Ein Industriestandort mit langer Geschichte
Das Armaturenwerk Prenzlau wurde 1967 gegründet und hatte Ende der 1980er-Jahre rund 1.500 Beschäftigte. Heute prägen Betriebe wie GEA AWP, vonRoll hydro, Duktus und die Uckermärkische Metallverarbeitung die Armaturen- und Metallbranche der Stadt. Daneben bezeichnet sich Prenzlau als Stadt der Erneuerbaren Energien: Die aleo solar GmbH ist hier in der Solarbranche tätig, ENERTRAG betreibt am nordöstlichen Stadtrand an der Straße nach Schenkenberg das 2011 in Betrieb genommene Hybridkraftwerk mit drei Windenergieanlagen, Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und Biogasanlage.
Der dritte Schwerpunkt sind Lebensmittel. Die Uckermärker Milch verarbeitet bis zu eine Million Kilogramm Milch am Tag zu Quark, Butter und Trockenmilch, Rosen Eiskrem stellt in der Hochsaison bis zu eine Million Stück Stieleis täglich her. Beide Betriebe beschäftigen zusammen über 300 Menschen.
Die Gewerbegebiete im Überblick
Die Wirtschaftsförderung der Stadt weist sieben Gewerbelagen aus. Für den Werkschutz sind vor allem die großen Flächen interessant:
| Gebiet | Fläche | Branchen laut Stadt |
|---|---|---|
| Industrie- und Gewerbegebiet Nord | 596.000 m² | Wasserstoff und Wind, Transport und Logistik, Baumaschinenhandel, Bau |
| Industrie- und Gewerbegebiet Ost | 530.000 m² | Armaturen, Maschinenbau, Milchverarbeitung, Futtermittel, Dämmstoffe |
| Gewerbegebiet Süd | 88.000 m² | Groß- und Einzelhandel, Gastronomie |
| Gewerbegebiet Blindow | 57.000 m² | Handel, Dienstleistung, Bau |
| Gewerbegebiet West | 27.000 m² | Autohandel, Bildung, Logistik |
Hinzu kommen die langen Gewerbezüge an der Triftstraße im Norden und der Franz-Wienholz-Straße im Osten der Stadt. Die Triftstraße zieht sich über rund 3,5 Kilometer, die Franz-Wienholz-Straße über rund 1,6 Kilometer, an beiden mischen sich Handel, Dienstleister und Baubetriebe.
Werkschutz nach Branche
Im Maschinen- und Armaturenbau lagern Rohlinge, Fertigteile und Buntmetall auf Freiflächen und in Hallen. Hier geht es um Torkontrolle mit Abgleich von Lieferschein und Kennzeichen, um Ausfahrtkontrollen und um Rundgänge über das Freilager nach der letzten Schicht. Bei Fremdfirmen, die zu Wartungen oder Umbauten anrücken, übernehmen wir Anmeldung, Ausweisausgabe und Einweisung in Ihre Sicherheitsregeln.
In der Milch- und Lebensmittelverarbeitung steht die Hygiene an erster Stelle. Unser Personal hält sich an Ihre Zonen, trägt die vorgeschriebene Kleidung und betritt Produktionsbereiche nur, wenn Sie es vorsehen. Der Werkschutz konzentriert sich dann auf Pforte, Fahrzeugverkehr der Milchsammelwagen und Kühllaster sowie Außenhaut und Tanklager.
Bei Energieanlagen liegt der Schwerpunkt draußen: Zäune um Trafostationen, Türen von Technikgebäuden, Zuwege durch die Feldflur. Hier sind Kontrollfahrten mit festgelegten Prüfpunkten oft wirksamer als eine feste Wache.
Aufgaben an Tor und Gelände
Was davon nötig ist, legen wir gemeinsam in einer Dienstanweisung fest. Sie wird angepasst, wenn sich Ihre Schichten oder Ihre Lieferwege ändern.
- Besetzung der Pforte im Schichtrhythmus, auch nachts und am Wochenende
- Kontrolle ein- und ausfahrender Fahrzeuge mit Abgleich der Frachtpapiere
- Besucher- und Fremdfirmenmanagement mit Einweisung vor Ort
- Rundgänge über Hallen, Freilager und Tanklager mit Uhrzeit im Bericht
- Überwachung von Brandmelde- und Störmeldungen nach Ihrer Alarmanweisung
- Schlüsselausgabe und Verschluss nach Ihrem Schließplan
Organisation aus Berlin, Personal aus eigenem Stamm
Prenzlau zählt zu unserer Kernregion Nord. Die Einsatzplanung übernimmt unsere Zweigniederlassung in Berlin, Aroser Allee 81, ein Büro in der Uckermark unterhalten wir nicht. Für Werkschutz-Aufträge stellen wir ein festes Team zusammen, damit an Ihrem Tor bekannte Gesichter stehen. Über die A 11 und die A 20 mit den Anschlussstellen Prenzlau-Ost und Prenzlau-Süd sind die Gewerbegebiete gut erreichbar. Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, unser Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz und im Landesüberblick Werkschutz in Brandenburg. Für Industrie an der Oder lohnt ein Blick auf Schwedt/Oder.
Kosten für Werkschutz in Prenzlau
Für Werkschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil Werkschutz meist als Dauerauftrag über Monate oder Jahre läuft, entscheidet vor allem die Zahl der Stunden pro Woche und wie sie sich auf Tag, Nacht, Wochenende und Feiertag verteilen. Ein Tor, das rund um die Uhr besetzt ist, plant sich anders als eine Pforte, die nur zum Schichtwechsel und nachts geöffnet ist.


