Wo in Leipzig produziert und umgeschlagen wird
Leipzig ist mit über 615.000 Einwohnern die größte Stadt Sachsens, und ein großer Teil ihrer Industrie liegt im Norden zwischen A 14 und Stadtgrenze. In Plaußig-Portitz eröffnete BMW im Mai 2005 ein Werk, auf dessen Gelände heute rund 6.800 Menschen arbeiten. Die Kapazität liegt bei etwa 1.000 Fahrzeugen am Tag, seit 2021 kommen Akkumodule aus einer eigenen Fertigung dazu. Industrie und Gewerbe nehmen im Ortsteil inzwischen fast ein Drittel der Fläche ein.
Weiter westlich, in Lützschena-Stahmeln, steht das Porsche-Werk, das 2002 eingeweiht wurde. Gebaut werden dort Macan und Panamera; zum Gelände gehören eine 3,7 Kilometer lange Einfahrbahn, eine Geländestrecke und ein Kundenzentrum. Im selben Ortsteil liegt das Güterverkehrszentrum auf rund 360 Hektar, mit Containerumschlag und vielen Speditionen. Hinter der Stadtgrenze schließt in Schkeuditz der Flughafen an, dessen Frachtdrehkreuz auch nachts fliegen darf.
Typische Objekte für Werkschutz im Stadtgebiet
Werkschutz bedeutet in einem Autowerk etwas anderes als in einem Containerterminal oder einem Hallenpark mit wechselnden Mietern. Diese Standorte im Leipziger Stadtgebiet haben wir dabei im Blick:
- Werkstore und Zulieferzufahrten rund um das BMW-Gelände in Plaußig-Portitz und Seehausen
- Das Porsche-Areal in Lützschena-Stahmeln mit Fertigung, Prüfstrecken und Kundenbereich
- Speditionen und Lagerhallen im Güterverkehrszentrum mit Containerterminal
- Gewerbeflächen im Sachsenpark neben der Neuen Messe in Seehausen
- Ältere Produktionsstandorte im Südwesten, etwa südlich des Karl-Heine-Kanals in Plagwitz
Gemeinsam ist diesen Orten der Verkehr: Lkw rollen über die A 14, die A 9 und die B 6 an, oft im Takt der Fertigung und auch nachts. Wer am Tor steht, muss Fahrzeuge zügig abfertigen und trotzdem jede Ladung und jede Person zuordnen können.
Aufgaben an Pforte, Tor und Zaun
An der Pforte erfassen unsere Kräfte Besucher, Monteure und Fremdfirmen, stellen Tagesausweise aus und prüfen, ob eine Unterweisung oder eine Freigabe für den jeweiligen Bereich vorliegt. Am Lkw-Tor gleichen wir Kennzeichen, Lieferschein und Zeitfenster ab und weisen die Fahrer an die richtige Rampe. Bei abgehender Ware kontrollieren wir nach Ihrer Vorgabe Plomben, Ladelisten oder Stichproben, ohne den Ablauf in der Logistik aufzuhalten.
Zwischen den Schichtwechseln und nachts gehen wir das Gelände ab: Zaunlinie, Nebentore, Leergutflächen, Außenlager, Tankstellen und Technikräume. Auffälligkeiten wie offene Rolltore, ungesicherte Ware oder fremde Fahrzeuge auf dem Parkplatz melden wir sofort an Ihre Schichtleitung oder Rufbereitschaft. Bei Störmeldungen aus der Gebäudetechnik halten wir uns an Ihre Meldekette und greifen nicht selbst in Anlagen ein. Jeder Rundgang steht mit Uhrzeit und Feststellungen im Bericht, den Sie täglich bekommen.
Wie wir in Sachsen arbeiten
Unsere eigene Personalplanung ist auf den Norden Deutschlands ausgerichtet; Hauptsitz ist Neumünster, dazu kommen Berlin und Bremen. Für Leipzig übernehmen wir Werkschutz vorhabenbezogen. Das heißt: Bevor wir zusagen, prüfen wir für Ihren Standort Anfahrt, Zahl der Posten, Schichtmodell und Ersatz bei Urlaub oder Krankheit. Nur wenn die Besetzung auf Dauer trägt, bekommen Sie eine Zusage. Ein fester Ansprechpartner pflegt die Dienstanweisung und ist unter +49 4321 78 33 590 rund um die Uhr erreichbar.
Die eingesetzten Kräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Zutrittsentscheidungen die Sachkundeprüfung. Vor dem ersten Dienst werden sie von Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit in Werksordnung, Verkehrswege und Schutzausrüstung eingewiesen. Unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zur Leistung allgemein steht unter Werkschutz, den Überblick über den Freistaat finden Sie unter Werkschutz in Sachsen. Für Betriebe am Flughafen ist auch die Seite zu Schkeuditz interessant, für den Nordosten Taucha.
Was Werkschutz in Leipzig kostet
Werkschutz ist fast immer ein laufender Auftrag mit festen Posten und festen Zeiten. Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Werk in diesem Rahmen landet, entscheiden vor allem die Zahl gleichzeitig besetzter Posten, der Anteil an Nacht-, Sonntags- und Feiertagsstunden und die Frage, ob Zusatzaufgaben wie Ausweisverwaltung, Besucherempfang oder Telefonvermittlung dazugehören.
Nach der Begehung erhalten Sie ein Angebot, in dem die Stunden je Posten einzeln stehen. So können Sie Varianten vergleichen, etwa eine besetzte Pforte rund um die Uhr gegen eine Tagbesetzung mit Nachtstreife.


