Industrie am Zusammenfluss von Rhein und Mosel
In Koblenz leben gut 113.000 Menschen, und hinter dem Bild von Altstadt, Deutschem Eck und Festung steht ein handfester Industriestandort. Im Norden der Stadt, zwischen Wallersheim und Kesselheim, liegt das Industriegebiet Rheinhafen. Die Stadt zählt dort mehr als 1.400 Gewerbetreibende. Größter industrieller Arbeitgeber in Koblenz ist ZF Active Safety mit der Fertigung von Bremssystemen, daneben walzt Novelis Aluminium, und Stabilus stellt Gasfedern, Dämpfer und elektromechanische Antriebe her und hat in Koblenz seinen Hauptsitz.
Im Westen, direkt an der A 61, schließt das Güterverkehrszentrum mit dem Industriegebiet A 61 an. Hier überwiegen Logistik und Versand: Dachser, trans-o-flex, eine Handelslogistik und der Fahrradhersteller Canyon, der in Koblenz Montage, Qualitätsprüfung und Versand betreibt. Für den Werkschutz heißt das: zwei Gebiete mit unterschiedlichem Rhythmus, hier Schichtbetrieb an Walzstraßen und Montagelinien, dort Wechselbrücken, Rampen und enge Zeitfenster.
Wo in Koblenz Werkschutz gefragt ist
Eine Übersicht über Gebiete und Betriebsarten, bei denen Torkontrolle und Streife typischerweise anfallen; Kunden von uns sind damit nicht gemeint:
- Industriegebiet Rheinhafen: Produktion von Bremssystemen, Aluminiumwalzprodukten und Gasfedern, dazu ein Distributionszentrum von Kimberly-Clark, das dort seit 1999 besteht
- Rheinhafen der Stadtwerke Koblenz: trimodales Containerterminal mit Containerbrücke, Umschlag von Aluminium, Glas, Steinen, Holz und Schrott, Gleisanschluss über die Rheinanschlussbahn
- Industriegebiet A 61 im Güterverkehrszentrum: Grundstücke von 5.000 bis 30.000 Quadratmetern für Logistik, Produktion und industrienahe Dienstleister
- Zweckverband Industriepark A 61 am Kreuz mit der A 48: Logistik- und Produktionsflächen mit Planungsrecht für Betrieb rund um die Uhr, ein dritter Bauabschnitt ist in Planung
- Gewerbepark Metternich am Metternicher Bahnhof: Handwerk, Stahlbau, Paketlogistik und technische Dienstleister auf rund 16,5 Hektar
Coils, Container und Wechselbrücken an der Pforte
Über den Rheinhafen setzt Koblenz jedes Jahr mehr als eine Million Tonnen um, auf dem Wasser, auf der Schiene und auf der Straße. Am Werkstor bedeutet das eine Mischung aus Stammfahrern, Speditionen aus dem Ausland und Abholern, die nur einmal kommen. Unsere Kräfte melden Fahrer an, gleichen Kennzeichen und Ladepapiere mit Ihrer Avisierung ab, weisen Wartezonen zu und prüfen ausfahrende Fahrzeuge auf Lieferschein und Ladung, soweit Sie das beauftragen. Wer ohne Zeitfenster vorfährt, wartet, bis Ihr Versand entschieden hat.
Im Güterverkehrszentrum an der A 61 verschiebt sich der Schwerpunkt. Dort laufen Abfahrten oft am späten Abend und in der Nacht, Wechselbrücken stehen über Stunden beladen auf dem Hof. Eine Streife über die Außenflächen, Kontrollen der Plomben und der Blick auf Fahrzeuge, die ohne Auftrag auf dem Gelände stehen, gehören dann ebenso dazu wie das Torbuch.
Fremdfirmen, Revisionen und ruhende Anlagen
Steht eine Walzstraße oder Montagelinie für eine Revision still, kommen oft Dutzende Monteure verschiedener Firmen gleichzeitig. Am Tor gleichen wir dann jeden Namen mit der Anmeldeliste Ihrer Arbeitssicherheit ab, händigen Tagesausweise nur gegen Unterweisungsnachweis aus und halten fest, wann welche Kolonne das Gelände betritt und verlässt. So sieht Ihre Schichtleitung am Abend, ob noch jemand in einer Halle arbeitet. Gefahrstofflager, Hochregallager und Prüfstände betreten Besucher ausschließlich mit Begleitung und bis zu der Linie, die Sie ziehen.
Am Wochenende, wenn nur ein Teil der Linien läuft, rückt die Außenhaut in den Vordergrund: Rolltore, Notausgänge, Zaunabschnitte entlang der Rheinanschlussbahn und am Hafenbecken, Freilager mit Coils und Rohmaterial. Ist Ihr Gelände auf die Notruf- und Serviceleitstelle eines Errichters aufgeschaltet, kann diese bei Auslösung unsere Kraft auf dem Gelände anrufen; was dann zu tun ist, regelt Ihre Alarmanweisung, und jede Feststellung landet mit Uhrzeit im Bericht.
So planen wir einen Werkschutz in Koblenz
Staffsec sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen; ein Büro in Rheinland-Pfalz gibt es nicht. Einen Werkschutz in Koblenz nehmen wir deshalb nur vorhabenbezogen an. Bevor ein Angebot rausgeht, rechnen wir durch, ob sich die Zahl der Posten, Ihr Schichtrhythmus und die geplante Dauer mit unseren Leuten und dem Weg an den Rhein dauerhaft besetzen lassen. Geht das nicht auf, erfahren Sie es vorher und nicht erst an einem leeren Tor.
Nach der Beauftragung haben Sie eine feste Person als Kontakt, für jeden Posten eine schriftliche Dienstanweisung, und die Kräfte lernen Ihre Abläufe vor dem ersten Dienst kennen. Zutrittsentscheidungen trifft nur, wer die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO abgelegt hat. Unser Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, gearbeitet wird nach DIN 77200, und unter +49 4321 78 33 590 meldet sich Tag und Nacht jemand.
Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Koblenz, Hafen- und Industriebetriebe rheinabwärts unter Bendorf und Andernach.
Womit Sie beim Werkschutz rechnen sollten
Als Richtwert für den Werkschutz in Koblenz gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Dauerauftrag mit festem Schichtplan über viele Monate liegt meist im unteren bis mittleren Teil dieser Spanne, weil sich Personal und Anfahrt verlässlich planen lassen. Steigen kann der Satz durch einen hohen Nachtanteil, Dienste an Sonn- und Feiertagen, sachkundige Kräfte auf allen Posten, Sprachkenntnisse für ausländische Fahrer oder Zusatzaufgaben wie das Prüfen von Plomben und Begleitungen in gesperrte Hallen.
Läuft Ihr Werk am Wochenende nur teilweise, ist eine Kombination aus besetzter Pforte unter der Woche und Streifengängen am Wochenende oft günstiger als ein durchgehender Doppelposten. Einen Überblick über das ganze Land gibt Werkschutz in Rheinland-Pfalz.


