Wo in Schwentinental gebaut wird
Die Stadt wächst an den Rändern. Wohnbau findet in ausgewiesenen Neubaugebieten statt, Gewerbebau auf Flächen, die die Stadt eigens erschlossen hat, und im Ostseepark wird bestehender Bestand umgebaut und erweitert. Jede dieser Baustellen hat ihr eigenes Risiko: Wohnbaustellen liegen neben bewohnten Straßen, Gewerbebaustellen eher abseits, Umbauten im Handel mitten im Kundenverkehr.
Gemeinsam ist allen, dass nach Feierabend Material, Werkzeug und Maschinen zurückbleiben, deren Verlust den Bauablauf um Tage zurückwirft.
Besonders heikel sind Baustellen im laufenden Betrieb. Wird im Ostseepark eine Halle erweitert, während nebenan verkauft wird, mischen sich Kunden, Lieferanten und Bauarbeiter auf denselben Flächen. Abends verschwinden die Kunden, die Baustelle bleibt offen zur Parkfläche. Hier geht es nicht nur um Diebstahl, sondern auch darum, dass niemand über ungesicherte Gruben oder unter Gerüste läuft. Eine klare Trennung zwischen Bau- und Kundenbereich und ihre regelmäßige Kontrolle gehören deshalb zu unseren Aufgaben.
Baugebiete und Vorhaben in der Stadt
Die genannten Flächen sind öffentlich belegt. Wir führen sie auf, weil dort Baustellenbewachung typischerweise anfällt.
- Neubaugebiet Oppendorfer Weg.
- Neubaugebiet Im Jürn/Kronsbruch.
- Neubaugebiet an der Wilhelm-Giesecke-Straße.
- Bebauungsplan Nr. 77 „Suput-Fläche“, öffentlich ausgelegt von November bis Dezember 2025.
- Osterweiterung des Gewerbegebiets Dreikronen: rund 7 Hektar, erschlossen über eine Stichstraße an der Preetzer Chaussee.
- Ostseepark: Der 2021 beschlossene Bebauungsplan Nr. 69 erlaubt den bestehenden Betrieben Erweiterungen.
Dazu kommen kleinere Vorhaben der Stadt selbst, etwa der Ausbau eines Stichwegs an der Schulstraße oder Brückenarbeiten wie am Fernsichtweg.
Was auf Baustellen in Schwentinental verschwindet
Auf Rohbaustellen sind Kupferkabel, Baustromverteiler, Kleinmaschinen und Diesel das Ziel. Im Gewerbebau kommen Stahlteile, Paletten mit Dämmstoff und hochwertige Haustechnik dazu. Container werden aufgebrochen, Bagger angezapft, und an Wochenenden klettern Jugendliche auf Gerüste. In den Wohngebieten melden Anwohner zwar manches, aber nachts schaut selten jemand hin.
Gegen solche Schäden helfen sichtbare Kontrollen zu wechselnden Zeiten. Allein die Präsenz eines Fahrzeugs mit Beschriftung senkt den Anreiz deutlich.
Hilfreich ist auch, was die Baustelle selbst beiträgt: ein stabiler, geschlossener Bauzaun, abschließbare Container, Licht an den Zufahrten und Maschinen, die nicht mit steckendem Schlüssel stehen bleiben. Bei der ersten Begehung geben wir dazu Hinweise, damit Rundgänge und Baustellenorganisation zusammenpassen.
Rundgänge oder feste Wache
Für die meisten Baustellen reichen Rundgänge: Unsere Kraft fährt die Baustelle mehrmals pro Nacht an, geht Bauzaun und Tore ab, prüft Container und Baustromkästen und leuchtet in den Rohbau. Bei Baustellen mit hohem Materialwert, etwa wenn Haustechnik in einer neuen Gewerbehalle eingebaut ist, bieten wir eine feste Wache mit Unterkunft vor Ort an.
Am Morgen bekommt die Bauleitung eine kurze Meldung: alles in Ordnung oder was aufgefallen ist, mit Foto.
- Rundgänge nach Arbeitsende und am Wochenende
- Prüfung von Bauzaun, Toren, Containern und Baustrom
- Kontrolle von Maschinen und Kraftstoffvorräten
- Zutrittskontrolle für Nachunternehmer auf Wunsch
- Fotodokumentation und Meldung an die Bauleitung
Organisation aus der Kernregion
Schwentinental gehört zu unserer Kernregion Nord, die Einsätze planen wir am Hauptsitz in Neumünster. Für Baustellen im Raum Kiel und im Kreis Plön lassen sich Rundgänge sinnvoll verbinden. Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundig geprüft, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr zum Leistungsumfang steht auf der Seite Baustellenbewachung, Baustellen im ganzen Land auf Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein.
Was Baustellenschutz kostet
Für Bauherren und Generalunternehmer zählt vor allem die Laufzeit. Als Richtwert gilt 23 bis 50 € netto je Stunde, bei Rundgängen nur für die tatsächlich gefahrenen Kontrollen. Eine feste Wache über mehrere Wochen ist teurer, schützt aber auch dann, wenn teure Technik schon eingebaut ist. Wochenenden und Feiertage, an denen die Baustelle ruht, fallen stärker ins Gewicht.
Viele Bauherren beginnen mit Rundgängen und steigen in der Ausbauphase auf eine feste Wache um. Das planen wir gern gleich mit.
Ins Angebot gehören außerdem die Dauer jedes Rundgangs, die Zahl der Anfahrten je Nacht und die Frage, ob Schlüssel für Container oder Bauaufzug bei uns hinterlegt werden. Je klarer diese Punkte vorab geregelt sind, desto genauer lässt sich der Aufwand beziffern.


