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Werkschutz in Kehl:Tore zwischen Kinzig und Rhein

Elektrostahl, Spezialpapier und Wohnmobile entstehen in Kehl auf engem Raum am Wasser. Werkschutz dafür stellen wir auf Anfrage für das einzelne Werk zusammen, denn in Baden-Württemberg unterhalten wir keine Niederlassung.

Ortenaukreis · ISO 9001 · DIN 77200

Ein Industriehafen, der bis an die Wohnstraßen reicht

Der Rheinhafen ist mit rund 320 Hektar das größte Industriegebiet der Stadt. Laut Kehl Marketing arbeiten dort etwa 4.500 Menschen, verteilt auf rund hundert Unternehmen. Die drei Hafenbecken liegen im Norden, wo die Kinzig in den Rhein mündet, und sind über Gleisanschlüsse mit dem Bahnhof Kehl und über die L 75 und die B 28 mit dem Straßennetz verbunden. Wer hier arbeitet, hat Wasser, Schiene und Straße zugleich vor dem Tor.

Für den Werkschutz bedeutet diese Lage: Ein Betriebsgelände endet selten an einem Zaun allein. Kaikanten, Gleisfelder und Zufahrten von Nachbarbetrieben gehören zur Grenze dazu. Ein Konzept muss klären, welche Bereiche zu Fuß kontrolliert werden, welche nur von außen und wo Bahn- oder Hafenregeln Vorrang haben.

Welche Werke das Bild in Kehl prägen

Die folgenden Betriebe sind öffentlich als Kehler Unternehmen bekannt. Sie zeigen, wie verschieden die Anforderungen am Werkstor sein können. Kunden von uns sind damit nicht gemeint:

  • Badische Stahlwerke: Auf einer Halbinsel an der Kinzigmündung wird in zwei Elektrolichtbogenöfen Schrott zu Betonstahl und Walzdraht für die Bauindustrie verarbeitet
  • Koehler: Das 1988 errichtete Werk ist das größte der Papierfabrik August Koehler und fertigt auf drei Papiermaschinen Thermo-, Selbstdurchschreibe- und Dekorpapiere, seit 2019 auch flexible Verpackungspapiere
  • Bürstner: Der Hersteller hat seinen Sitz in Kehl und baut hier Wohnmobile; die Anfänge gehen auf eine Schreinerei in Neumühl zurück
  • Weitere Hafenbetriebe wie Herrenknecht mit Tunnelbohrtechnik, der Armaturenhersteller RMA und ein Raiffeisen-Kraftfutterwerk
  • Außerhalb des Hafens Maja mit Maschinen für Flockeneis in Goldscheuer und ADA mit Kosmetikprodukten in Bodersweier

Schrott, Betonstahl und Papierrollen: was am Tor geprüft wird

Ein Stahlwerk lebt vom Zulauf an Schrott und von der Auslieferung fertiger Ware. Wo beides über dasselbe Tor läuft, heißt das: Kennzeichen, Lieferschein und Wiegeschein müssen zusammenpassen, Fahrer werden zu den richtigen Abladestellen gelotst, und wer das Gelände verlässt, hat keine Ware geladen, die nicht auf den Papieren steht. Gerade Metall hat einen Verkaufswert, der zum Mitnehmen verleitet.

In der Papierherstellung liegen die Schwerpunkte anders. Große Rollen, Chemikalien für die Beschichtung und eine laufende Produktion im Schichtbetrieb verlangen geregelte Zutritte, klare Wege für Besucher und eine Kontrolle der Fremdfirmen, wenn eine Maschine zur Wartung steht. Im Fahrzeugbau kommt der Schutz fertiger, hochwertiger Fahrzeuge auf Freiflächen hinzu.

