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Werkschutz in Fürstenwalde/Spree:Tore, Gleise und Schichtwechsel

In Fürstenwalde arbeiten Reifen-, Farben-, Kunststoff- und Metallbetriebe auf großen Industrieflächen, viele davon mit eigenem Gleis. Wir übernehmen Pforte, Zufahrtskontrolle und Streife über das Werksgelände.

Landkreis Oder-Spree · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Industriestandort mit über 150 Jahren Werksgeschichte

1872 verlegte die Julius Pintsch AG Teile ihrer Fertigung nach Fürstenwalde und wurde bei Seezeichen Weltmarktführer. Schon im Zweiten Weltkrieg fertigte hier das Reifenwerk, das zu DDR-Zeiten Stammbetrieb des Reifenkombinats war und heute zu Goodyear gehört. Zu DDR-Zeiten prägte außerdem das Kombinat Elektrogeräte mit Stromversorgungs-, Schweiß- und Lötgeräten die Stadt.

Heute zählt die Stadtverwaltung Bauwirtschaft, Metall- und Kunststoffverarbeitung mit Gusserzeugnissen sowie Energiewirtschaft zu den tragenden Branchen. E.DIS Netz hat hier seinen Hauptsitz, Daiwa House Capital Bay fertigt Gebäudemodule, die Deutschen Amphibolin-Werke stellen Farben her. Fürstenwalde ist einer von 15 regionalen Wachstumskernen des Landes Brandenburg.

Industriegebiete mit Werkschutzbedarf

Die folgenden Gebiete und Betriebe sind real. Sie zeigen, wo in Fürstenwalde Werkschutz typischerweise gebraucht wird; es handelt sich nicht um unsere Auftraggeber.

  • Industrie- und Gewerbegebiet Lindenstraße Nord: rund 100 Hektar Altstandort mit Gleisanschluss, rund vier Kilometer bis zur A 12 Fürstenwalde-Ost
  • Pintschgebiet: Industrie- und Gewerbegebiet mit rund 60 Hektar nutzbarer Fläche und Gleisanschluss
  • Tränkeweg: rund 60 Hektar gewerbliche und industrielle Fläche nahe der Anschlussstelle Fürstenwalde-West
  • Industrie- und Gewerbegebiet Lindenstraße Süd mit Gleis- und Hafenanschluss, dazu die teilweise beräumte und sanierte Südliche Lise-Meitner-Straße
  • Reifenwerk von Goodyear, Farben- und Kunststoffbetriebe wie die Deutschen Amphibolin-Werke und SEDO Chemicals Neoprene

Pforte, Gleis und Gefahrstoff

In den Fürstenwalder Werken wird häufig rund um die Uhr produziert. Am Tor treffen dann Schichtwechsel, Speditionen und Fremdfirmen aufeinander. Unsere Kräfte gleichen Lieferscheine und Kennzeichen ab, geben Besucherausweise aus, weisen in die Sicherheitsregeln des Werks ein und führen Listen über jede Ein- und Ausfahrt.

Wo ein Gleis aufs Gelände führt, gibt es eine zweite Zufahrt, die oft offen steht. Streifen kontrollieren deshalb nicht nur Hallen und Zäune, sondern auch Gleistore und abgestellte Wagen. In Betrieben mit Lösemitteln, Kunststoffen oder Kautschuk achten wir auf freie Wege zu Löschmitteln, geschlossene Gefahrstofflager und Rauchverbote.

Ein Teil der Belegschaft kommt mit dem RE 1 oder den Stadtbuslinien, ein anderer Teil über die B 168 und die A 12. Zu Schichtbeginn stauen sich deshalb Pkw, Fahrräder und Lieferwagen an denselben Toren. Wir organisieren getrennte Abläufe für Mitarbeitende, Besucher und Lkw, damit die Kontrolle gründlich bleibt und trotzdem niemand lange wartet. Wer häufig kommt, etwa Wartungsfirmen oder Leiharbeitskräfte, wird nach Ihren Vorgaben in Listen geführt und muss nicht jedes Mal neu erfasst werden.

Werke im Umbau und neue Flächen

Goodyear will die Reifenfertigung in Fürstenwalde bis 2027 einstellen und nur die Herstellung von Gummimischungen mit rund 200 Beschäftigten fortführen. Wenn Linien abgebaut, Maschinen verkauft und Hallen geräumt werden, brauchen Werke einen anderen Schutz als im Vollbetrieb: weniger Personal auf dem Gelände, mehr Fremdfirmen, wertvolles Material in Bewegung.

Gleichzeitig prüft die Stadt in einer Machbarkeitsstudie einen Vorsorgestandort mit rund 240 Hektar Entwicklungsfläche für künftige Industrie. Ansiedlungen erwartet sie dort frühestens in einigen Jahren. Für Betriebe, die neu kommen, beginnt Werkschutz oft schon in der Bau- und Inbetriebnahmephase.

Organisation aus unserer Berliner Zweigniederlassung

Brandenburg gehört zu unserer Kernregion Nord. Werkschutz in Fürstenwalde planen wir über die Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81, ohne eigenes Büro in der Stadt. Feste Teams lernen Ihr Werk, Ihre Ansprechpartner und Ihre Regeln kennen und bleiben dem Objekt zugeordnet. Betriebe in Eisenhüttenstadt und Strausberg planen wir aus derselben Stelle.

Alle Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Grundlagen zur Leistung stehen unter Werkschutz, zum Land unter Werkschutz in Brandenburg, zur Stadt unter Sicherheitsdienst Fürstenwalde/Spree.

Kosten im Dauerauftrag

Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag mit festen Schichten. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde; über den Platz in dieser Spanne entscheiden vor allem die Zahl der Posten, der Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und zusätzliche Aufgaben wie Empfang oder Brandschutzrunden.

Bei langen Laufzeiten planen wir Vertretungen fest ein, damit Ihre Pforte nicht mit wechselnden Gesichtern besetzt ist.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Besetzen Sie Werkspforten in Fürstenwalde rund um die Uhr?+

Ja, im Schichtbetrieb auch nachts, an Wochenenden und Feiertagen, mit festen Teams, die Ihr Werk kennen.

Kontrollieren Sie auch Gleiszufahrten auf dem Werksgelände?+

Ja. Unsere Streifen prüfen Gleistore, abgestellte Wagen und Zäune entlang der Gleise und halten Auffälligkeiten mit Uhrzeit im Bericht fest.

Übernehmen Sie Werkschutz während eines Rückbaus?+

Ja. Gerade wenn Anlagen abgebaut werden und viele Fremdfirmen auf dem Gelände sind, regeln wir Zugang, Abtransport und Kontrollen nach Ihren Vorgaben.

Wie werden Ihre Kräfte auf Gefahrstoffe vorbereitet?+

Sie werden vor Ort in Ihre Betriebsanweisungen, Fluchtwege und Meldewege eingewiesen und halten sich an die Regeln des Werks.

Woher kommt das Personal für Fürstenwalde?+

Aus unserem eigenen Personalstamm, geplant über unsere Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81.

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