Viele Gewerbegebiete, verteilt über das ganze Stadtgebiet
Ludwigsburg hat kein einzelnes großes Industriegebiet am Stadtrand, sondern eine Reihe von Gewerbelagen, von denen das Gewerbeflächenkonzept der Stadt 18 einzeln beschreibt. Sie reichen von großen Logistik- und Handelsflächen im Norden über kleinteilige Gebiete mit Handwerk und Kfz-Betrieben bis zu Standorten am Neckar. Viele davon sind nachts menschenleer, aber nicht weit von Wohngebieten entfernt.
Für einen Revierdienst ist das eine gute Ausgangslage. Mehrere Betriebe in benachbarten Gebieten teilen sich eine Runde, und jede Kontrolle kostet nur einen Teil dessen, was ein ganzer Posten kosten würde.
Gebiete, die sich zu einer Runde verbinden lassen
Diese Lagen sind in den städtischen Gebietssteckbriefen beschrieben. Sie stehen hier als Beispiele, nicht als Kundenliste:
- Ludwigsburg Nord mit rund 52 Hektar zwischen Ludwigsburger Straße und Bahntrasse, geprägt von Logistik, großflächigem Handel und weitläufigen Parkplätzen
- Teinacher Straße: gut elf Hektar mit Kfz-Gewerbe, Bauhandwerk und Werkzeugbau, direkt neben Wohnhäusern
- Strombergstraße / Osterholz: etwa zehn Hektar in Randlage, mit Gewerbehof und teils ungenutzten Flächen
- Gewerbepark Oßweil: knapp 19 Hektar mit Bau-, Kfz- und Dienstleistungsbetrieben
- Gewerbepark Hungerberg und Neckarweihingen Au mit Lagerhallen und Werkstätten
Worauf es nachts in diesen Lagen ankommt
Im Norden der Stadt sind die großen Parkflächen der Handelsbetriebe ein eigenes Thema. Laut Stadt werden dort mehr als sieben Hektar Grundstücke überwiegend als Parkplatz genutzt. Nachts stehen dort abgestellte Transporter, Anhänger und Wechselbrücken, die von außen gut erreichbar sind. Eine Streife prüft solche Flächen mit Scheinwerfer und Blick auf Planen, Ladeklappen und Tankdeckel.
In kleinteiligen Gebieten wie an der Teinacher Straße liegt der Schwerpunkt anders. Dort grenzen Werkstätten an Wohnhäuser, und Lärm oder auffälliges Licht fällt früh auf. Revierfahrer achten hier auf offene Rolltore, nicht verschlossene Container und Fahrzeuge, die nicht ins Bild passen. Am Osterholz, das die Stadt selbst als isolierte Lage mit teilweisem Leerstand beschreibt, sind unbeleuchtete Rückseiten und ungenutzte Hallen die Schwachstellen.
Am Neckar wiederum, in Neckarweihingen und Poppenweiler, sitzen Werkstätten, Lager und kleinere Fertiger in Gebieten ohne Gleisanschluss, das Gebiet Anlände etwa direkt an der Neckartalstraße. Hier fällt eine Runde in die Abendstunden, wenn die letzten Beschäftigten gegangen sind, und eine zweite in die frühen Morgenstunden. Wer mehrere solcher Standorte hat, etwa ein Handwerksbetrieb mit Lager und Werkstatt an verschiedenen Adressen, kann beide in dieselbe Runde aufnehmen lassen.
Ablauf einer Revierrunde
Die Runde legen wir mit Ihnen fest und ändern die Reihenfolge regelmäßig, damit kein Muster entsteht. Typischer Inhalt:
- Außenkontrolle von Türen, Fenstern, Toren und Zaun
- Innenrundgang nach Absprache, etwa durch Lager oder Bürotrakte
- Verschluss- und Öffnungsdienste zu festen Zeiten
- Anfahrt bei Alarm, sofern Ihre Alarmanlage uns verständigt, mit Prüfung vor Ort
- Bericht nach jeder Kontrolle mit Uhrzeit und Feststellungen
Auf Wunsch fahren wir einzelne Objekte häufiger an als andere, zum Beispiel ein Lager mit hochwertiger Ware öfter als ein Büro.
Voraussetzungen für einen Revierdienst in Ludwigsburg
Unsere Niederlassungen sind in Neumünster, Berlin und Bremen. Einen Revierdienst in Ludwigsburg können wir nur anbieten, wenn genug Objekte zusammenkommen, damit eine Streife wirtschaftlich fährt und dauerhaft besetzt werden kann. Das prüfen wir vor jedem Angebot. Reicht der Umfang nicht, sagen wir Ihnen das und nennen Alternativen wie einzelne Verschlussdienste.
Revierfahrer haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 zertifiziert und arbeiten nach DIN 77200. Mehr zum Revier- und Interventionsdienst lesen Sie auf der Seite Revierdienste und Interventionsdienste, landesweite Informationen unter Revierdienst in Baden-Württemberg.
Preis einer Revierrunde
Auch beim Revierdienst gehen wir von 23 bis 50 € netto je Stunde aus, umgelegt auf die Kontrollen. Weil sich mehrere Objekte die Fahrzeit teilen, zahlen Sie meist pro Kontrolle oder als Monatspauschale. Wie viel das für Ihr Objekt bedeutet, hängt von Zahl und Dauer der Kontrollen sowie vom Anteil an Nacht- und Wochenendstunden ab.
Einen Überblick über alle Leistungen in der Stadt gibt Sicherheitsdienst Ludwigsburg; Betriebe mit weiteren Standorten nördlich der Stadt finden Informationen unter Bietigheim-Bissingen.


