Ein Industriestandort im Oldenburger Münsterland
Die Wirtschaft in Cloppenburg ist mittelständisch geprägt. Als Schwerpunkte gelten Ernährungswirtschaft, Elektrotechnik, Straßenfahrzeugbau und Bauwirtschaft. Im Landkreis spielt die Landwirtschaft mit intensiver Tierhaltung eine große Rolle, viele Arbeitsplätze hängen an der Lebensmittelverarbeitung. Die industrielle Tradition reicht weit zurück: Bereits 1963 entstand in Emstekerfeld das Werk von Spreda, dessen 76 Meter hoher Turm als Pfanni-Turm zum Wahrzeichen wurde.
Für den Werkschutz bedeutet diese Mischung, dass es nicht das eine Muster gibt. Ein Lebensmittelbetrieb verlangt andere Regeln an der Pforte als ein Elektronikzulieferer oder eine Spedition mit Nachtverkehr. Wir richten uns deshalb nach Ihrem Betrieb und nicht nach einer Standardliste.
Die wichtigsten Gewerbelagen für den Werkschutz
Die Stadt weist mehrere Gebiete aus, in denen produziert, gelagert und umgeschlagen wird. Die Aufzählung nennt Gebiete und dort angesiedelte Branchen, keine Auftraggeber:
- Industriegebiet Emstekerfeld: direkt an der Ortsumgehung, mit Elektrotechnik, Energieservice, technischem Großhandel, Zulieferern für Elektronik im Maschinen- und Automobilbau, Lebensmittelproduktion sowie Transport-, Lager- und Containerdiensten.
- Gewerbepark Cloppenburg West im Ortsteil Vahren an der B 213: Spedition und Logistik, Nutzfahrzeugservice, CNC-Metallverarbeitung, Automatisierungstechnik und Handwerksbetriebe.
- Gewerbegebiet 69 am Alten Emsteker Weg und Brookweg im Osten der Stadt, in dem neue Betriebe sofort bauen können.
- Im Umland liegen die interkommunalen Gewerbeparks ecopark in Emstek und c-Port, von denen viele Betriebe Wege nach Cloppenburg haben.
Die Lage an der Ortsumgehung ist für beide großen Gebiete prägend: Von Emstekerfeld wie vom Gewerbepark West aus sind A 1 und A 29 nach Angaben der Stadt in etwa sechs bis zehn Kilometern erreichbar. Das erleichtert den Lieferverkehr und verlangt zugleich eine Pforte, die auch zu Randzeiten weiß, wer aufs Gelände darf.
Werkschutz bei Lebensmittelherstellern
Wer in der Ernährungswirtschaft arbeitet, kennt strenge Vorgaben für Personen, die das Werk betreten. Unsere Kräfte setzen diese Vorgaben an der Pforte um: Sie prüfen, ob Besucher und Fremdfirmen den Hygienefragebogen ausgefüllt haben, geben Schutzkleidung aus und lassen nur in die Zonen, für die eine Freigabe vorliegt. Sie selbst halten sich ebenfalls an Kleidungs- und Schmuckregeln, wenn ein Rundgang durch Produktionsbereiche führt.
Bei Kühl- und Tiefkühllagern gehört auch die Technik zur Runde. Nachts fällt die Störung eines Aggregats oft erst auf, wenn die Ware schon warm ist. Wir prüfen Anzeigen und Alarmmeldungen und rufen nach Ihrer Liste die Rufbereitschaft an.
Tor, Rampe und Rundgang in Logistik und Fertigung
Speditionen im Gewerbepark West und Lagerbetriebe in Emstekerfeld haben Lkw-Verkehr bis in die Nacht. Die Umgehung von B 72 und B 213 bringt die Fahrzeuge schnell zur A 1 und A 29, die Nähe zu den Autobahnen macht Gelände aber auch für Diebstahl von Planen, Diesel und Ladung interessant. Am Tor gleichen wir deshalb Kennzeichen und Ladepapiere mit der Avisliste ab, weisen Rampen zu und halten Ein- und Ausfahrten fest.
In Fertigungsbetrieben mit CNC-Maschinen oder Automatisierungstechnik verschiebt sich der Schwerpunkt auf Zutritt und Werkzeug. Besucher erhalten Ausweis und Begleitung, Wartungsfirmen eine Einweisung und einen festen Ansprechpartner.
- Lkw-Abfertigung mit Avis- und Plombenkontrolle
- Besucher- und Fremdfirmenverwaltung mit Nachweis der Unterweisung
- Schlüssel- und Transponderausgabe mit Protokoll
- Nacht- und Wochenendrundgänge mit Kontrollpunkten
- Alarmverfolgung und Meldung an Ihre Rufbereitschaft
Planung, Personal und Zertifikate
Werkschutz in Cloppenburg planen wir aus unserer Niederlassung Bremen und aus dem Personalstamm der Kernregion Nord. Ein Büro in Cloppenburg unterhalten wir nicht; Sie erhalten einen festen Ansprechpartner, der Dienstplan, Einweisung und Vertretung verantwortet. Alle Werkschutzkräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an Pforten mit Verantwortung für Zutritts- und Alarmtechnik setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein.
Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr über den Werkschutz allgemein lesen Sie auf der Seite Werkschutz, weitere Standorte im Land unter Werkschutz in Niedersachsen.
Kosten für Werkschutz als Dauerauftrag
Werkschutz läuft in der Regel über Monate und Jahre mit festen Wochenstunden. Wir setzen dafür einen Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde an. Wo der Betrag liegt, entscheiden die Besetzungszeiten, die Zahl der Zufahrten, der Anteil an Nacht- und Feiertagsstunden sowie die geforderte Qualifikation.
Eine ausschließlich nächtliche Bestreifung ist günstiger als eine durchgehend besetzte Pforte. Das verbindliche Angebot erhalten Sie nach einer Begehung Ihres Werksgeländes.


