Kreisstadt mit vielen Häusern, die abends leer sind
Mit knapp 48.700 Einwohnern ist Stade die größte Stadt im Landkreis und zugleich sein Verwaltungsmittelpunkt. In der Stadt sitzen Amtsgericht, Landgericht, Verwaltungsgericht, Sozialgericht und Arbeitsgericht, außerdem das Staatsarchiv und das Katasteramt. Tagsüber gehen dort Bürgerinnen, Anwälte und Beschäftigte ein und aus, abends bleiben Aktenräume, Sitzungssäle und Technikräume allein.
Dazu kommt der Handel: Die Altstadt auf der Schwingeinsel ist Einkaufszone, Gastronomiemeile und Wohnort in einem. Viele Geschäfte liegen in Fachwerkhäusern aus dem 17. Jahrhundert, mit schmalen Durchgängen, Hinterhöfen und Lieferzugängen, die von der Straße aus nicht zu sehen sind. Gerade diese Rückseiten sind für Einbrecher interessant.
Typische Objekte in Stade
Welche Art von Objektschutz sinnvoll ist, hängt weniger von der Größe als von der Nutzung ab. In Stade begegnen uns vor allem diese Gebäudetypen:
- Justiz- und Verwaltungsgebäude, in denen ein Empfang Besucher lenkt und Taschen kontrolliert werden
- Geschäfte und Gastronomie rund um Fischmarkt, Pferdemarkt und Hansehafen, die nach Ladenschluss eine Schließrunde brauchen
- Museen und Kulturhäuser wie Schwedenspeicher und Kunsthaus, in denen Ausstellungsstücke außerhalb der Öffnungszeiten geschützt werden müssen
- Hallen und Bürogebäude in Ottenbeck, wo auf dem Gelände der früheren Von-Goeben-Kaserne Gewerbe- und Industrieflächen entstanden sind
- Stillgelegte Industrieflächen in Bützfleth, auf denen nach dem Ende von Aluminiumhütte und Saline Gebäude und Brachen zurückgeblieben sind
- Wohnanlagen und Quartiere im Wandel, etwa in Riensförde, wo neben neuen Häusern noch unbewohnte Bauabschnitte stehen
Empfang, Präsenz und Runden – drei Formen des Schutzes
Die festeste Form ist der besetzte Empfang. Eine Sicherheitskraft begrüßt Besucher, prüft Termine oder Ausweise, gibt Besucherkarten aus und ruft bei Unklarheiten die zuständige Stelle an. In Gerichten oder Ämtern kommt eine Einlasskontrolle mit Taschenprüfung hinzu, deren Umfang Ihre Hausordnung festlegt.
Bei Gebäuden, die nachts oder am Wochenende geschlossen sind, ist eine dauernde Präsenz oft nicht nötig. Hier reichen Rundgänge zu wechselnden Zeiten: Türen und Fenster prüfen, Licht und Heizung kontrollieren, auf Wasserschäden und offene Zugänge achten. Jeder Rundgang wird mit Uhrzeit und Feststellungen im Bericht vermerkt.
Die dritte Form ist die Alarmverfolgung. Löst Ihre Einbruchmeldeanlage aus und ist sie auf eine Notruf- und Serviceleitstelle aufgeschaltet, die uns verständigt, fährt eine Kraft zum Objekt, sieht nach und sichert, bis die Polizei oder ein Handwerker da ist. Häufig kombinieren wir diese Formen: tagsüber Empfang, nachts Runden, dazwischen Alarmbereitschaft.
Leerstand und Umbau: wenn niemand mehr im Haus ist
Ein Gebäude, das nicht mehr genutzt wird, zieht schnell ungebetene Gäste an. Kupferleitungen, Heizkörper und Kabel sind auch in leeren Häusern noch etwas wert, eingeworfene Scheiben laden zu weiterem Vandalismus ein. Versicherer verlangen für leerstehende Objekte oft nachweisbare Kontrollen, damit der Schutz erhalten bleibt.
Für solche Fälle vereinbaren wir mit Ihnen eine feste Zahl von Kontrollen pro Woche, die Prüfung aller Zugänge und eine Dokumentation mit Fotos bei jeder Auffälligkeit. Schlüssel nehmen wir gegen Quittung entgegen. Wird umgebaut, passen wir die Kontrollen an den Baufortschritt an, damit offene Fassaden und Gerüste nicht zur Einladung werden.
Planung für Stade aus der Kernregion Nord
Die Hansestadt gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro haben wir in Stade nicht; die Einsatzplanung erfolgt aus dem Hauptsitz in Neumünster, unterstützt durch die Niederlassung Bremen. Für Daueraufträge setzen wir einen festen Stamm von Kräften ein, die Ihr Gebäude, Ihre Ansprechpartner und Ihre Hausordnung kennen.
Alle Sicherheitskräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfangs- und Kontrollaufgaben mit mehr Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was Objektschutz grundsätzlich umfasst, steht auf der Seite Objektschutz; den Überblick für das ganze Land finden Sie unter Objektschutz in Niedersachsen. Alle Leistungen für die Stadt bündelt Sicherheitsdienst Stade, und wer zugleich ein Objekt in Buxtehude hat, kann beide in einem Auftrag zusammenfassen.
Was Objektschutz in Stade kostet
Für die Planung können Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Richtwert rechnen. Ein Empfang zu Bürozeiten liegt meist im unteren Bereich, Nacht- und Wochenenddienste sowie Kräfte mit Sachkundeprüfung im oberen. Bei Rundgängen und Alarmverfolgung zählt nicht nur die Zeit am Objekt, sondern auch, wie oft und zu welchen Tageszeiten kontrolliert wird. Nach einem Ortstermin erhalten Sie ein schriftliches Angebot, in dem jede Position nachvollziehbar aufgeführt ist.


