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Werkschutz in Berlin-Spandau:Tore zwischen Havel, Spree und Bahn

Spandau ist der Bezirk Berlins, in dem noch in großem Maßstab gefertigt, umgeschlagen und Energie erzeugt wird. Wir besetzen Pforten, kontrollieren Ladung und gehen Gelände ab, wenn die Schicht vorbei ist.

Bezirk Spandau · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Industriebezirk mit langer Geschichte

In Spandau wurde schon für das Militär produziert, als die übrigen Berliner Bezirke noch Dörfer waren. Ab 1897 kaufte Siemens & Halske Land auf dem Hühner-Werder und legte damit den Grundstein für Siemensstadt. Heute zählen das Motorradwerk von BMW, die Werke von Siemens, Osram und das Heizkraftwerk Reuter West zu den bekannten Adressen. Daneben arbeiten im Thelen Technopark über 30 Unternehmen, darunter ein Technologiezentrum von BSH.

Für den Werkschutz bedeutet diese Mischung, dass es keine Einheitslösung gibt. Ein Werk mit Tausenden Beschäftigten im Schichtbetrieb stellt andere Fragen als ein Hafengelände, auf dem nachts kein Mensch arbeitet, oder ein Technologiepark mit vielen Mietern.

Wo im Bezirk Werkschutz gefragt ist

Die Betriebsflächen verteilen sich über mehrere Ortsteile. Jede Lage bringt eigene Zufahrten, eigene Nachbarn und eigene Schwachstellen mit sich.

  • Am Juliusturm (Haselhorst): Industriebauten südlich der Zitadelle, darunter das BMW-Werk, in dem seit 1969 Motorräder entstehen und seit 1979 Bremsscheiben für die Autos des Konzerns
  • Siemensstadt: Werksgelände von Siemens zwischen Hohenzollernkanal und Spree, dazu das Heizkraftwerk Reuter West mit zwei Steinkohleblöcken
  • Südhafen an der Havel bei Tiefwerder: zweitgrößter Frachthafen Berlins, betrieben von der BEHALA, mit Umschlag von Baustoffen, Chemieprodukten und Papierrollen
  • Industriegebiet Ruhleben an der Straße Freiheit: Klärwerk und Müllverbrennung zwischen Spree und Bahngebiet
  • Am Schlangengraben: Industriegebiet an der Spreemündung
  • Thelen Technopark mit mehr als 30 ansässigen Firmen

Hinzu kommen Gewerbehöfe in früheren Werkstätten der Artillerie und Logistikflächen entlang der Bahn. Ein Überblick über den ganzen Bezirk steht auf der Seite Sicherheitsdienst Berlin-Spandau.

Pforte und Ladungskontrolle bei hohem Takt

In einem großen Werk wie dem von BMW, in dem nach Angaben des Unternehmens täglich bis zu 900 Motorräder montiert werden, kommen Zulieferer im engen Rhythmus. An der Pforte gleichen unsere Kräfte Lieferscheine ab, prüfen Fahrerausweise, rufen die Wareneingänge an und sorgen dafür, dass Lkw nicht auf öffentlichen Straßen warten. Bei Schichtwechseln steht der Personenverkehr im Vordergrund: Ausweise, Besucher, Praktikanten und Fremdfirmen müssen in kurzer Zeit durch.

Für Fremdfirmen prüfen wir, ob Unterweisungen vorliegen, geben Tagesausweise aus und melden die Ankunft beim zuständigen Ansprechpartner. Was am Tor geschieht, steht mit Uhrzeit im Schichtbericht, damit Sie bei Rückfragen nachvollziehen können, wer wann auf dem Gelände war.

Hafen, Kraftwerk, Klärwerk: Flächen mit Wasserseite

Viele Spandauer Betriebe grenzen an Havel, Spree oder einen Kanal. Der Südhafen besteht aus einem Unterhafen südlich der Schulenburgbrücke und einem kaum noch genutzten Oberhafen, zusammen rund 17 Hektar. Solche Flächen sind von der Straße aus gut abgeschirmt, vom Wasser aus aber kaum einsehbar. Wir legen deshalb Kontrollpunkte an Kaikanten, Lagerplätzen und den Rückseiten der Hallen an.

Bei Energie- und Entsorgungsanlagen wie in Ruhleben oder in Siemensstadt geht es zusätzlich um Bereiche, die nur unterwiesene Personen betreten dürfen. Hier richtet sich der Werkschutz streng nach Ihren Betriebsanweisungen. Gerüche, Tropfspuren oder offene Türen an Technikräumen melden wir sofort an die verantwortliche Person, statt sie nur zu notieren.

Planung aus Reinickendorf, Qualifikation nach § 34a GewO

Spandau gehört zu unserer Kernregion Nord. Geplant wird aus der Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf; ein eigenes Büro im Bezirk haben wir nicht. Für einen Dauerauftrag stellen wir ein festes Team zusammen, das Ihre Tore und Ansprechpartner kennt, und arbeiten Vertretungen vorab ein.

Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; wo Zutrittsvergabe und Fremdfirmenkontrolle mehr Verantwortung verlangen, setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Wie wir Werkschutz in der ganzen Stadt aufstellen, lesen Sie unter Werkschutz in Berlin; für Betriebe im Osten des Bezirks lohnt auch ein Blick auf Siemensstadt.

Was ein Werkschutz in Spandau kostet

Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo innerhalb dieser Spanne Ihr Auftrag liegt, hängt vor allem davon ab, wie viele Stunden pro Woche ein Tor besetzt ist, wie hoch der Anteil an Nacht- und Wochenendschichten ausfällt und ob neben der Pforte auch Ladungskontrolle, Fremdfirmenverwaltung oder Rundgänge mit Wasserseite verlangt werden.

Ein dauerhaft besetztes Werkstor ist planbarer als ein kurzfristiger Einsatz bei einem Stillstand. Nach der Begehung legen wir Ihnen eine Aufstellung vor, aus der hervorgeht, welche Posten zu welchen Zeiten besetzt sind.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Können Sie Schichtwechsel mit vielen Beschäftigten an einem Spandauer Werkstor abwickeln?+

Ja. Wir verstärken die Pforte zu den Wechselzeiten und trennen den Fußgängerverkehr von Lieferfahrzeugen, damit beides zügig läuft.

Übernehmen Sie auch Hafen- und Uferflächen an der Havel?+

Ja. Wir legen Kontrollpunkte an Kaikanten, Lagerplätzen und Hallenrückseiten an und gehen sie in festen Abständen ab.

Arbeiten Sie nach unseren Betriebsanweisungen in Energie- oder Entsorgungsanlagen?+

Ja. Wir lassen unsere Kräfte vor Ort einweisen und richten Rundgänge und Meldewege nach Ihren Vorgaben aus.

Gibt es ein Büro in Spandau?+

Nein. Wir planen aus unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf und sind von dort schnell im Bezirk.

Können Sie unseren eigenen Werkschutz nachts und am Wochenende ergänzen?+

Ja. Viele Betriebe besetzen die Pforte tagsüber selbst und geben uns die übrigen Zeiten. Die Übergabe regeln wir vorher schriftlich.

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