Ein Industriestandort mit langer Linie
1878 gründete Otto Hermann Koebe in Luckenwalde eine Metallgießerei, aus der später ein Werk für Feuerlöschgeräte wurde. Ab 1881 kamen Schraubenfabriken dazu. Diese Tradition ist in der Stadt bis heute sichtbar: Rosenbauer fertigt hier Feuerwehrtechnik, das Land hat Luckenwalde 2005 als einen von 15 regionalen Wachstumskernen bestimmt. Gemeinsam mit Ludwigsfelde ist die Stadt einer der beiden Wachstumskerne im Landkreis Teltow-Fläming.
Werkschutz bedeutet hier mehr als einen Pförtner. Es geht um Lieferverkehr mit Lkw, um Freilager mit Fahrzeugen und Bauteilen, um Fremdfirmen bei Instandhaltung und um die Frage, wer nachts und am Wochenende auf das Gelände darf.
Die Gewerbeflächen der Stadt im Überblick
Die Stadt weist mehrere Gebiete für Unternehmen aus. Die Liste zeigt, wo Werkschutz in Luckenwalde typischerweise gefragt ist; genannte Firmen sind keine Kunden von uns:
- Industriegebiet Luckenwalde: rund 80 Hektar, das älteste und größte Gebiet, 36 Firmen aus Verkehr, Logistik, Metall, Baugewerbe und Holzverarbeitung, darunter Rosenbauer, Eco Schulte und Köhler Beton
- Biotechnologiepark: 28 Hektar, 13 Unternehmen mit knapp 700 Beschäftigten, davon zehn aus Pharmazie, Diagnostik, Medizin- und Gentechnik, dazu drei Technologie- und Gründerzentren
- Gewerbegebiet Am Honigberg und An der Krähenheide: 43 Hektar, 29 Unternehmen aus Metall, Bau, Holz, Lebensmitteln, Logistik und Kfz-Handel
- Industrie- und Gewerbegebiet Zapfholzweg: 25 Hektar direkt an der Auffahrt zur B 101, rund 15 Hektar davon noch frei
- Gewerbegebiet Berkenbrücker Chaussee: 3,7 Hektar, vor allem Bauunternehmen und die Kreisstraßenmeisterei
Tor, Pforte und Gelände im Produktionsbetrieb
In Metall- und Fahrzeugbetrieben laufen Schichten oft früh an, Lieferungen kommen über den Tag verteilt. An der Pforte registrieren wir Fahrzeuge, gleichen Lieferscheine mit Ihren Vorgaben ab, weisen Fahrer zur richtigen Rampe und geben Besucherausweise aus. Fremdfirmen werden erst nach Freigabe durch Ihre Ansprechpartner eingelassen. Nach Schichtende gehen unsere Kräfte über Hallen, Freilager und Zaunlinie, prüfen Tore und Türen und notieren Auffälligkeiten.
Bei Betrieben mit Freilagern für Fahrzeuge, Stahl oder Betonteile zählt der Blick auf die Außenflächen: Beleuchtung, Zaun, abgestellte Maschinen. Wer am Wochenende nicht produziert, kann den Werkschutz auf Rundgänge und Torkontrollen in dieser Zeit beschränken.
Alle Vorgänge an Tor und Gelände halten wir im Wachbuch fest: wer wann eingefahren ist, welche Firma auf dem Gelände gearbeitet hat und was bei den Rundgängen aufgefallen ist. So haben Sie am nächsten Morgen einen klaren Überblick und können Rückfragen schnell klären.
Labore und Technikräume im Biotechnologiepark
Im Biotechnologiepark gelten andere Regeln. Hier sind Zutrittsrechte oft streng nach Bereichen getrennt, Kühl- und Technikräume laufen oft rund um die Uhr. Unsere Kräfte achten an Empfang und Pforte darauf, dass nur Berechtigte in sensible Bereiche gelangen, begleiten Handwerker und Lieferanten und sehen nachts nach, ob Türen geschlossen und Störungsanzeigen ruhig sind.
Fällt in der Nacht eine Anlage auf, informieren wir sofort die von Ihnen benannte Rufbereitschaft. Für Veranstaltungen im CommunicationCenter Biotechnologiepark können wir Einlass und Garderobe übernehmen.
Hygiene- und Sicherheitsregeln Ihres Hauses gelten selbstverständlich auch für unser Personal und werden vor Einsatzbeginn erklärt.
Organisation aus der Zweigniederlassung Berlin
Werkschutz in Luckenwalde planen wir aus unserer Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81, als Teil der Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in Luckenwalde haben wir nicht. Bei Daueraufträgen setzen wir feste Teams ein, damit Ihre Pforte nicht täglich neue Gesichter sieht. Vertretungen werden vorab eingearbeitet. Betriebe mit Standorten in Ludwigsfelde oder Zossen können beide Werke über einen Ansprechpartner betreuen lassen.
Unsere Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an der Pforte mit Zutrittsentscheidungen die Sachkundeprüfung. Grundlage ist DIN 77200 mit Qualitätsmanagement nach ISO 9001.
Kosten für dauerhaften Werkschutz
Für Werkschutz rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde als Orientierung. Eine durchgehend besetzte Pforte über viele Monate lässt sich anders planen als ein kurzer Einsatz während Betriebsferien. Mitentscheidend sind die Zahl der Tore, die Besetzung in der Nacht und am Wochenende und ob Empfangsaufgaben oder Fahrzeugkontrollen dazukommen.
Wir zeigen Ihnen eine Rechnung mit festen Posten und eine Variante mit Streife außerhalb der Schichtzeiten.


