Vom Basaltbruch zum Mittelstand
Bis in die späten 1970er Jahre war Mühlheim ein Industriestandort mit Basaltgewinnung in den Dietesheimer Steinbrüchen, Farbwerken, Gummiverarbeitung, Kieswerken, Lederindustrie sowie Metall- und Elektrobetrieben. Großindustrie gibt es heute kaum noch. Getragen wird die Wirtschaft von mittelständischen Unternehmen, die sich vor allem in zwei Gewerbegebieten bündeln: entlang der Dieselstraße und entlang der Borsigstraße.
Für einen Werkschutz heißt das: keine riesigen Werksgelände mit Dutzenden Toren, sondern kompakte Betriebe, in denen ein einzelnes Tor über Ware, Maschinen und Rohstoffe wacht. Die Pforte muss schlank besetzt sein und trotzdem jede Ein- und Ausfahrt im Griff haben.
Betriebe und Flächen, an denen Werkschutz gebraucht wird
Die Aufzählung zeigt typische Standorte in Mühlheim. Sie beschreibt Bedarf, keine Kundenbeziehung.
- Die Wiener Feinbäckerei Heberer, Familienbetrieb seit 1891 mit rund 200 eigenen Filialen, mit ihrem westlichen Standort an der Dieselstraße 58
- MATO an der Benzstraße 16–24, Hersteller von Schmiertechnik wie Fettpressen und Pumpen sowie Geräten zur Instandhaltung von Fördergurten
- Das Gewerbegebiet entlang der Borsigstraße mit Hallen, Lagern und Handwerksbetrieben
- Die Stadtwerke Mühlheim, die Strom, Gas, Wasser und Wärme liefern
- Donsenhard, eine Fläche von bis zu sieben Hektar östlich der Spessartstraße, auf der künftig Grundstücke zwischen 4.000 und 15.000 Quadratmetern entstehen sollen
Lebensmittelproduktion: Pforte im Nachtbetrieb
Eine Bäckerei, die zahlreiche Filialen beliefert, arbeitet gegen die Uhr der Ladenöffnung. Ofen, Kühlhaus und Verladung laufen, wenn der Rest der Stadt schläft, und die Fahrzeuge müssen pünktlich vom Hof. Heberer hat im Mai 2026 angekündigt, das Geschäft mit Großkunden auszubauen und andere Bäckereien in ganz Deutschland zu beliefern, auch mit Tiefkühlware. Mehr Abnehmer bedeuten mehr Touren, mehr Spediteure und mehr fremde Fahrer am Tor.
Am Werkstor einer Lebensmittelproduktion geht es deshalb um mehr als einen Schlagbaum. Unsere Kräfte gleichen Fahrer und Kennzeichen mit Ihren Tourenlisten ab, weisen Fremdfirmen auf Ihre Hygieneregeln hin und lassen nur ein, wer die Unterweisung hat. Zu Zeiten ohne Verladung gehen sie Rampen, Leergutlager und Außenkühlung ab. Hygieneschleusen und Produktionsräume betreten sie nur, wenn Ihre Vorgaben das zulassen.
Maschinenbau, Lager und eine gesperrte Brücke
Bei einem Hersteller wie MATO stehen Fertigware, Ersatzteile und Werkzeuge in den Hallen, die verpackt und versandt werden. Hier zählt die Warenausgangskontrolle: Stimmt die Ladung mit dem Lieferschein überein, ist die Plombe dran, hat der Abholer eine Freigabe? Nachts sichern Rundgänge die Außenlager und Tore.
Wie eng das Industriegebiet an der Bahnlinie hängt, zeigte 2026 die Spessartbrücke: Seit Juli saniert HessenMobil das Bauwerk, das Dietesheim mit den Betrieben verbindet, und der Verkehr läuft über Dieselstraße, Südring und L 3064 um. Solche Umleitungen verschieben Anlieferzeiten und Wartezonen. Eine Pforte, die das vorab weiß, lenkt Lkw auf Ausweichflächen, bevor sie die Zufahrt blockieren. Mehr zur Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Mühlheim am Main.
Vorhabenbezogen aus dem Norden
Staffsec hat seinen Hauptsitz in Neumünster sowie Standorte in Berlin und Bremen. Ein Büro in Hessen haben wir nicht, deshalb nehmen wir Werkschutz in Mühlheim nur nach einer Vorprüfung an: Wie viele Posten braucht das Werk, wie verteilen sich Früh-, Spät- und Nachtschicht, wie sind Anreise und Unterkunft geregelt, wer springt bei Krankheit ein. Erst wenn das für die ganze Laufzeit trägt, sagen wir zu.
Kräfte an der Pforte haben die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, Unterstützungskräfte mindestens die Unterrichtung. Wir arbeiten nach DIN 77200, sind nach ISO 9001 zertifiziert und schreiben je Posten eine eigene Dienstanweisung. Sie erhalten einen festen Ansprechpartner und erreichen uns Tag und Nacht unter +49 4321 78 33 590. Den Überblick für das ganze Land bietet Werkschutz in Hessen.
Kosten für einen Werkschutz in Mühlheim
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag mit gleichbleibender Mannschaft, und genau das drückt den Preis: Einarbeitung, Ausweise und Hygieneunterweisung fallen einmal an statt bei jedem Wechsel.
Teurer wird es durch Nacht- und Feiertagsstunden, die in einer Bäckerei mit Wochenendbelieferung regelmäßig anfallen, und durch kurzfristige Verstärkung, etwa zum Weihnachtsgeschäft oder bei einem Umbau. Ein zweiter Standort im nahen Hanau lässt sich in denselben Vertrag aufnehmen, wenn die Besetzung dafür reicht.


