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Werkschutz in Hennigsdorf:Tore und Freilager im Industriegürtel

Stahl, Lokomotiven, Schrott und Labore liegen in Hennigsdorf auf wenigen Quadratkilometern. Wir organisieren Pforte, Kontrolle und Streife so, wie Ihr Werk tatsächlich arbeitet.

Landkreis Oberhavel · ISO 9001 · DIN 77200

Eine Industriestadt mit über hundert Jahren Werksgeschichte

Hennigsdorf ist seit dem frühen 20. Jahrhundert eine Werksstadt. 1910 eröffnete die AEG hier eine Abteilung für Flugzeugbau, ab 1913 wurde der Bau von Elektrolokomotiven aus Berlin hierher verlegt, 1918 floss im neuen Stahlwerk der erste Stahl. Zu DDR-Zeiten arbeiteten im Stahl- und Walzwerk über 8.500 Menschen, im Lokomotivbau entstanden seit 1913 insgesamt rund 21.700 Lokomotiven und Triebwagen.

Beide Linien bestehen bis heute. Das Elektrostahlwerk gehört seit 1992 als H.E.S. Hennigsdorfer Elektrostahlwerke GmbH zur italienischen Riva-Gruppe. Der Schienenfahrzeugbau ging über Adtranz und Bombardier an Alstom, das mit seinem größten Standort das Gewerbegebiet Süd prägt; in Hennigsdorf wurde unter anderem die Talent-3-Plattform entwickelt. Für den Werkschutz heißt das: große Flächen, schwere Ware, Schichtbetrieb und viele Fremdfirmen.

Die beiden großen Industriegebiete

Die Stadt weist zwei große Industrie- und Gewerbegebiete aus, die sich in ihren Anforderungen deutlich unterscheiden:

  • Gewerbegebiet Nord: rund 189 Hektar auf dem Areal des früheren Stahlwerks, größter Standort für Industrie und Gewerbe im regionalen Wachstumskern, mit Anschluss an das Schienennetz und an Hafenanlagen an der Havel
  • Elektrostahlwerk der Riva-Gruppe im Gewerbegebiet Nord, umgeben von Metall- und Schrottrecycling, einem Automobilzulieferer und Stahlbau
  • Gewerbehof Nord an der Eduard-Maurer-Straße: sechs Gebäude, darunter eine Produktionshalle mit 12.000 Quadratmetern und Kränen, dazu Lagerboxen und Freilager
  • Gewerbegebiet Süd: rund 127 Hektar südlich des Zentrums an der Neuendorfstraße, geprägt von der Bahntechnik
  • Innovationsforum Hennigsdorf direkt an der Havel: rund 100 Unternehmen aus Automatisierung, Elektrotechnik und Life Science

Im Norden geht es vor allem um Material, Gewicht und Lkw-Verkehr, im Süden um Fahrzeuge in Fertigung, Prüfung und Abnahme sowie um Labore mit sensiblen Bereichen.

Was der Werkschutz am Tor und auf dem Gelände leistet

An der Pforte beginnt der Werkschutz mit der Frage, wer das Gelände betreten darf. Zum Schichtwechsel kommen viele Beschäftigte gleichzeitig, tagsüber Lieferanten, Monteure und Besucher. Wir prüfen Ausweise und Berechtigungen nach Ihren Vorgaben, melden Fremdfirmen an, geben Besucherausweise aus und weisen Fahrer auf die Wege im Werk ein.

Bei Lkw zählt der Abgleich von Ladung und Papieren. Wo Schrott angeliefert, Stahl abgeholt oder Bauteile für Schienenfahrzeuge bewegt werden, kontrollieren wir Kennzeichen, Lieferschein und Ladefläche, so wie Sie es festlegen. Nachts und am Wochenende gehen unsere Kräfte über Freilager, Gleisbereiche und Hallenränder, prüfen Tore und Zäune und melden Schäden, offene Türen oder fremde Fahrzeuge. Was festgestellt wird, steht mit Uhrzeit im Bericht.

