Gewerbe in einem Wohnortsteil
Wer an Buckow denkt, denkt an Siedlungen, an den alten Dorfanger und an das Klinikum an der Rudower Straße. Trotzdem hat der Ortsteil eigene Gewerbeflächen. Die Wirtschaftsförderung des Bezirksamts Neukölln zählt Buckow-West zu den großflächigen Gewerbegebieten des Bezirks, in einer Reihe mit dem Südring, der Gradestraße am Teltowkanal und der Kanalstraße in Rudow. Neukölln insgesamt wirbt mit Branchen wie Life Sciences, Pharma, Logistik und Optik sowie mit der Anbindung an A 100, A 113 und den Flughafen BER.
Am südlichen Stadtrand umschließt die Christian-Henkel-Straße, eine 390 Meter lange Sackgasse an der Warmensteinacher Straße, ein kleines Industrieareal. Auf ihrer Nordseite steht eine Lärmschutzmauer, die das angrenzende Wohngebiet vor dem Lkw-Verkehr schützen soll. Auch entlang der Gerlinger Straße folgt auf Wohnbebauung ein Abschnitt mit Industriegebäuden, bevor mit der Heinrich-Mann-Schule wieder Wohnen und Bildung beginnen.
Was diese Lage für den Werkschutz bedeutet
Ein Betrieb, der Wand an Wand mit Wohnhäusern arbeitet, hat andere Sorgen als ein Werk auf der grünen Wiese. Lkw sollen nicht in Wohnstraßen warten, Ladezeiten müssen mit der Nachbarschaft verträglich sein, und nach Feierabend grenzen Zäune an Gärten, Fußwege und Grünflächen. Typische Aufgaben in Buckow sind deshalb:
- Speditionen zeitlich steuern, damit sich vor dem Tor in der Sackgasse kein Rückstau bildet
- Fremdfirmen, Monteure und Reinigungsdienste anmelden, ausweisen und wieder abmelden
- Freilager mit Baustoffen, Paletten oder Metall nach Schichtende kontrollieren
- Zaunlinien an Fußwegen und Grünstreifen abgehen, an denen Unbefugte leicht vorbeikommen
- Alarmmeldungen der Einbruchmeldeanlage gemeinsam mit Ihrer Rufbereitschaft verfolgen
Hinzu kommt die Randlage. Hinter den südlichen Gewerbeflächen beginnt mit Großziethen bereits Brandenburg, Richtung Flughafen BER ist es nicht weit. Das macht Buckow für Lager und Handwerk attraktiv, bringt aber auch Verkehr von außerhalb, der sich nicht auskennt und Tore sucht. Eine klare Beschilderung der Anlieferung und eine Kraft, die Fahrer am richtigen Tor empfängt, ersparen viel Unruhe in den Nebenstraßen.
Tor, Lieferung, Feierabend
Tagsüber steht die Zufahrt im Mittelpunkt. Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen und Fahrer mit den angemeldeten Lieferungen ab, vergeben Ladezonen nach Ihrem Plan und halten fest, wann wer gekommen und gegangen ist. Besucher erhalten einen Ausweis und werden abgeholt, Fremdfirmen bekommen erst Zugang, wenn der Verantwortliche im Betrieb sie bestätigt hat.
Bei Handwerks- und Produktionsbetrieben mittlerer Größe lohnt sich eine Besetzung meist nur zu Schichtbeginn, in den Ladezeiten und zum Feierabend. Danach übernimmt eine Streife: Hallentore, Notausgänge, Fenster im Erdgeschoss, Freiflächen und Fahrzeuge werden in festgelegter Reihenfolge geprüft. Wird etwas gefunden, rufen wir Ihre Rufbereitschaft an und bleiben bis zur Übergabe am Objekt.
An Wochenenden und zwischen den Jahren stehen viele Betriebe tagelang leer. Gerade dann bewähren sich unregelmäßige Kontrollen zu wechselnden Uhrzeiten, die wir mit Ihnen festlegen und nach jedem Durchgang dokumentieren.
Planung und Nachbarschaft
Den Werkschutz in Buckow plant unsere Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Berlin gehört zu unserer Kernregion Nord; ein Büro im Ortsteil selbst unterhalten wir nicht. Für jeden Betrieb stellen wir eine feste Gruppe zusammen, die Ihre Zufahrten, Ihre Ansprechpartner und Ihre Werksregeln kennt, und arbeiten Vertretungen vorher ein.
Wer zusätzlich Flächen in den Gewerbegebieten von Britz oder Rudow betreibt, kann den Werkschutz dort in denselben Vertrag aufnehmen. Einen Überblick über alle Aufgaben im Ortsteil gibt die Seite Sicherheitsdienst Berlin-Buckow.
Qualifikation und Regeln
Für Streife und Kontrolle setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein; für Empfang und Besucheranmeldung genügt die Unterrichtung. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Vor dem ersten Dienst lernen unsere Kräfte Ihre Gefährdungsbeurteilung, Ihre Regeln für Fremdfirmen und Ihre Alarmwege kennen. Was wir allgemein unter Werkschutz verstehen und wie wir in der ganzen Stadt arbeiten, lesen Sie unter Werkschutz in Berlin.
Kosten im Überblick
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein mittelständischer Betrieb, der das Tor nur zu Schichtwechsel und Lieferzeiten besetzt und nachts eine Streife vorbeischickt, bleibt im unteren Teil dieser Spanne. Eine dauerhafte Pforte an sieben Tagen, viele Fremdfirmen mit Begleitung im Werk oder Ausfahrtkontrollen bei wertvoller Ware schieben den Preis nach oben. Sie erhalten nach der Begehung ein Angebot, in dem Tor und Streife getrennt ausgewiesen sind.


