Bauprojekte in der Stadt
Im Frühjahr 2026 hat Spremberg zu einem Tag der offenen Baustelle eingeladen und dabei gleich mehrere Vorhaben gezeigt, an denen die Stadt und die GeWoBa arbeiten. Für Bauherren und Generalunternehmer heißt das: In der Kernstadt stehen zur gleichen Zeit mehrere Baustellen mit Containern, Baustrom und Material, oft nur wenige Straßen voneinander entfernt.
Gerade in der Ausbauphase, wenn Kabel, Heizungstechnik, Sanitärobjekte und Werkzeug eingelagert sind, steigt der Wert dessen, was nachts unbeaufsichtigt auf dem Gelände liegt. Dann reicht ein Bauzaun allein oft nicht mehr.
Aktuelle Vorhaben und Planungen
Zu den Projekten, die die Stadt vorgestellt oder beschlossen hat, gehören:
- das Haus „Lebensfreude im Herbst“ der GeWoBa im Kochsdorfer Weg 41
- der Erweiterungsneubau der Berufsorientierenden Oberschule in der Wirthstraße 1
- die Schwimmhalle am Alexander-Puschkin-Platz 6
- das Bürger- und Gesundheitszentrum am Markt in der Bahnhofstraße 1/2
- eine Pumptrack-Anlage hinter der Burgstraße 10
- das Dorfgemeinschaftszentrum Graustein mit Kita-Neubau, Umbau des Altbaus zum Feuerwehrgerätehaus und neuer Fahrzeughalle
Für das Gewerbegebiet Ost Teil 2 hat die Stadt den Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 10c vom 4. Mai bis 17. Juni 2026 öffentlich ausgelegt. Ziel ist, dort die Errichtung und Erweiterung von Gewerbebetrieben zu ermöglichen; wenn erschlossen wird, entstehen weitere Baustellen am Stadtrand.
Was wir auf der Baustelle übernehmen
Je nach Bauphase und Lage brauchen Baustellen in Spremberg unterschiedliche Bausteine:
- Nachtstreife mit Rundgang um Bauzaun, Tore und Containerplatz
- Kontrollen am Wochenende und an Feiertagen, wenn keine Gewerke vor Ort sind
- Prüfung von Containern, Baustromverteilern und eingelagertem Material
- Kontrolle von Gerüsten und offenen Fensteröffnungen im Rohbau
- Posten bei hochwertigen Anlieferungen, etwa Haustechnik vor dem Einbau
- Meldung von Schäden, offenen Toren oder fremden Fahrzeugen an die Bauleitung
Jede Kontrolle wird mit Uhrzeit und Befund im Bericht festgehalten. Bei Einbruch oder Vandalismus verständigen unsere Kräfte die Polizei und rufen den Ansprechpartner an, den Sie benannt haben.
Baustellen mitten im Alltag
Viele Spremberger Baustellen liegen nicht auf freiem Feld, sondern neben Schulbetrieb, Wohnhäusern oder Praxen. Beim Erweiterungsneubau einer Schule laufen Kinder und Jugendliche am Bauzaun vorbei, an der Schwimmhalle und am Markt kreuzen Anwohner und Kunden die Zufahrten. Wir achten bei unseren Runden deshalb nicht nur auf Material, sondern auch darauf, dass Absperrungen geschlossen sind und keine Öffnung im Zaun zum Spielplatz wird.
In den Ortsteilen ist es oft umgekehrt: Baustellen wie in Graustein liegen abseits der Kernstadt, abends ist dort wenig Verkehr. Hier lohnen sich Kontrollen zu wechselnden Uhrzeiten, die wir mit Runden in anderen Ortsteilen verbinden.
Bei Bauvorhaben im Wohnungsbestand wie den Sanierungen der GeWoBa an der Hoyerswerdaer Straße kommt eine weitere Aufgabe hinzu: Bewohner bleiben teilweise im Haus, während Gerüste stehen und Wohnungen leergezogen sind. Unsere Runden schließen dann Treppenhäuser, Kellerzugänge und Gerüstaufgänge ein, damit die Baustelle nicht zum Zugang in bewohnte Bereiche wird.
Organisation und Qualifikation
Spremberg liegt in unserer Kernregion Nord. Ein Büro vor Ort haben wir nicht, die Baustellenbewachung planen wir aus unserem Personalstamm über die Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81. Vor Beginn besichtigen wir die Baustelle mit der Bauleitung, legen Kontrollpunkte und Meldewege fest und passen den Plan an, wenn die Bauphase wechselt. Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200.
Weitere Informationen finden Sie unter Baustellenbewachung, landesweit unter Baustellenbewachung in Brandenburg und zur Stadt unter Sicherheitsdienst Spremberg.
Was die Bewachung einer Baustelle kostet
Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Für Baustellen ist entscheidend, wie lange die gefährdete Phase dauert: Im Rohbau reichen oft einzelne Streifen, im Ausbau mit eingelagerter Technik kann ein Nachtposten sinnvoll sein. Wochenend- und Feiertagsanteile, die Zahl der Kontrollen und die Entfernung zwischen mehreren Baustellen bestimmen den Preis. Sie erhalten ein Angebot, das sich nach Bauphasen staffeln lässt, sodass Sie die Bewachung mit dem Baufortschritt hoch- oder herunterfahren.


