Viel Fläche, wenige Menschen
Osterholz-Scharmbeck umfasst 147,17 Quadratkilometer. Auf jedem Quadratkilometer leben im Schnitt rund 200 Menschen, in den Ortschaften deutlich weniger. Garlstedt etwa, der vom Zentrum am weitesten entfernte Stadtteil, kommt auf knapp 1.200 Einwohner bei fast 20 Quadratkilometern Fläche, dazu kommen Wald wie der Garlstedter Forst und die Lange Heide.
Für ein Objekt am Rand der Stadt bedeutet das: Nachts kommt kaum jemand vorbei. Wer dort einen Einbruch versucht, hat Zeit. Ein Revierdienst ändert das, nicht durch Dauerbesetzung, sondern durch Kontrollen, deren Zeitpunkt niemand vorhersagen kann.
Das Revier: Kernstadt und neun Ortschaften
Zur Kernstadt gehören neben Osterholz und Scharmbeck Teile wie Ahrensfelde, Bargten, Buschhausen, Lintel, Muskau, Sandbeckerbruch und Westerbeck. Hinzu kommen neun Ortschaften. Eine Runde kann je nach Objekten diese Bereiche verbinden:
- Heilshorn mit Lange Heide im Westen, an der früheren B 6, heute L 135, mit Gewerbepark A27 und Industriepark Heilshorn-Süd.
- Garlstedt im Norden mit der Lucius-D.-Clay-Kaserne und Waldgebieten.
- Ohlenstedt, Hülseberg und Freißenbüttel auf der Geest.
- Pennigbüttel und Sandhausen zwischen Kernstadt und B 74.
- Scharmbeckstotel und Teufelsmoor im Osten, Richtung Hamme und Moor.
Wie eine Nacht im Revier abläuft
Vor Beginn bekommt die Streife die Liste der Objekte mit den vereinbarten Kontrollpunkten. Die Reihenfolge wechselt von Nacht zu Nacht. An jedem Objekt prüft die Kraft Türen, Tore, Fenster und Zäune, schaut nach Licht, das brennen oder aus sein soll, und hält fest, wann sie da war und was sie gesehen hat.
Die Verbindungswege sind vergleichsweise kurz: Die B 74 durchquert die Stadt, die L 149 verbindet Heilshorn mit der Kernstadt, die L 135 führt zur A 27 an der Zufahrt Schwanewede. Trotzdem liegen zwischen einem Betrieb in Heilshorn und einem Hof im Teufelsmoor einige Kilometer Landstraße, und genau das berücksichtigen wir bei der Zahl der Objekte pro Runde.
Geht ein Alarm ein, fährt die Streife das Objekt direkt an. Sie prüft von außen, sichert gegebenenfalls Spuren, verständigt die Polizei und bleibt, bis der Schaden behoben oder ein Verantwortlicher vor Ort ist.
Leistungen im Revierdienst
Welche Bausteine Sie brauchen, besprechen wir anhand Ihres Objekts. Für ein Lager am Gewerbepark ist eine andere Runde sinnvoll als für ein Vereinsheim in Ohlenstedt.
- Verschlusskontrollen am Abend und in der Nacht, auch mehrfach.
- Öffnungs- und Schließdienste für Betriebe, Vereinsheime und öffentliche Gebäude.
- Alarmverfolgung mit Anfahrt und Erstmaßnahmen.
- Kontrollen von Leerstand, Baustellen und Lagerflächen.
- Bericht nach jeder Kontrolle, auf Wunsch gesammelt als Wochenbericht.
Allgemeines zur Leistung lesen Sie unter Revier- und Interventionsdienste.
Aus der Kernregion Nord geplant
Osterholz-Scharmbeck gehört zu unserer Kernregion Nord. Die Runden planen wir aus der Niederlassung Bremen und dem Hauptsitz Neumünster; ein Büro in der Stadt gibt es nicht. Objekte in der Nachbarschaft, im Norden Bremens oder Richtung Geestland, lassen sich in eine gemeinsame Planung einbeziehen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Interventionen setzen wir erfahrenes Personal mit Sachkundeprüfung ein. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200. Erreichbar sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590. Den Überblick über alle Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Osterholz-Scharmbeck.
Was ein Revierdienst kostet
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Revierdienst bezahlen Sie aber nicht eine ganze Nacht, sondern den Anteil der Runde, der auf Ihr Objekt entfällt: Anfahrt, Kontrolle, Bericht. Deshalb ist die Kontrolle meist deutlich günstiger als eine Wache vor Ort.
Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Kontrollen pro Nacht, die Entfernung von der Runde und ob Alarmverfolgung dazugehört. Ein Angebot erhalten Sie, nachdem wir die Lage Ihres Objekts kennen.


