Industrie mit langer Geschichte am rechten Rheinufer
Neuwied ist seit Langem ein Standort für Eisen und Stahl. Das Werk Rasselstein geht auf das Jahr 1738 zurück, inzwischen ist die Weißblechfertigung im Werk Andernach auf der anderen Rheinseite gebündelt. Geblieben sind Metallverarbeitung, Maschinen- und Anlagenbau, Zement, Druck, Chemie und Zulieferer für die Autoindustrie, dazu große Logistikflächen.
Für den Werkschutz folgt daraus kein einheitliches Bild. Ein Maschinenbauer mit Konstruktion und Montage hat andere Schwachstellen als ein Mahlwerk mit Silos und Gleisanschluss oder ein Sortierzentrum mit Hunderten Beschäftigten.
Werke und Gewerbelagen in Neuwied
Die folgenden Standorte dienen zur Einordnung der Aufgaben, sie sind keine Auftraggeber:
- Winkler+Dünnebier: Hersteller von Maschinen für die Papierverarbeitung, in Neuwied seit 1913
- Lohmann & Rauscher: Verbandstoffe und Medizinprodukte, mit Werksanlagen im Stadtteil Fahr, die um 1900 entstanden
- Dyckerhoff Werk Neuwied: Zementwerk seit 1930, das Klinker per Bahn aus anderen Werken bezieht und zu Zementsorten vermahlt
- Paketzentrum an der Rostocker Straße: Sortieranlagen für bis zu 32.000 Pakete in der Stunde, daneben eine Zustellbasis
- Gewerbegebiete Distelfeld, Friedrichshof, Sohler Weg und Rheinstraße im Kernbereich, Heldenberg in Irlich, Meerpfad in Block sowie Schützengrund und Wasemweg in Engers
Sortierzentrum und Lager: Verkehr rund um die Uhr
Nach Angaben aus dem Dezember 2022 arbeiteten im Paketzentrum rund 580 Menschen, an Spitzentagen liefen bis zu eine halbe Million Sendungen durch die Anlagen. Ein solcher Standort kennt keine ruhige Stunde: Wechselbrücken werden angeliefert und abgeholt, Schichten wechseln, Zusteller fahren morgens los. Am Tor heißt das, Kennzeichen und Fahrer mit Ihrer Avisierung abzugleichen, Wartezonen zuzuweisen und Fremdfahrzeuge ohne Termin freundlich, aber bestimmt abzuweisen.
Ähnlich, wenn auch kleiner, ist die Lage bei Lagern im Distelfeld oder am Sohler Weg. Dort geht es nachts um Rolltore, Rampen und abgestellte Auflieger. Unsere Kräfte gehen solche Bereiche in wechselnder Reihenfolge ab und tragen Auffälligkeiten mit Uhrzeit ins Torbuch ein.
Fertigung, Mahlwerk und Fremdfirmen
In Maschinenbau und Medizinprodukteherstellung zählen Konstruktionsdaten, Prototypen und Rezepturen. Werkschutz bedeutet hier, Besucher anzumelden, abzuholen und nur in freigegebene Bereiche zu begleiten und Ihre Regeln zu Fotos und Mobiltelefonen durchzusetzen. Im Zementwerk liegt der Schwerpunkt anders: Gleisanlagen, Silos, Förderanlagen und Fahrzeuge, die Ware abholen.
Bei Revisionen kommen viele Fremdfirmen gleichzeitig auf das Gelände. Wir führen dann Listen je Firma, geben Ausweise erst nach nachgewiesener Sicherheitsunterweisung aus und erfassen Kommen und Gehen, damit Sie jederzeit wissen, wer im Werk ist. Meldet Ihre Brand- oder Einbruchmeldeanlage einen Alarm an die Leitstelle Ihres Errichters, handeln unsere Kräfte nach Ihrer Alarmanweisung.
So planen wir einen Werkschutz in Neuwied
Wir haben unseren Hauptsitz in Neumünster und Niederlassungen in Berlin und Bremen, ein Büro in Rheinland-Pfalz haben wir nicht. Werkschutz in Neuwied übernehmen wir vorhabenbezogen. Vor dem Angebot prüfen wir, ob Postenzahl, Schichtmodell und Laufzeit mit unserem Personal und der Anfahrt dauerhaft zu halten sind. Wenn nicht, sagen wir das, bevor eine Schicht offen bleibt.
Bei Zusage erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, eine Dienstanweisung je Posten und ein Torbuch mit allen Ein- und Ausfahrten. Wer über Zutritt entscheidet, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar.
Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Neuwied, Werke auf der anderen Rheinseite unter Andernach.
Kosten für Werkschutz in Neuwied
Richtwert für den Werkschutz sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Werkschutz meist über viele Monate mit gleichbleibendem Schichtplan läuft, lässt sich der Einsatz gut planen, und das hält den Preis eher im unteren und mittleren Teil der Spanne. Nach oben verschieben ihn Nächte, Sonn- und Feiertage, Sachkunde an jedem Posten, Fremdsprachen an der Lkw-Pforte sowie Zusatzaufgaben wie Ladungs- oder Taschenkontrollen.
Wo ein Betrieb am Wochenende ruht, kann eine besetzte Pforte am Tag mit Streifengängen in der Nacht günstiger sein als mehrere Dauerposten. Vergleichswerte für das ganze Land finden Sie unter Werkschutz in Rheinland-Pfalz.


