Ein Gewerbestandort zwischen Bremen und Oldenburg
Die Gemeinde beschreibt sich selbst als größten Wirtschaftsstandort im Landkreis Oldenburg. Im Juni 2025 zählte sie 9.292 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort und rund 750 Betriebe. Knapp ein Fünftel der Beschäftigten arbeitet im produzierenden Gewerbe, ein Viertel in Handel, Verkehr und Gastgewerbe.
Die Lage erklärt das: Zwei Anschlussstellen an der A 28, die A 1 rund 15 Kilometer entfernt, der Bremer Flughafen, das Güterverkehrszentrum und der Seehafen Bremen jeweils in rund 20 bis 25 Kilometern. Dazu kommt mit dem Flugplatz Ganderkesee ein eigener Verkehrslandeplatz. Wer hier produziert oder wartet, hat kurze Wege zu Kunden und Zulieferern – und braucht an Tor und Halle eine klare Ordnung.
Für den Werkschutz zählt dabei weniger die Größe eines Betriebs als die Frage, was auf dem Gelände steht und wer täglich hinein will.
Betriebe, bei denen Werkschutz eine Rolle spielt
In Ganderkesee sitzen Unternehmen mit wertvollen Anlagen, Rohstoffen und Kundenteilen. Die folgenden Beispiele zeigen die Bandbreite der Branchen – genannt werden Standorte, keine Auftraggeber:
- Fockestraße: NEUHAUS NEOTEC baut Röster, Mühlen und komplette Anlagen für die Kaffeeverarbeitung, mit Technikum und Montage.
- Handelsstraße: Schmalriede-Zink beschichtet seit 1987 Bauteile mit Zink, Zink-Eisen und Zink-Nickel und bietet Pulverbeschichtung, Härten und Montage an.
- Flugplatz Ganderkesee: Atlas Air Service betreibt dort eine Werft für Flugzeuge, auf dem Gelände arbeiten mehr als 100 Menschen.
- Bookholzberg: Die Kalksandsteinherstellung ist so prägend, dass sie im Gemeindewappen steht.
- Gewerbepark an der Welse: neue Flächen zwischen den Anschlussstellen Ganderkesee-West und -Ost, Vermarktung voraussichtlich ab Frühjahr 2027.
Pforte und Besucherführung in der Fertigung
In einem Anlagenbau kommen täglich Monteure, Kunden zur Abnahme, Speditionen für sperrige Bauteile und Servicefirmen auf das Gelände. Die Pforte ist der Punkt, an dem jede dieser Gruppen erfasst wird. Unsere Kräfte gleichen Anmeldungen ab, geben Besucherausweise aus, holen die Begleitperson aus dem Betrieb und halten fest, wer wann gekommen und gegangen ist.
Bei Fremdfirmen achten wir darauf, dass die Sicherheitsunterweisung vor Arbeitsbeginn nachgewiesen ist und Arbeitsgenehmigungen etwa für Heißarbeiten vorliegen. Wer ohne Termin vor dem Tor steht, wird nicht einfach durchgelassen, sondern nach Ihrer Anweisung gemeldet oder weggeschickt.
Chemikalien, Rohstoffe und Kundenteile
In der Oberflächentechnik lagern Säuren, Laugen und Metallsalze, in Metallbetrieben Zink und andere Werkstoffe, die auch für Diebe einen Wert haben. Gleichzeitig stehen fremde Teile auf dem Hof, für die der Betrieb gegenüber seinen Kunden haftet. Der Werkschutz nimmt diese Bereiche gezielt in den Rundgang auf: Gefahrstofflager verschlossen, Auffangwannen trocken, Container und Gitterboxen vollständig, Außenlager beleuchtet.
Stellen unsere Kräfte eine Leckage, einen Brandgeruch oder eine offene Tür fest, informieren sie sofort Ihre Rufbereitschaft und – wenn nötig – Feuerwehr oder Polizei. Jede Feststellung wird mit Uhrzeit und Foto festgehalten.
- Rundgänge mit festen Kontrollpunkten an Lagern, Toren und Technikräumen
- Prüfung von Rolltoren, Zaun, Beleuchtung und Kameras
- Erfassung von Störmeldungen an Anlagen außerhalb der Schichtzeiten
- Ausgabe und Rücknahme von Schlüsseln und Transpondern
Ansprechpartner und Qualifikation
Ganderkesee planen wir aus unserer Niederlassung Bremen. Ein Büro in der Gemeinde selbst haben wir nicht, über die A 28 sind die Wege kurz. Betriebe mit weiteren Standorten in Delmenhorst oder Oldenburg können wir unter einer Dienstanweisung und mit einem festen Ansprechpartner führen.
Unsere Werkschutzkräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, je nach Aufgabe. Die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was zum Werkschutz allgemein gehört, finden Sie auf der Seite Werkschutz.
Kosten für Werkschutz im Dauerbetrieb
Werkschutz läuft meist als fester Wochenplan, etwa mit einer besetzten Pforte zu Schichtwechseln und Rundgängen in der Nacht. Wir rechnen dafür mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo innerhalb dieser Spanne Ihr Betrieb liegt, entscheiden die Zahl der Stunden, die Besetzung an Wochenenden und Feiertagen sowie die verlangte Qualifikation.
Weitere Standorte im Land zeigt die Seite Werkschutz in Niedersachsen. Ihr Angebot erstellen wir nach einer Begehung.


