Woran in Solingen gebaut wird
Viele Solinger Bauvorhaben ziehen sich über mehrere Jahre und liegen mitten in bewohnten Vierteln. Das größte Schulprojekt ist das Schulzentrum Vogelsang: Die bestehenden Gebäude werden abgerissen und durch vier Neubauten in Clusterform ersetzt, der Abschluss ist für 2032/33 vorgesehen. Die Realschule Vogelsang soll zum Schuljahr 2028/29 an die Guntherstraße umziehen. Am Städtischen Klinikum an der Gotenstraße hat das Land Ende 2024 die Förderung für ein neues Bettenhaus bewilligt, ein Parkhaus ist dort bereits im September 2024 in Betrieb gegangen.
Auch Ohligs verändert sich. Für das neue Wohnviertel an der Hansastraße, wenige Schritte vom Hauptbahnhof, ist eine Fläche von etwa einem Hektar vorgesehen, fertig sein soll es 2030. Gleich am Marktplatz wird die Lennestraße zur Gastromeile mit wenig Autoverkehr, der Umbau ist bis 2027 geplant. Das frühere Hallenbad an der Sauerbreystraße wird zu Eigentumswohnungen umgebaut. In der Südstadt ist das Gelände von Kieserling & Albrecht am Birkenweiher für ein gemischtes Quartier vorgesehen, und auch das frühere Rasspe-Gelände wird neu entwickelt.
Baustellen, die eine Bewachung brauchen
Je nach Bauphase stehen andere Risiken im Vordergrund. Folgende Solinger Projekte sind typische Beispiele für Bewachungsbedarf:
- Schulzentrum Vogelsang: Abriss, Rohbau und Ausbau in mehreren Abschnitten über rund ein Jahrzehnt
- Bettenhaus-Neubau am Städtischen Klinikum mit Rettungsverkehr rund um die Baustelle
- Hansa-Quartier an der Hansastraße in Bahnhofsnähe
- Umbau der Lennestraße am Ohligser Marktplatz
- Quartiersentwicklung am Birkenweiher zwischen Innenstadt und Südpark
- Umbau des alten Hallenbads an der Sauerbreystraße
Hinzu kommen kleinere Sanierungen in Mehrfamilienhäusern und Gewerbebauten, bei denen Container mit Werkzeug und Kabeltrommeln über das Wochenende stehen bleiben. Die Lage spielt dabei eine Rolle: Baustellen an Hängen und am Ende von Sackgassen sind nachts schlecht einsehbar, solche an belebten Straßen in Ohligs oder Mitte dagegen von Passanten umgeben, die tagsüber gern einen Blick über den Zaun werfen. Beides berücksichtigen wir bei der Planung von Kontrollzeiten und Laufwegen.
Wie wir eine Baustelle sichern
Im Rohbau richten wir den Blick auf Geräte, Kraftstoff, Kupferkabel und Baustahl. In der Ausbauphase kommen Fenster, Heizungsanlagen, Sanitärteile und Elektroverteiler hinzu, die oft schon eingebaut sind, bevor das Gebäude verschlossen werden kann. Unsere Kräfte gehen den Bauzaun ab, prüfen Container, Tore und Baustellenzufahrten, kontrollieren abgestellte Maschinen und sehen nach, ob Gerüste gegen das Besteigen gesichert sind.
Bei langen Bauzeiten wie in Vogelsang lässt sich der Umfang an die Phase anpassen: mehrere Kontrollen pro Nacht in Zeiten mit viel offenem Material, eine feste Wache über Feiertage oder während der Betriebsferien des Bauunternehmens. Schäden, offene Tore oder Spuren von Eindringlingen melden wir mit Foto an die Bauleitung, damit am Morgen sofort reagiert werden kann. Ebenso achten wir darauf, dass Absperrungen zu Gehwegen und Baugruben nach Feierabend vollständig stehen, denn in Wohnvierteln laufen auch nachts Menschen an der Baustelle vorbei.
Vorhabenbezogene Planung für Solingen
Staffsec hat den Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen, aber kein Büro in Nordrhein-Westfalen. Wir nehmen Solinger Baustellen deshalb einzeln an: Zuerst klären wir, welche Kontrolldichte die Baustelle braucht, ob das Personal dafür über die gesamte Bauzeit zur Verfügung steht und wie die Anfahrt gelöst wird. Wenn die Rechnung nicht aufgeht, sagen wir Ihnen das, bevor Sie sich auf uns verlassen.
Für die Bauleitung gibt es einen festen Ansprechpartner, der rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar ist. Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung, das Land unter Baustellenbewachung in Nordrhein-Westfalen, weitere Leistungen für die Stadt unter Sicherheitsdienst Solingen. Für Bauvorhaben in der Nachbarstadt gibt es Remscheid.
Kosten der Baustellenbewachung
Wie viel die Bewachung Ihrer Baustelle kostet, hängt weniger vom Stundenpreis als von der Zahl der Stunden ab. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Mehrere nächtliche Kontrollen kosten deutlich weniger als eine durchgehende Wache, eine feste Besetzung über Weihnachten und Neujahr dagegen mehr, weil Feiertagsstunden höher bewertet werden.
Für lange Bauvorhaben empfehlen wir, den Umfang je Bauphase neu festzulegen. So zahlen Sie im Rohbau nicht für eine Wache, die erst im Ausbau gebraucht wird.


