Ein Umschlagplatz statt eines Hafenbeckens
Der Rheinhafen Bendorf wurde um 1900 angelegt und erstreckt sich zwischen Rhein-Kilometer 598,9 und 599,9 auf knapp einem Kilometer Länge. Ein eigenes Becken hat er nicht; die Stadt beschreibt ihn als Umschlagplatz direkt an der Wasserstraße. Das rund 430 Meter lange Umschlagufer ist mit einer Stahlspundwand befestigt, im November 2023 kam ein weiterer Abschnitt Kaimauer hinzu. Drei Krananlagen heben bis zu 84 Tonnen, ein Transportband fördert Schüttgut, ein Gleis bindet die Anlage an die Schiene an.
Nach Angaben der Stadt werden hier Stück- und Schüttgüter sowie Mineralölprodukte umgeschlagen. An der Werftstraße liegt ein Tanklager, an Dalben machen Tankschiffe bis 5.000 Tonnen fest. Für einen Werkschutz ist diese Mischung anspruchsvoll: Lkw, Bahnwagen und Schiffe kommen über drei Wege an dasselbe Gelände, und jede Seite braucht eine eigene Kontrolle.
Wo in Bendorf Werkschutz gebraucht wird
Die folgenden Standorte zeigen, wo Bedarf entsteht. Sie sind keine Kundenliste:
- Rheinhafen Bendorf mit Umschlagufer, Freilager und Kranbahn
- Tanklager an der Werftstraße mit Liegeplätzen für Tankschiffe
- Gewerbegebiet Langfuhr I zwischen Concordiastraße und B 42, nach Angaben der Stadt vollständig vergeben
- Gewerbepark Concordia, in dem noch rund fünf Hektar privater Flächen frei sind
- Freilager am Hafen, das die Stadt mit rund 60.000 Quadratmetern angibt, dazu eine hochwassersichere Betriebsfläche
Zutritt, wo Mineralöl lagert
In einem Tanklager entscheidet die Betriebsanweisung, nicht das Bauchgefühl. Unsere Kräfte prüfen an der Einfahrt Fahrzeug, Fahrer und Ladeauftrag gegen die Liste, die Ihr Disponent freigibt, und halten jede Abweichung fest, bevor sich die Schranke hebt. Feuerzeuge, Mobiltelefone ohne Zulassung und Raucher werden nach Ihren Regeln angesprochen. In Anlagen selbst greifen wir nie ein: Ventile, Pumpen und Verladearme bleiben Sache Ihres Personals.
Nachts verlagert sich der Blick vom Tor auf die Fläche. Wir gehen Zäune, Tankfelder und abgestellte Fahrzeuge in wechselnder Reihenfolge ab, achten auf Gerüche, Tropfstellen und offene Domdeckel und melden nach der Kette, die Sie festlegen. Ist Ihre Anlage auf die Leitstelle Ihres Errichters aufgeschaltet, stimmen wir ab, wie diese uns im Alarmfall erreicht.
Die Wasserseite und die Werftstraße
Ein Umschlagplatz ohne Becken hat zur Rheinseite keine natürliche Grenze. Uferwege, Hafentreppen und Leitern an der Spundwand führen bis an die Kaikante; ein Posten am Haupttor sieht davon wenig. Deshalb gehören feste Kontrollpunkte am Ufer und eine Abstimmung mit den Schiffsführern über Landgang und Zutritt in jede Dienstanweisung.
Auch die Landseite ist 2026 in Bewegung: Wegen Arbeiten an der Unterführung der L 307 ist die Werftstraße zwischen Bendorfer Straße und Hafenstraße bis Ende Oktober 2026 teils halbseitig, teils voll gesperrt. Solche Phasen verschieben Lieferzeiten und Wartezonen. Ihr Werkschutz passt die Anmeldung dann an, damit sich Lkw nicht vor dem Tor auf der Straße stauen.
Planung ohne Büro in Rheinland-Pfalz
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Niederlassungen in Berlin und Bremen; in Rheinland-Pfalz unterhalten wir keinen Standort. Werkschutz in Bendorf übernehmen wir vorhabenbezogen. Vor dem Angebot rechnen wir durch, wie viele Kräfte Ihr Schichtmodell braucht, wer bei Krankheit einspringt und ob die Anreise über Monate tragbar bleibt. Geht die Rechnung nicht auf, sagen wir das, statt ein Tor mit wechselnden Gesichtern zu besetzen.
Läuft der Auftrag, gibt es eine Dienstanweisung je Posten, einen festen Ansprechpartner und regelmäßige Berichte. Wer über Zutritt entscheidet, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 zertifiziert, arbeiten nach DIN 77200 und sind unter +49 4321 78 33 590 Tag und Nacht erreichbar.
Weitere Leistungen für die Stadt stehen unter Sicherheitsdienst Bendorf, für das rheinabwärts gelegene Nachbarzentrum unter Neuwied.
Was Werkschutz in Bendorf kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz, der über Monate in festen Schichten läuft, landet eher im unteren Bereich, weil wir Personal verlässlich einplanen können. Teurer werden einzelne Nächte, Feiertagsschichten und Posten, an denen Kräfte mit Sachkundeprüfung oder Erfahrung mit Gefahrgutpapieren gebraucht werden.
Für kleinere Betriebe in Langfuhr oder im Gewerbepark Concordia reicht oft ein besetztes Tor zu den Ladezeiten und eine Streife in der Nacht. Wie wir das Thema landesweit angehen, beschreibt Werkschutz in Rheinland-Pfalz.


