Ein Tourismusort mit eigener Produktion
Wer an Garmisch-Partenkirchen denkt, denkt an Zugspitze, Skisprung und Hotels. Die Wirtschaft des Marktes ist tatsächlich überwiegend vom Tourismus geprägt. Daneben gibt es aber Betriebe, die rund um die Uhr Technik, Rohstoffe und Fahrzeuge vorhalten: einen Hersteller von Dicht- und Klebstoffen, die kommunalen Versorgungsbetriebe und die Bergbahnen mit ihren Werkstätten und Antrieben.
Für diese Betriebe ist Werkschutz meist keine große Wachmannschaft, sondern eine kleine, gut eingewiesene Besetzung an Pforte und Gelände. Gerade in kleineren Werken zählt, dass die Kraft jeden Lieferanten erkennt und trotzdem jeden kontrolliert.
Betriebe und Anlagen im Markt
Diese Betriebe und Einrichtungen sind öffentlich beschrieben. Wir nennen sie als Beispiele für den Bedarf, nicht als unsere Auftraggeber:
- die EGO Dichtstoffwerke in Kaltenbrunn, ein Familienunternehmen mit über 100 Beschäftigten, das seit 1947 Dicht- und Klebstoffe herstellt; 2016 zog der Firmensitz nach Garmisch-Partenkirchen, 2017 ging eine neue Butyl-Produktionsanlage in Betrieb
- die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen mit Strom-, Gas-, Fernwärme- und Wasserversorgung, Abwasser, Müllentsorgung und dem Ortsbus
- die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG, eine Tochter der Gemeindewerke, mit Zahnradbahn ab dem Bahnhof Garmisch-Partenkirchen sowie Seilbahnen und Liften im Skigebiet Garmisch-Classic
- das Olympia-Eissport-Zentrum Am Eisstadion 1 mit Kälte- und Hallentechnik
- das Klinikum an der Auenstraße mit Versorgungs- und Technikbereichen
Pforte, Rampe, Rundgang
An der Pforte eines Herstellers beginnt der Tag mit Schichtwechsel und Anlieferung. Die Werkschutzkraft gleicht Lieferscheine und Kennzeichen ab, weist Fahrer auf Wege und Ladezonen ein, registriert Besucher und gibt Ausweise aus. Fremdfirmen, die zu Wartungen kommen, werden mit Namen, Firma und Zeit erfasst, und die Kraft achtet darauf, dass sie nur dorthin gehen, wofür eine Freigabe besteht.
Nachts und am Wochenende verlagert sich die Aufgabe auf Rundgänge. Lagerflächen, Rohstofftanks, Tore und Technikräume werden auf Auffälligkeiten geprüft: offene Türen, Leckagen, ungewöhnliche Gerüche, Störmeldungen. Was auffällt, melden wir sofort an die von Ihnen benannte Stelle, etwa die Rufbereitschaft der Instandhaltung oder die Leitstelle Ihres Errichters. Jeder Rundgang ist mit Uhrzeit im Bericht vermerkt.
Versorgung und Bergbahn: Arbeiten zwischen den Saisons
Bei Versorgern und Bahnbetreibern fallen besondere Lagen an: Umspann- und Pumpstationen, die selten besetzt sind, oder Wartungsarbeiten, für die viele fremde Monteure gleichzeitig auf das Gelände kommen. In solchen Phasen übernimmt der Werkschutz Zugangskontrolle an Baustellentoren, Begleitung von Fremdfirmen in sensible Bereiche und die Sicherung von Material und Ersatzteilen über Nacht.
Im Talkessel sind die Wege kurz, aber nicht immer frei. B 2 und B 23 stauen sich an schönen Tagen bis in den Ortskern. Für Schichtwechsel und Alarmfahrten planen wir das ein und legen Ablösungen nicht auf Zeiten, zu denen erfahrungsgemäß kein Durchkommen ist.
So organisieren wir den Werkschutz vorhabenbezogen
Staffsec Solution hat seinen Sitz in Neumünster, eine Zweigniederlassung in Berlin und eine Niederlassung in Bremen. Ein Büro in Bayern haben wir nicht. Einen Werkschutzauftrag in Garmisch-Partenkirchen übernehmen wir erst, wenn wir sicher sind, dass wir ihn mit eingewiesenen Kräften und Vertretung dauerhaft besetzen können. Das prüfen wir vorher gemeinsam mit Ihnen.
Die Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, an Pforten mit Kontrollaufgaben in der Regel die Sachkundeprüfung. Grundlage ist eine schriftliche Dienstanweisung mit Ihren Betriebsregeln. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 zu erreichen. Mehr zum Freistaat finden Sie unter Werkschutz Bayern.
Kosten für Werkschutz im Markt
Für Werkschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Preis bestimmen vor allem, ob die Pforte rund um die Uhr oder nur nachts besetzt ist, wie viele Stunden auf Wochenenden und Feiertage fallen und ob die Kraft zusätzliche Aufgaben wie Fremdfirmenbegleitung übernimmt. Ein längerer Dauerauftrag lässt sich planbarer besetzen als ein kurzer Einsatz und schlägt sich entsprechend nieder.


