Ein Gewerbestadtteil, der vom Wasser her gewachsen ist
Woltmershausen war schon im 19. Jahrhundert ein Ort der Arbeit: Am Ufer wurden Schiffe gebaut, ab 1873 entstand der Woltmershauser Kanal, 1877 wurde hier die Bremer Lagerhaus Gesellschaft gegründet. Später prägte die Tabakfabrik Martin Brinkmann das Viertel, in den 1930er Jahren mit mehreren tausend Beschäftigten. Heute bestimmen die Häfen am linken Weserufer, das frühere Gaswerk und die Logistikflächen in Richtung Strom das Bild.
Für Werkschutz heißt das: Es gibt hier kaum ein Gelände, auf dem nur eigene Beschäftigte unterwegs sind. Spediteure, Fremdfirmen, Lieferanten und Besucher wechseln ständig, und das oft rund um die Uhr. Die Aufgabe am Tor besteht darin, diesen Verkehr zu ordnen, ohne den Betrieb aufzuhalten.
Wo im Stadtteil und an seinen Rändern Werkschutz gefragt ist
Die Betriebe rund um Woltmershausen sind sehr unterschiedlich. Typische Aufgaben fallen an diesen Orten an:
- Neustädter Hafen: Umschlag von Stahlprodukten, Forstprodukten sowie Maschinen und Anlagen, mit über 700 Schiffsanläufen im Jahr
- Hohentorshafen: Hafenflächen nahe der Neustadt, die an Woltmershausen grenzen
- Gaswerk Woltmershausen: Sitz der swb und mehrerer kleinerer Betriebe auf dem alten Werksgelände
- Tabakquartier: Gewerbeflächen, Ateliers, Hotel und Büros in den denkmalgeschützten Brinkmann-Bauten
- Güterverkehrszentrum im Nachbarstadtteil Strom: Hochregallager, Paket- und Verteilzentren mit Bahn- und Autobahnanschluss
Hafen und Logistik verlangen Ladungs- und Fahrerkontrolle, das Gaswerk eher eine sorgfältige Begleitung von Fremdfirmen. Im Tabakquartier wiederum treffen Mieter, Gäste und Handwerker auf einem gemeinsamen Gelände zusammen.
Die Pforte als Schaltstelle für Lkw und Fremdfirmen
Am Tor eines Umschlagbetriebs entscheidet sich, ob Ware dort ankommt, wo sie hingehört. Unsere Kräfte gleichen Kennzeichen und Fahrernamen mit der Avisierung ab, prüfen Frachtpapiere auf Vollständigkeit, vergeben Besucherausweise und weisen Fahrer auf die richtige Ladestelle oder Kaje. Wer nicht angemeldet ist, wartet, bis der Disponent entschieden hat.
Für Fremdfirmen führen wir eine Liste, wer mit welchem Auftrag auf dem Gelände ist, wann er kam und wann er wieder gegangen ist. Bei sensiblen Arbeiten, etwa in Schaltanlagen oder Leitungstrassen auf dem Gaswerksgelände, begleiten wir die Monteure bis zum Arbeitsort und holen sie dort auch wieder ab.
Schlüssel, Transponder und Ausweise werden in einem Buch ausgegeben und zurückgenommen. So lässt sich auch Wochen später noch nachvollziehen, wer wann Zugang zu welchem Bereich hatte.
Rundgänge über Kaje, Freilager und Zaunlinie
Auf Hafenflächen liegt viel Material im Freien: Stahlcoils, Bleche, Holzpakete, Maschinenteile. Ein Teil der Grundstücke grenzt an Wasser, an Bahngleise oder an Brachflächen, die nachts niemand einsieht. Unsere Kräfte gehen Zaun und Tore in wechselnder Reihenfolge ab, achten auf beschädigte Zaunfelder, offene Hallentore und Fahrzeuge, die dort nicht stehen sollten.
In Bürogebäuden und Werkstätten kommen Kontrollen von Fenstern, Notausgängen, Technikräumen und Heizung hinzu. Alles, was auffällt, steht mit Uhrzeit im Wachbuch und wird bei Bedarf sofort an die vereinbarte Stelle gemeldet.
Planung aus der Niederlassung Bremen
Bremen gehört zu unserer Kernregion Nord. Den Werkschutz für Woltmershausen planen wir aus der Niederlassung Bremen, mit festen Kräften für jedes Objekt und eingewiesenen Vertretungen für Urlaub und Krankheit. Vor Beginn sehen wir uns das Gelände mit Ihnen an, schreiben eine Dienstanweisung für jeden Posten und weisen die Kräfte vor Ort ein.
Personal mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO setzen wir dort ein, wo über Zutritt entschieden wird. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Wer Objekte auch in der Neustadt oder anderen Bremer Stadtteilen betreibt, bekommt dieselbe Ansprechperson. Mehr zum Werkschutz im ganzen Land steht auf der Seite Werkschutz in Bremen.
Womit Sie bei einem Dauerauftrag rechnen können
Werkschutz läuft meist als fester Dienst über Monate oder Jahre. Als Richtwert für die eingesetzten Stunden nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Die genaue Höhe richtet sich danach, ob die Pforte rund um die Uhr besetzt ist, wie viele Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden anfallen und ob Sachkunde für den Posten nötig ist.
Ein Angebot für Ihren Betrieb in Woltmershausen erstellen wir nach der Begehung. Allgemeine Angaben zum Stadtteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Bremen-Woltmershausen.