Im Innovationsforum und an Laborstandorten liegt der Schwerpunkt anders: Empfang, Besucherführung, Zutritt zu Laborfluren und Verschluss nach Feierabend. Hier treten unsere Kräfte zurückhaltend auf, denn Kundschaft und Forschende sollen den Werkschutz kaum bemerken.

Planung aus Berlin, Einweisung auf Ihrem Gelände

Hennigsdorf grenzt an Berlin und gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro in der Stadt haben wir nicht; geplant und geführt werden die Einsätze von unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Berlin. Dort stellen wir die Besetzung aus unserem eigenen Personalstamm zusammen und halten Vertretungen für Urlaub und Krankheit bereit.

Vor dem Start gehen wir mit Ihrer Werksleitung oder Ihrem Sicherheitsbeauftragten das Gelände ab: Tore, Zufahrten, Gleisquerungen, Freilager, Notausgänge und Sammelplätze. Daraus entsteht eine Dienstanweisung, nach der jede Kraft vor dem ersten Dienst eingewiesen wird. Ein fester Ansprechpartner bleibt für Änderungen zuständig, etwa wenn sich Schichtzeiten oder Anlieferfenster verschieben. Zum Werkschutz allgemein finden Sie mehr unter Werkschutz, zur Lage im Land unter Werkschutz in Brandenburg.

Qualifikation und Nachweise

Alle Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Aufgaben mit erhöhter Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Jede eingesetzte Person ist im Bewachungsregister eingetragen. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.

In Werken mit Kränen, Stapler- und Gleisverkehr gelten die Sicherheitsregeln des Betriebs auch für den Werkschutz. Persönliche Schutzausrüstung, Wegeregeln und Sperrbereiche nehmen wir in die Einweisung auf. Ihre Fachkraft für Arbeitssicherheit kann die Dienstanweisung vor dem Start gegenlesen.

Womit Sie beim Werkschutz rechnen sollten

Werkschutz ist meist ein Dauerauftrag über Monate oder Jahre, oft rund um die Uhr. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde, je nach Qualifikation, Anteil an Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden und Umfang der Aufgaben an der Pforte. Eine dauerhaft besetzte Pforte mit Lkw-Abfertigung liegt anders als eine reine Nachtstreife über das Gelände.

Oft lohnt eine Mischung: tagsüber Pforte während der Anlieferzeiten, nachts Streife oder Kontrollen. Wir rechnen Ihnen beide Wege vor, damit Sie entscheiden können. Weitere Leistungen für die Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Hennigsdorf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Übernehmen Sie die Pforte auch zu Schichtwechseln in Hennigsdorfer Werken?+

Ja. Wir planen die Besetzung nach Ihrem Schichtmodell, damit an Toren zu den Wechselzeiten genug Kräfte stehen.

Kontrollieren Sie auch Lkw mit Schrott oder Stahl?+

Ja, nach Ihren Vorgaben: Kennzeichen, Lieferschein und Ladefläche. Abweichungen melden wir sofort an die von Ihnen benannte Stelle.

Können Sie Gleisbereiche und Freilager im Gewerbegebiet Nord mit abdecken?+

Ja. Wir nehmen Gleisquerungen, Freilager und Zäune in die Streife auf und halten jede Runde mit Uhrzeit im Bericht fest.

Eignet sich Ihr Werkschutz auch für Labore im Innovationsforum?+

Ja. Dort übernehmen wir Empfang, Besucherführung und Verschluss nach Ihren Zutrittsregeln, zurückhaltend und ohne Uniformauftritt, wenn Sie das wünschen.

Woher kommen Ihre Kräfte für Hennigsdorf?+

Aus unserem Personalstamm, geplant von unserer Zweigniederlassung in Berlin. Ein eigenes Büro in Hennigsdorf haben wir nicht.

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Ob Stahl, Schienenfahrzeuge, Recycling oder Labor: Nennen Sie uns Gelände, Schichtzeiten und Zufahrten, und wir schlagen Ihnen eine Besetzung vor.