Mehr als Einzelhandel: die Gewerbegebiete der Stadt
Wer an Schwentinental denkt, denkt zuerst an das Fachmarktzentrum. Ursprünglich war das Gelände aber als reines Industrie- und Gewerbegebiet geplant, und noch heute arbeiten dort produzierende Betriebe und Logistiker. Dazu kommen drei ausgewiesene Gewerbegebiete, die die Stadt selbst vermarktet. Zusammen ergeben sie einen Standort, an dem Werkstore, Freilager und Fahrzeughöfe zum Alltag gehören.
Werkschutz bedeutet hier vor allem zweierlei: Ordnung am Tor, solange gearbeitet wird, und Kontrolle des Geländes, sobald die letzte Schicht gegangen ist. Beides lässt sich einzeln oder kombiniert beauftragen.
Auffällig ist die Mischung auf engem Raum. Neben dem Handwerksbetrieb mit drei Fahrzeugen arbeitet der Großhändler mit eigener Lkw-Flotte, neben dem Entsorger die Elektrofirma. Wer sich ein Gelände mit Nachbarn teilt, kennt das Problem: Ein offenes Tor beim einen öffnet den Weg zum anderen. Eine abgestimmte Kontrolle über Grundstücksgrenzen hinweg ist deshalb oft wirksamer als viele Einzellösungen.
Betriebsstandorte mit typischem Werkschutzbedarf
Die folgenden Gebiete und Betriebe stehen für Aufgaben, die dort typischerweise anfallen. Wir nennen sie zur Einordnung, nicht als Referenz.
- Gewerbegebiet Dreikronen/Liesenhörnweg nördlich der Preetzer Chaussee: rund 13 Hektar mit Baugewerbe, Metallverarbeitung, Kfz-Betrieben, Abfallwirtschaft und einer Straßenmeisterei der Landesstraßenbauverwaltung; eine Erweiterung um etwa 7 Hektar nach Osten.
- Gewerbegebiet Wasserwerksweg am Südrand von Klausdorf: rund 16 Hektar, etwa 30 Unternehmen aus mittelständischer Industrie, Handwerk und Dienstleistung, Einzelhandel ist dort ausgeschlossen.
- Gewerbegebiet Lise-Meitner-Straße nördlich der B 76: rund 16 Hektar mit Großhandel, Handwerk und produzierendem Gewerbe.
- Ostseepark: Pleiger stellt dort thermoplastische Kunststoffteile her, die Spedition Mordhorst unterhält große Lagerhallen.
Am Tor: Fahrzeuge, Fremdfirmen, Schlüssel
In Gewerbegebieten mit Bau- und Entsorgungsbetrieben rollen morgens früh Lkw, Kipper und Transporter. Eine Pforte sorgt dafür, dass jedes Fahrzeug erfasst wird, Lieferscheine geprüft und Fahrer an die richtige Rampe geschickt werden. Fremdfirmen erhalten erst nach Unterweisung einen Tagesausweis, Schlüssel und Transponder gehen nur gegen Unterschrift raus.
Bei der Ausfahrt kontrollieren unsere Kräfte nach Ihrer Vorgabe Ladung und Plomben. Für eine Spedition mit Schichtwechsel kann das auch bedeuten, nachts allein am Tor zu stehen und Wechselbrücken abzufertigen.
- Ein- und Ausfahrtskontrolle mit Kennzeichenerfassung
- Besucher- und Fremdfirmenanmeldung mit Unterweisungsnachweis
- Schlüssel- und Transponderverwaltung
- Streifen über Höfe, Freilager und Hallentore nach Schichtende
- Erstmaßnahmen bei Brand- oder Einbruchalarm bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte
Nach Feierabend: Höfe, Container, Maschinen
Auf den Höfen in Dreikronen und am Wasserwerksweg stehen Baumaschinen, Schrottcontainer und Materiallager oft unter freiem Himmel. Kupfer, Werkzeug und Kraftstoff sind begehrt, und abseits der Wohngebiete fällt nachts kaum auf, wenn jemand über den Zaun steigt. Unsere Streife geht deshalb nicht nur am Gebäude entlang, sondern über das ganze Gelände, prüft Zaunfelder und Tore und meldet beschädigte Beleuchtung.
Wo ein ganzer Werkschutz zu groß wäre, verbinden wir mehrere Betriebe zu einer Runde. Die Anfahrt über die B 76 und die Preetzer Chaussee ist kurz, und Betriebe in Kiel liegen auf derselben Strecke.
Planung, Personal und Nachweise
Schwentinental liegt in unserer Kernregion Nord, geplant wird am Hauptsitz in Neumünster. Für feste Werkschutzaufträge bilden wir einen kleinen Stamm aus Kräften, die Ihre Werksordnung kennen, dazu eingewiesene Vertretungen. Alle haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert und dokumentieren jede Schicht im digitalen Wachbuch.
Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang stehen auf der Seite Werkschutz, Betriebsstandorte im ganzen Land auf Werkschutz in Schleswig-Holstein.
Kosten eines dauerhaften Werkschutzes
Werkschutz wird meist für viele Monate vereinbart. Orientierung gibt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine reine Nachtstreife für einen Bauhof liegt dabei anders als eine Pforte, die im Zweischichtbetrieb mit Lkw-Abfertigung besetzt ist. Ins Gewicht fallen Besetzungszeiten, Wochenendanteil, die geforderte Qualifikation und Zusatzaufgaben wie Telefon, Waage oder Anlagenbedienung.
Bei längeren Laufzeiten lässt sich die Besetzung gut an saisonale Spitzen anpassen. Das klären wir in der Begehung.


