Industrie, die einer ganzen Region Kraftstoff liefert
Die PCK-Raffinerie versorgt die Räume Berlin und Brandenburg zu rund 95 Prozent mit Kraftstoffen. 2020 arbeiteten dort rund 1.200 Menschen, und auf dem Gelände sind zusätzlich etwa 80 Unternehmen mit rund 2.000 Beschäftigten angesiedelt, viele davon als Dienstleister. Direkt auf dem Raffineriegelände betreibt VERBIO eine Anlage für Ethanol und Biomethan.
Das zweite Standbein ist Papier. LEIPA verarbeitet in Schwedt jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen Altpapier und betreibt dafür Werk Nord und Werk Süd, dazu eigene Logistik- und Recyclingtöchter. Die erste Papierfabrik der Stadt entstand 1959.
Industrie- und Gewerbegebiete im Überblick
Die Stadt weist fünf größere Flächen für Industrie und Gewerbe aus, jede mit eigenem Profil:
- Industriepark Schwedt auf dem Gelände der PCK Raffinerie GmbH, mit erschlossenen Flächen für Anschlussindustrien
- Industriegebiet Papierwerke für die Papierindustrie
- Industriegebiet Hafen unmittelbar am Schwedter Hafen für Spedition, Logistik und Lagerwirtschaft
- Industriegebiet Breite Allee nördlich der Stadt für produzierendes Gewerbe
- Gewerbegebiet Berkholzer Allee am südlichen Stadtrand für Handwerk und Dienstleister
Zwischen diesen Gebieten liegen Wege von mehreren Kilometern. Betriebe mit Standorten an mehreren Stellen profitieren davon, wenn Tor- und Streifendienst aus einer Hand geplant werden.
Fremdfirmen, Stillstände und Ausweise
In Anlagen dieser Größe sind bei Wartung und Umbau oft mehr Fremdkräfte auf dem Gelände als eigenes Personal. Jede Person braucht eine Unterweisung, einen Ausweis und eine Zuordnung zu ihrem Auftraggeber. Fehlt diese Ordnung, lässt sich später nicht nachvollziehen, wer wann wo war.
Für Dienstleister, die im Industriepark eigene Werkstätten, Lager oder Baustelleneinrichtungen haben, übernehmen wir die Zutrittskontrolle nach den Regeln des Betreibers, gleichen Personen mit den Anmeldelisten ab, nehmen Ausweise zurück und melden Unstimmigkeiten an die verantwortliche Stelle. Die Vorgaben des Standortbetreibers gehen dabei immer vor.
Ladung und Verkehr am Tor
Raffinerie und Papierindustrie bewegen große Mengen Rohstoffe und Fertigware. Die Raffinerie ist über die Bahnstrecke Passow–Schwedt an die Strecke Berlin–Stettin angebunden, der Hafen hat seit 2011 einen Gleisanschluss, und über die B 166 läuft der Verkehr zum Grenzübergang nach Polen. Am Tor heißt das: viele Fahrer, wechselnde Speditionen, Papiere in mehreren Sprachen.
Unsere Kräfte prüfen Frachtpapiere gegen Abholaufträge, weisen Fahrzeuge auf Wartezonen ein, kontrollieren Plomben und halten Ein- und Ausfahrten mit Uhrzeit fest. Nach Feierabend gehen sie Zaunlinien, Lagerflächen und Ladebereiche ab. Das Allgemeine zur Leistung lesen Sie unter Werkschutz, den Landesüberblick unter Werkschutz in Brandenburg.
Planung aus Berlin, Personal mit Nachweisen
Schwedt/Oder gehört zu unserer Kernregion Nord. Vor Ort haben wir kein Büro; geplant wird aus unserer Zweigniederlassung Berlin, Aroser Allee 81, mit Personal aus unserem Stamm. Für Dauerposten setzen wir feste Teams ein, damit Fahrer und Fremdfirmen bekannte Gesichter am Tor sehen.
Wer Personen und Fahrzeuge kontrolliert, hat die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO; Führungszeugnisse legen wir vor, wo der Betreiber sie verlangt. Staffsec ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Schwedt/Oder.
Neue Anlagen auf altem Industriegelände
Der Industriepark auf dem Gelände der PCK Raffinerie GmbH zählt zu den größten Industriegebieten Brandenburgs und bietet voll erschlossene Flächen für Anschlussindustrien. VERBIO stellt dort Ethanol aus Roggen her und gewinnt seit 2014 Biomethan aus Stroh. Mit jeder neuen Anlage kommen Baufirmen, Montageteams und später eigene Belegschaften hinzu, die an gemeinsamen Zufahrten und eigenen Toren geregelt werden müssen.
Kosten für Werkschutz in Schwedt
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein Werkschutz läuft meist als Dauerauftrag rund um die Uhr, deshalb machen Nacht-, Sonn- und Feiertagsanteile einen großen Teil aus. Hinzu kommen Zahl der Posten, Qualifikation und Zusatzaufgaben wie Ausweisverwaltung oder Ladungskontrolle. Für Stillstände mit vielen Fremdfirmen planen wir zusätzliche Kräfte nur für die Dauer der Arbeiten.


