Viel Fläche, wenig Publikum in der Nacht
Sandersdorf-Brehna ist eine Flächenstadt. Auf gut 81 Quadratkilometern verteilen sich rund 14.000 Einwohner auf den Hauptort und acht Ortschaften, dazwischen liegen Felder, ehemalige Tagebaurestlöcher und Gewerbegebiete. Viele Gebäude stehen deshalb abseits von Wohnstraßen, wo abends kaum jemand vorbeikommt.
Am deutlichsten zeigt sich das an der Anschlussstelle Halle der A 9 bei Brehna. Dort sind in den vergangenen Jahren Lager, Handel und Produktion gewachsen, die tagsüber voller Betrieb sind und nachts leer. Objektschutz setzt genau an dieser Lücke an: zwischen dem letzten Mitarbeiter, der abschließt, und dem ersten, der am Morgen wieder aufschließt.
Objekte, bei denen Schutz typischerweise gefragt ist
Welche Gebäude in Sandersdorf-Brehna Bedarf haben, ergibt sich aus der Struktur der Stadt. Einige Beispiele, die öffentlich belegt sind:
- Das Rossmann-Zentrallager in Brehna, 2019 als Ergänzung zum Standort Landsberg eröffnet
- Das Halle Leipzig The Style Outlets an der Autobahn, seit 2016 in Betrieb und 2018 auf rund 18.000 Quadratmeter erweitert
- Hallen und Höfe im Industriegebiet westlich der Münchener Straße
- Städtische Gebäude wie das Rathaus in der Bahnhofstraße, Sporthallen, Feuerwehrhäuser und Gemeindezentren in den Ortschaften
- Leerstehende oder nur zeitweise genutzte Gebäude in den alten Ortskernen von Brehna und Sandersdorf
Die genannten Objekte zeigen, welche Arten von Gebäuden es gibt. Es handelt sich nicht um Kunden von uns.
Ein Center mit vielen Mietern braucht eine gemeinsame Linie
Ein Outlet funktioniert anders als ein einzelnes Geschäft. Viele Läden liegen an offenen Wegen, die Anlieferung läuft über Rückseiten, und die Öffnungszeiten der Gastronomie weichen oft von denen der Modegeschäfte ab. Nach Ladenschluss sind Parkplätze, Müllplätze und Lieferzonen die Stellen, an denen sich Unbefugte am leichtesten bewegen.
Für ein solches Objekt stimmen wir eine Dienstanweisung mit dem Centermanagement ab: welche Türen wann geschlossen sein müssen, wer nach Ladenschluss noch hinein darf, wie mit Lieferanten am frühen Morgen umgegangen wird. Unsere Kräfte gehen die Ladenrückseiten ab, prüfen Notausgänge auf Verschluss und halten Auffälligkeiten mit Uhrzeit im Bericht fest. So weiß das Management am nächsten Morgen, was in der Nacht war, ohne bei jedem Mieter einzeln nachzufragen.
Lagerhallen: Tore, Rampen und abgestellte Wechselbrücken
In einem großen Zentrallager liegt der Wert nicht nur in den Regalen, sondern auch auf dem Hof. Abgestellte Wechselbrücken, Trailer mit Ware und Ladungsträger sind von außen schwer zu überblicken. Hinzu kommt, dass an Autobahnstandorten Fahrer oft vor Öffnung eintreffen und auf dem Gelände oder an der Zufahrt warten.
Unsere Aufgabe ist es dann, Zufahrten zu kontrollieren, Rolltore und Rampen zu prüfen und Fahrzeuge auf dem Hof zu erfassen. Auf Wunsch übernehmen wir auch die Zeit zwischen zwei Schichten, wenn das Lager zwar besetzt, die Pforte aber unbesetzt ist. Wo eine Alarmanlage auf die Leitstelle Ihres Errichters aufgeschaltet ist, gehen wir Meldungen vor Ort nach und schreiben auf, was wir angetroffen haben.
So planen wir Einsätze in Sandersdorf-Brehna
Sachsen-Anhalt liegt außerhalb unserer Kernregion im Norden, die von Schleswig-Holstein bis Brandenburg reicht. Ein Büro im Land haben wir nicht. Objektschutz in Sandersdorf-Brehna übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Vor der Zusage prüfen wir Anfahrt, Dienstzeiten und Personal und sagen Ihnen offen, ob wir den Auftrag dauerhaft tragen können.
Nach der Zusage gibt es einen festen Ansprechpartner, eine Begehung des Objekts und eine schriftliche Dienstanweisung. Das Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Rund um die Uhr sind wir unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Objektschutz, zum Land unter Objektschutz in Sachsen-Anhalt und zur Stadt unter Sicherheitsdienst Sandersdorf-Brehna.
Kosten für Objektschutz in Sandersdorf-Brehna
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo ein Objekt innerhalb dieser Spanne liegt, hängt beim Objektschutz vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort bleibt oder ob wiederkehrende Kontrollen genügen, wie viele Nacht- und Feiertagsstunden anfallen und welche Zusatzaufgaben, etwa Schlüsselübergaben oder Lieferantenerfassung, dazukommen.
Für ein Lager mit großem Hof ist oft eine Mischung sinnvoll: eine besetzte Zufahrt in den Stunden mit Lieferverkehr und Rundgänge in der übrigen Zeit. Weil wir außerhalb der Kernregion anfahren, rechnen sich längere Einsatzzeiträume mit gleicher Besetzung besser als einzelne Nächte.


