Ein Industriestandort mit eigenem Gewicht im Landkreis
Waldkraiburg ist mit knapp 27.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis Mühldorf am Inn und wird zum Bayerischen Chemiedreieck gezählt. Prägend sind Betriebe der Gummi- und Kunststoffverarbeitung, des Maschinenbaus und der Elektronik. Viele von ihnen gehören zur Industriegemeinschaft Waldkraiburg und Aschau, einem Zusammenschluss der Unternehmen am Standort.
Werkschutz beantwortet in solchen Werken drei Fragen jeden Tag aufs Neue: Wer darf aufs Gelände? Was darf es verlassen? Und was geschieht, wenn die letzte Schicht gegangen ist? Dazu gehören Pfortendienst, Besucher- und Fremdfirmenverwaltung, Fahrzeugkontrolle, Rundgänge und die erste Reaktion auf technische Störungen.
Betriebe und Bereiche mit typischem Werkschutzbedarf
Öffentlich beschrieben sind in Waldkraiburg unter anderem diese Unternehmen und Flächen:
- die Kraiburg Holding mit ihren Gummiwerken und der Kraiburg TPE, die thermoplastische Elastomere als Rohstoff für Spritzguss und Extrusion herstellt und dafür 2001 ein eigenes Produktionsgelände in Betrieb nahm
- Morgan Advanced Materials Haldenwanger, Hersteller technischer Keramik mit Werken an der Teplitzer Straße und an der Traunreuter Straße
- die Zentrale von MD Elektronik, einem Zulieferer für Datenleitungen in Fahrzeugen, mit akkreditiertem Prüflabor und einem 2018 eröffneten Technikzentrum für eigene Anlagen und Werkzeuge
- Dickow Pumpen, Hersteller von Glieder-, Seitenkanal- und Thermalölpumpen
- das Industriegebiet entlang von Adlergebirgs-, Teplitzer, Geretsrieder und Daimlerstraße mit zahlreichen kleineren Gewerbebetrieben
Die Schwerpunkte unterscheiden sich: In der Elektronik zählt der Schutz von Prüfständen und Musterteilen, in der Keramik der geregelte Zugang zu Ofenbereichen, im Gummiwerk der reibungslose Takt von Rohstofflieferungen und Fertigware.
Prüflabor, Musterbau und Kundenbesuch
Wo Fahrzeughersteller ihre Teile prüfen lassen und neue Leitungen entwickelt werden, ist nicht jeder Bereich für jeden Besucher offen. Am Empfang melden unsere Kräfte Gäste an, gleichen sie mit der Besucherliste ab, geben Ausweise aus und rufen die Begleitung. Foto- und Handyregeln erklären sie freundlich und setzen sie durch, wenn es nötig ist.
Bei Abnahmen, Audits oder Schulungen kommen oft mehrere Gruppen am selben Tag. Dann zählt, dass der Posten vorher weiß, wer erwartet wird, welcher Raum gebucht ist und wer im Haus zuständig bleibt, wenn der Gastgeber in einer Besprechung sitzt.
Revisionen, Fremdfirmen und Lieferverkehr
In Werken mit Öfen, Mischern und Druckluft finden Revisionen meist dann statt, wenn die Produktion ruht: an Wochenenden, über Feiertage oder im Sommer. Dann kommen Montagefirmen mit eigenem Werkzeug, Kränen und Fahrzeugen. Der Werkschutz prüft vor der Einfahrt, ob ein Auftrag vorliegt, die Beschäftigten unterwiesen sind und der Erlaubnisschein für Feuerarbeiten oder das Befahren von Behältern ausgestellt ist.
Im Alltag fahren Lkw mit Rohstoffen, Paletten und Fertigware über die A 94 und die Anschlussstelle Waldkraiburg/Ampfing an. Am Tor werden Kennzeichen, Lieferschein und Ladestelle abgeglichen, wartende Fahrzeuge geordnet und Abweichungen im Bericht vermerkt. Nach Schichtende geht der Posten durch Hallen und Lager, prüft Türen, Tore und Zaun und meldet Störungen an die Bereitschaft Ihres Hauses oder an die Leitstelle Ihres Errichters.
Wie wir Werkschutz in Waldkraiburg aufbauen
Waldkraiburg liegt weit außerhalb unserer Kernregion im Norden, unser Hauptsitz ist in Neumünster. Bevor wir zusagen, rechnen wir deshalb durch, ob wir Ihre Pforte über Monate verlässlich besetzen können, mit Vertretung bei Urlaub und Krankheit. Geht das nicht sicher, erfahren Sie das vor dem Start und nicht danach.
Grundlage jedes Postens ist eine schriftliche Dienstanweisung, abgestimmt mit Werksleitung und Arbeitssicherheit: Öffnungszeiten der Tore, Anmeldewege für Gäste und Fremdfirmen, Sperrbereiche, Alarmketten. Am Tor setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein, für Rundgänge genügt die Unterrichtung. Als Unternehmen arbeiten wir nach ISO 9001 und DIN 77200. Weitere Leistungen in der Stadt finden Sie unter Sicherheitsdienst Waldkraiburg.
Was Werkschutz in Waldkraiburg kostet
Werkschutz ist fast immer ein Dauerauftrag. Als Richtwert nennen wir 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zahl der gleichzeitig besetzten Tore, der Anteil an Nacht- und Sonntagsstunden und Zusatzaufgaben wie Telefonzentrale, Wiegescheine oder Schlüsselausgabe. Eine Pforte rund um die Uhr rechnet sich anders als eine Revisionsbegleitung über zwei Wochenenden.
Wie wir Werkschutz im übrigen Freistaat organisieren, steht auf Werkschutz Bayern. Für Industriebetriebe im Inntal weiter südlich verweisen wir auf Sicherheitsdienst Rosenheim.


