Ein Ortsteil, der vom Wasser lebt
Die Geschichte des Gewerbes in Rilchingen-Hanweiler beginnt mit einer Salzquelle. Unter Gräfin Marianne von der Leyen wurde dort eine Saline betrieben, die in der Französischen Revolution zerstört wurde. 1841 eröffnete ein Arzt einen Kurbetrieb mit Sole, und 1922 gründete sich die Gesundbrunnen Bad Rilchingen GmbH, um das Wasser der Augustaquelle in Flaschen zu füllen. Später kamen die 1935 erbohrte Amandusquelle und die seit 1988 genutzte Mariannenquelle hinzu.
Abgefüllt wird am Ort bis heute, die Vermarktung liegt bei der Karlsberg Brauerei. In den 1960er-Jahren erschloss der damals noch selbstständige Ort außerdem ein Industriegebiet, in dem sich mehrere größere Betriebe ansiedelten. Ein großes Hüttenwerk oder eine Raffinerie gibt es in Kleinblittersdorf nicht; der Werkschutz richtet sich hier an mittelständische Betriebe mit überschaubarem Gelände.
Wo in der Gemeinde produziert und gelagert wird
Diese Standorte sind öffentlich dokumentiert. Sie zeigen, wo Werkschutz gebraucht werden kann; keiner davon ist unser Kunde:
- Das Industriegebiet von Rilchingen-Hanweiler aus den 1960er-Jahren mit mehreren größeren Betrieben
- Die Abfüllung des Rilchinger Mineralwassers aus den Quellen des früheren Kurorts
- Die Bliesgau Ölmühle in Bliesransbach, die seit 2007 Speiseöle herstellt
- Die Technik der Saarland-Therme, die Thermalwasser mit 21,3 Grad aus rund 750 Metern Tiefe fördert
- Gewerbeobjekte und Flächen, die nach Angaben der Gemeinde in mehreren Ortsteilen frei sind
Pforte und Rampe in der Lebensmittelherstellung
Wer Wasser oder Öl abfüllt, arbeitet unter Hygieneauflagen, die auch für Fahrer, Monteure und Reinigungsfirmen gelten. Unsere Kräfte melden Fahrzeuge an, gleichen Kennzeichen und Lieferscheine mit Ihrer Avisierung ab und weisen Lkw an die richtige Rampe. Leergut, Paletten und Gebinde auf dem Hof behalten sie im Blick, damit nichts über den Zaun verschwindet.
Fremdfirmen erfassen wir mit Name, Firma, Zeit und Arbeitsbereich. Wer in die Produktion soll, kommt nur mit Freigabe Ihrer Schichtleitung hinein und in der Schutzkleidung, die Ihr Hygieneplan vorschreibt. Diese Regeln stammen aus Ihrem Haus; wir schreiben sie in die Dienstanweisung und erfinden keine eigenen.
Lieferverkehr aus zwei Ländern
Über die B 51 ist die Gemeinde direkt mit Saarbrücken verbunden, an der Anschlussstelle Saarbrücken-Güdingen erreicht man die A 6, die A 620 und die A 1. Auf der anderen Seite der Grenze führt die Anschlussstelle Sarreguemines-Hambach Richtung Straßburg. Ein Teil der Fahrzeuge an Ihrer Rampe kommt deshalb aus Frankreich, mit Papieren in französischer Sprache.
Vor dem Start klären wir mit Ihnen, welche Begleitpapiere Sie verlangen, wie ein Fahrer ohne Avis behandelt wird und wo wartende Fahrzeuge stehen dürfen, ohne Feuerwehrzufahrten oder Wohnstraßen zu blockieren. An Wochenenden und Feiertagen, wenn die Linien stillstehen, gehen wir durch Hallen, Lager und Außenflächen und achten auf offene Tore, Leckagen und laufende Anlagen.
Feste Besetzung, obwohl wir kein Büro im Land haben
Staffsec sitzt in Neumünster, mit weiteren Standorten in Berlin und Bremen. Im Saarland arbeiten wir vorhabenbezogen. Weil Werkschutz meist über lange Zeit läuft, sagen wir nur zu, wenn feste Kräfte samt Vertretung für Ihre Schichten eingeplant sind. Ist das nicht gesichert, bekommen Sie eine Absage statt eines vagen Versprechens.
Bevor der erste Dienst beginnt, gehen wir mit Betriebsleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit über das Gelände. Unser Personal ist nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, das Unternehmen ist nach ISO 9001 zertifiziert und an DIN 77200 ausgerichtet. Unter +49 4321 78 33 590 sind wir zu jeder Tageszeit zu erreichen.
Preisrahmen für den Werkschutz
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Beim Werkschutz entscheidet vor allem die Dauer der Besetzung über den Betrag: Eine Pforte, die werktags von früh bis spät besetzt ist, kostet anders als vier Kontrollen am Wochenende. Dazu kommen Nacht- und Feiertagsstunden und die Frage, ob am Posten Sachkunde verlangt ist.
Feste Gesichter am Tor sind uns wichtig, weil Fahrer und Belegschaft sie wiedererkennen. Wie wir landesweit vorgehen, steht unter Werkschutz im Saarland; alle Leistungen in der Gemeinde finden Sie unter Sicherheitsdienst Kleinblittersdorf, Betriebe nördlich der Grenze auch unter St. Ingbert.


