Ein Gewerbestandort, der vom Verkehr lebt
Auf rund 400 Hektar Gewerbe- und Industriefläche verteilt die Gemeinde Stuhr etwa 20 Gewerbegebiete. Geprägt wird die Wirtschaft von kleinen und mittleren Betrieben, Logistikunternehmen und Großhandel. Der Grund liegt auf der Hand: Am Autobahndreieck Stuhr treffen die A 1 und die A 28 aufeinander, und zusammen mit der Anschlussstelle Groß Mackenstedt entsteht dort ein Doppelanschluss.
Je nach Abschnitt sind 13,5 bis 22,2 Prozent der Fahrzeuge rund um das Dreieck Lkw. Für Betriebe bedeutet das: Ware kommt aus allen Richtungen, Fahrer wechseln täglich, und viele Höfe sind schon in den frühen Morgenstunden in Bewegung.
Betriebe und Gebiete, in denen Werkschutz gefragt ist
Einige Standorte und Branchen, die in Stuhr belegt sind:
- Seckenhausen mit zwei Gewerbegebieten an der B 322; in einem davon hat Cordes & Graefe als Großhändler für Sanitär und Heizung seinen Sitz.
- Der Rohr- und Fittingshändler rff und die straschu-Gruppe aus dem Elektro- und Elektronikgroßhandel, beide unter den größeren Arbeitgebern der Gemeinde.
- Brinkum mit der Deutschlandzentrale von Flying Pizza sowie den Gebieten Brinkum-Mitte und Brinkum-Süd.
- Groß Mackenstedt, wo seit den 1980er-Jahren rund um den Autobahnanschluss neue Gewerbeflächen entstanden sind und die Alte Mackenstedter Kornbrennerei seit 1750 Korn brennt.
- Das Braugut Stuhr in Fahrenhorst und eine Käserei, die ebenfalls zu den größeren Arbeitgebern zählt.
Aufgaben an Pforte und auf dem Gelände
Die Pforte ist der Ort, an dem sich entscheidet, wer auf das Gelände kommt. Unsere Kräfte gleichen Fahrer, Kennzeichen und Ladeauftrag ab, geben Besucherausweise aus und weisen Lkw an die richtige Rampe. Fremdfirmen werden eingetragen, unterwiesen und beim Verlassen wieder ausgetragen.
Auf dem Gelände folgen Rundgänge durch Hallen, über Hofflächen und entlang des Zauns. In Stuhr grenzen viele Gewerbeflächen an Felder, Gräben oder Wohnstraßen, sodass der Zaun oft die einzige Barriere ist. Geprüft werden Tore, Rolltore, Außenlager und abgestellte Wechselbrücken. Auffälligkeiten meldet die Kraft sofort an die im Werk benannte Stelle.
Schichtbetrieb und Wochenenden
Großhandel und Spedition kennen keinen festen Feierabend. Kommt die erste Tour um vier Uhr, muss die Pforte vorher besetzt sein. Am Wochenende ruht der Betrieb oft, doch genau dann stehen volle Lager und abgestellte Auflieger unbeobachtet auf dem Hof.
Wir richten die Besetzung nach Ihrem Schichtplan aus: durchgehend an Werktagen, nur nachts oder nur am Wochenende. Wer mehrere Standorte in Stuhr und im Bremer Süden hat, kann Pforte und Streife kombinieren. Was Werkschutz bei uns allgemein umfasst, beschreibt die Seite Werkschutz.
Wer bei Ihnen im Werk steht
Für Werkschutz setzen wir Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, je nachdem, was die Aufgabe verlangt. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Stuhr liegt in unserer Kernregion Nord, die Planung läuft über den Hauptsitz Neumünster und die Niederlassung Bremen. Ein Büro in Stuhr unterhalten wir nicht.
Neue Kräfte werden vor dem ersten Dienst auf dem Gelände eingewiesen und lernen Ihre Abläufe kennen. Wie wir in Niedersachsen insgesamt arbeiten, lesen Sie unter Werkschutz in Niedersachsen, Leistungen für die ganze Gemeinde unter Sicherheitsdienst Stuhr.
Kosten bei dauerhafter Besetzung
Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag, und die Kosten richten sich nach dem Wochenplan. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Nachtschichten, Sonn- und Feiertage und besondere Anforderungen an der Pforte liegen eher am oberen Ende, eine reine Tagbesetzung an Werktagen eher am unteren.
Nach einem Termin auf dem Gelände erhalten Sie ein schriftliches Angebot. Ändert sich Ihr Schichtmodell, passen wir die Besetzung an.


