Eine Kleinstadt mit vielen Häusern unter einem Dach
Spremberg, auf Niedersorbisch Grodk, gehört zum Landkreis Spree-Neiße und ist Mittelpunkt für vierzehn Ortsteile. Entsprechend viele öffentliche und halböffentliche Gebäude konzentrieren sich in der Innenstadt: Verwaltung, Museen, Kirchen, Schulen, Arztpraxen und Geschäfte liegen dicht beieinander zwischen Markt, Schlossbezirk und Spree. Tagsüber sind diese Häuser belebt, abends und am Wochenende stehen viele leer.
Objektschutz bedeutet hier selten den großen Dauerposten. Häufiger geht es um klar umrissene Aufgaben: ein Gebäude nach Dienstschluss sicher verschließen, eine Abendveranstaltung beaufsichtigen, einen leergezogenen Bauteil regelmäßig kontrollieren oder während eines Umbaus dafür sorgen, dass offene Zugänge nicht zur Einladung werden.
Gebäude, für die Objektschutz in Frage kommt
Welche Häuser in Spremberg typischerweise Schutz brauchen, zeigt ein Gang durch die Stadt:
- das Rathaus Am Markt 1 als Sitz der Stadtverwaltung mit Publikumsverkehr und Sitzungen bis in den Abend
- das Bürgerhaus Am Markt 2, aus dem Umbau des früheren Arbeiterwohnheims entstanden und im März 2025 wieder eingeweiht
- das Schloss Spremberg mit dem Niederlausitzer Heidemuseum und das barocke Kavalierhaus von 1706
- das Bürger- und Gesundheitszentrum am Markt in der Bahnhofstraße 1/2
- die Hochhäuser der GeWoBa an der Hoyerswerdaer Straße und das Gebäude Mühlenplatz 1
- der Bahnhof Spremberg an der Strecke Berlin–Görlitz mit dem Umfeld von Parkplätzen und Zuwegen
Jedes dieser Objekte hat eigene Zeiten und eigene Schwachstellen: Museen bewahren Sammlungsstücke, Verwaltungen Akten und Technik, Wohnhäuser während einer Sanierung offene Keller und Treppenhäuser.
Sanierung im Wohnungsbestand und leere Wohnungen
Die GeWoBa hat an den Hochhäusern der Hoyerswerdaer Straße Wetterschalen und Balkone saniert und die Fassaden neu gestaltet; am Mühlenplatz 1 wurden zusätzlich Grundrisse von Einraum- auf Zweiraumwohnungen umgebaut. Zu solchen Vorhaben gehört ein Umzugsmanagement für die Bewohner. Für das Haus heißt das: Wohnungen stehen wochenweise leer, Gerüste reichen bis an die Balkone, Handwerker gehen ein und aus, und Kellerräume werden umgeräumt.
In dieser Phase übernehmen wir Kontrollgänge durch Treppenhäuser, Keller und Gerüstzugänge, prüfen nach Feierabend, ob Haustüren schließen und Baustelleneingänge gesichert sind, und melden Auffälligkeiten an die Hausverwaltung. Mieterinnen und Mieter, die noch im Haus wohnen, haben so einen Ansprechpartner, wenn abends Fremde im Treppenhaus stehen.
Verwaltung, Museum, Gesundheitszentrum: was wir übernehmen
In Häusern mit Publikumsverkehr beginnt Objektschutz oft erst, wenn die Besucher gehen. Typische Aufgaben in Spremberg sind:
- Verschlussgang nach Dienstschluss: Fenster, Nebentüren, Lichter, Technikräume
- Aufsicht bei Abendsitzungen, Lesungen oder Ausstellungseröffnungen im Schlossbezirk
- Empfang und Zutrittskontrolle, wenn ein Haus für Veranstaltungen geöffnet bleibt
- Kontrollgänge über Höfe, Parkplätze und Nebengebäude in unregelmäßigen Abständen
- Bewachung von Räumen, die während eines Umzugs oder Umbaus offen stehen
Bei Störungen sichern unsere Kräfte die Lage, verständigen Polizei oder Feuerwehr und rufen die Ansprechpartner an, die Sie uns genannt haben. Was während der Schicht auffällt, steht mit Uhrzeit im Bericht.
Planung aus Berlin, Einsatz in der Niederlausitz
Spremberg liegt in Brandenburg und damit in unserer Kernregion Nord. Ein Büro in Spremberg haben wir nicht. Die Einsätze planen wir über unsere Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin aus unserem eigenen Personalstamm. Vor dem ersten Dienst gehen wir das Gebäude mit Ihnen ab, legen Rundwege, Schließreihenfolge und Meldewege in einer Dienstanweisung fest und weisen jede eingesetzte Kraft darin ein.
Unser Personal hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wo die Aufgabe es verlangt, setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200. Mehr zur Leistung finden Sie unter Objektschutz, den Überblick für das Land unter Objektschutz in Brandenburg und alles zur Stadt unter Sicherheitsdienst Spremberg. Für Gebäude im nahen Cottbus gilt das Gleiche, siehe Sicherheitsdienst Cottbus.
Was Objektschutz in Spremberg kostet
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Objektschutz bestimmen vor allem die Einsatzform und die Tageszeit, wo ein Auftrag in dieser Spanne landet: Ein Verschlussgang nach Dienstschluss ist kurz und lässt sich mit anderen Objekten in der Stadt verbinden, ein Posten über ganze Nächte oder Wochenenden bindet eine Kraft durchgehend. Feiertage, Nachtstunden und eine geforderte Sachkundeprüfung wirken sich ebenfalls aus. Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot, das Regelbetrieb und gelegentliche Zusatzdienste getrennt ausweist.


