sind, behaupten wir nicht.
- die Stadtgalerie in der Bahnhofstraße mit rund 27.700 Quadratmetern Mietfläche, etwa 90 Fachgeschäften und rund 500 Stellplätzen, eröffnet 2008 und zuletzt 2024 umgebaut
- die übrigen Bausteine der Neuen Mitte: Büroturm und Zentraler Omnibusbahnhof, an dem Fahrgäste bis in den späten Abend umsteigen
- die Einkaufslagen Ludwigstraße und Bahnhofstraße, die die Stadtgalerie als Fußgängerzonen verbindet
- Gebäude der Universität: der Campus am Inn mit dem früheren Nikolakloster, dazu angemietete Häuser an der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße und in der Ludwigstraße
- Museen in historischen Mauern wie das Oberhausmuseum auf der Veste, das Glasmuseum oder das Domschatz- und Diözesanmuseum
Jede dieser Arten stellt andere Fragen: Wer darf wann hinein, wo lagert Ware, welche Räume sind nachts leer und wer muss im Notfall verständigt werden?
Empfang und Zutritt in Verwaltung und Hochschule
In Verwaltungs- und Hochschulbauten beginnt Schutz an der Tür. Eine Kraft am Empfang begrüßt Besucher, prüft Termine, gibt Ausweise oder Schlüssel gegen Unterschrift aus und weiß, welche Bereiche nur Beschäftigte betreten. Sie sieht, wer kommt, bevor jemand im Treppenhaus steht, und ist zugleich Ansprechpartnerin für Fragen nach dem Weg.
An der Universität mit mehr als 10.000 Studierenden verteilen sich Seminarräume, Büros und Bibliothek auf viele Häuser. Abends und am Wochenende bleiben einzelne Gebäude für Lerngruppen offen, andere schließen. Ein Schließdienst geht zu festen Zeiten durch, prüft Fenster und Notausgänge, löscht vergessenes Licht und hält fest, welche Räume er offen vorgefunden hat. Gibt es eine Alarmanlage, schaltet er sie nach Ihrer Vorgabe scharf.
Handel und leere Flächen
In Passagen und Fußgängerzonen kommen nach Ladenschluss andere Themen auf: Personen, die sich in Durchgängen niederlassen, Anlieferungen am frühen Morgen, Notausgänge, die von innen aufgedrückt werden. Eine sichtbare Präsenz in den Abendstunden, Kontrollen an Lieferzonen und ein Rundgang durch Parkdecks helfen, ohne Kundschaft zu verschrecken.
Steht ein Haus in der Altstadt oder eine Ladenfläche einige Monate leer, lohnt ein Blick auf die Gefahren: eingeschlagene Scheiben, Graffiti, aufgebrochene Kellertüren, Wasser aus einer geplatzten Leitung, das niemand bemerkt. Kontrollgänge in Abständen, die Sie bestimmen, finden solche Schäden früh. Verschlossene Türen werden geprüft, Zählerstände auf Wunsch notiert, Auffälligkeiten mit Foto und Uhrzeit berichtet.
Wie wir in Passau arbeiten
Unser Hauptsitz ist in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. In Niederbayern sind wir vorhabenbezogen tätig: Jedes Vorhaben wird einzeln geprüft, bevor wir zusagen. Dazu gehören Anfahrt, Unterkunft der Kräfte bei längeren Einsätzen und eine Vertretung für Urlaub und Krankheit. Können wir eine Besetzung nicht dauerhaft halten, sagen wir das vor dem Angebot.
Vor dem ersten Dienst gehen wir das Objekt mit Ihnen ab und schreiben eine Dienstanweisung: Zeiten, Schlüssel, Meldewege, Ansprechpartner, Verhalten bei Alarm. Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wo über Zutritt entschieden wird, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Was Objektschutz in Passau kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag liegt, hängt vor allem an der Zeit: Ein Empfang an Werktagen von 8 bis 18 Uhr ist anders zu kalkulieren als eine Bewachung über Nacht, an Sonntagen oder an Feiertagen. Auch die Qualifikation spielt hinein und die Frage, ob ein einzelner Schließgang genügt oder ein Gebäude dauerhaft besetzt sein soll.
Mehr zu allen Leistungen vor Ort finden Sie unter Sicherheitsdienst Passau. Wie wir Objekte im ganzen Freistaat schützen, steht auf der Seite Objektschutz Bayern. Für Vorhaben donauaufwärts gibt es Sicherheitsdienst Deggendorf.