Stillstände, Nachtschichten, Wochenenden

Die meisten Werkschutzaufträge drehen sich nicht um den Normalbetrieb, sondern um die Zeiten dazwischen. Bei einem geplanten Stillstand arbeiten auf einmal Dutzende Monteure aus verschiedenen Firmen auf dem Gelände. Wir gleichen dann Firmenlisten mit Ausweisen ab, prüfen den Nachweis der Sicherheitsunterweisung und halten fest, wer wann gekommen und gegangen ist.

Nachts und am Wochenende übernimmt der Werkschutz Kontrollgänge über Lagerplätze, Hallenzugänge und Gleisbereiche, soweit diese betreten werden dürfen. Auffälligkeiten wie offene Tore, laufende Aggregate oder beschädigte Zäune werden mit Uhrzeit notiert und nach einer vorher festgelegten Meldekette weitergegeben, etwa an Ihre Schichtleitung oder an die Leitstelle Ihres Errichters.

Vorhabenbezogen geplant: wie wir in Kehl arbeiten

Unsere Standorte sind Neumünster, Berlin und Bremen. Kehl liegt damit weit außerhalb der Kernregion, in der wir aus dem eigenen Personalstamm planen. Einen Werkschutz am Oberrhein sagen wir deshalb erst zu, wenn wir für die gesamte Laufzeit geeignetes Personal samt Vertretung gesichert haben. Bis dahin bekommen Sie eine ehrliche Einschätzung und keine vorschnelle Zusage.

Kräfte an Toren und in der Zutrittskontrolle haben die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, weitere Kräfte mindestens die Unterrichtung. Vor dem ersten Dienst lernen alle Gelände, Gefahrenbereiche und Ansprechpartner kennen. Grundlage ist eine schriftliche Dienstanweisung, die wir mit Ihrer Arbeitssicherheit abstimmen. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.

Was Werkschutz in Kehl kostet

Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo eine Stunde in dieser Spanne liegt, hängt vor allem davon ab, ob ein Tor dauerhaft rund um die Uhr besetzt ist oder ob nur Nächte, Wochenenden oder ein zweiwöchiger Stillstand abgedeckt werden. Ebenfalls eine Rolle spielen Feiertagsanteile, die Zahl der Posten, Wiegen und Ladungskontrolle sowie besondere Unterweisungen für Gleis- oder Kaibereiche.

Nach einer Besichtigung erhalten Sie eine Aufstellung mit Posten und Stunden. Weitere Dienste in der Stadt zeigt die Seite Sicherheitsdienst Kehl, den Überblick über das Land bietet Werkschutz in Baden-Württemberg. Für Betriebe flussabwärts lohnt der Blick auf Rastatt.

Häufige Fragen

Häufige Fragen kurz beantwortet

Kann der Werkschutz in Kehl auch Bahn- und Kaibereiche kontrollieren?+

Ja, soweit Ihre Betriebsleitung und die geltenden Bahn- und Hafenregeln das zulassen. Welche Flächen betreten werden und welche nur von außen kontrolliert werden, legen wir vorab schriftlich fest.

Prüfen Ihre Kräfte Wiegescheine und Ladung bei ausfahrenden Lkw?+

Wenn Sie das wünschen, ja. Kennzeichen, Wiegeschein und Lieferpapiere werden verglichen, Abweichungen halten wir fest, bevor das Fahrzeug das Gelände verlässt.

Übernehmen Sie nur einen Stillstand von zwei Wochen?+

Ja. Für Revisionen besetzen wir zusätzliche Zugänge, kontrollieren Fremdfirmen und dokumentieren Ein- und Ausgänge für die Dauer der Arbeiten.

Haben Sie ein Büro im Ortenaukreis?+

Nein. Werkschutz in Kehl planen wir als einzelnes Vorhaben aus unseren Standorten im Norden und benennen Ihnen eine feste Ansprechperson.

Welche Qualifikation haben die Kräfte am Werkstor?+

Wer Zutritte kontrolliert, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Alle Kräfte werden vor dem ersten Dienst auf Ihrem Gelände eingewiesen.

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