Ein Industriestandort mit hohem Technikanteil
Wer an Wedel denkt, hat oft die Schiffsbegrüßung am Willkomm-Höft im Kopf. Wirtschaftlich ist die Stadt jedoch vor allem ein Standort für Technik. Hier sitzen Hersteller aus Optik und Messtechnik, ein Pharmaunternehmen mit Hauptsitz, ein Spezialist für Vakuum-Sanitärsysteme und ein Unternehmen für Energie- und Antriebstechnik der Wehrtechnik, das allein rund 900 Menschen beschäftigt. Dazu kommt das Heizkraftwerk am Elbufer.
Gemeinsam ist diesen Betrieben, dass auf ihrem Gelände Know-how, teure Fertigungsanlagen und teils sicherheitsrelevante Produkte liegen. Werkschutz heißt hier: genau wissen, wer das Gelände betritt, Fremdfirmen nachvollziehbar begleiten und auch nachts erkennen, wenn etwas nicht stimmt.
Betriebe und Anlagen, bei denen Werkschutz gefragt ist
Die folgenden Standorte zeigen, wie breit das Spektrum in Wedel ist. Die Aufzählung beschreibt den Bedarf, nicht bestehende Aufträge:
- Heizkraftwerk Wedel der Hamburger Energiewerke – Kraftwerksgelände mit Kohlelager, Revisionen und vielen Fremdfirmen
- J. D. Möller Optische Werke, Trioptics und Nynomic – Optik, Messtechnik und Photonik mit empfindlichen Prüf- und Reinräumen
- Medac – pharmazeutischer Hersteller mit Hauptsitz in Wedel, wo Lagerung und Zutritt streng geregelt sind
- Vincorion – Energie- und Antriebstechnik mit rund 900 Beschäftigten, bei der Geheimschutz und Besucherregelung eine große Rolle spielen
- EVAC – Hersteller von Vakuum-Sanitärtechnik etwa für Schiffe und Züge
- Gewerbeflächen am Kronskamp entlang der Rissener Straße sowie der neue BusinessPark Elbufer
Aufgaben an Pforte und auf dem Gelände
Der Kern des Werkschutzes ist die Pforte. Dort werden Mitarbeiterausweise geprüft, Besucher angemeldet und eingewiesen, Lieferscheine mit avisierten Lieferungen abgeglichen und Fahrzeuge kontrolliert, wenn Ihre Betriebsanweisung das vorsieht. Fremdfirmen erhalten erst nach Sicherheitsunterweisung Zugang, ihre Ein- und Ausgänge werden lückenlos erfasst.
Außerhalb der Schichtzeiten übernehmen unsere Kräfte Kontrollgänge über das Gelände: Zäune, Tore, Rolltore, Lagerflächen und Technikräume. Sie überwachen Störmeldungen aus Brandmelde- oder Gebäudeleittechnik, verständigen Bereitschaftsdienste und halten Rettungswege für die Feuerwehr frei.
Gerade an einem Standort wie dem Heizkraftwerk wechselt die Lage mit dem Betrieb. Während einer Revision sind plötzlich Hunderte Monteure auf dem Gelände, danach wieder nur die Stammbelegschaft. Wir passen die Besetzung entsprechend an, ohne dass Sie jedes Mal neu verhandeln müssen. Für Spitzenzeiten halten wir zusätzliche Kräfte bereit, die vorab in Ihre Pfortenabläufe eingewiesen wurden und nicht erst am ersten Tag lernen, wo welcher Schlüssel hängt.
Planung aus der Kernregion Nord
Wedel liegt in unserer Kernregion Nord, die Dienstpläne entstehen in Neumünster. Für Werkschutz setzen wir auf feste Teams, die Ihr Werk, Ihre Ansprechpartner und Ihre Regeln kennen. Neue Kräfte werden vor Ort eingearbeitet, bevor sie allein an der Pforte stehen.
Die Nähe zu Hamburg erleichtert die Ablösung, denn Wedel ist über die B 431 und die S 1 gut zu erreichen. Betriebe mit weiteren Standorten in Uetersen oder Pinneberg können ihren Werkschutz bei uns bündeln.
Personal, Nachweise und Dokumentation
Für Pfortendienst und Streife setzen wir Personal mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO ein. Wo Ihre Kunden oder Behörden zusätzliche Nachweise verlangen, etwa Sicherheitsüberprüfungen, klären wir das vor Einsatzbeginn. Unsere Organisation ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert.
Sämtliche Vorgänge wie Besucher, Fremdfirmen, Schlüsselausgaben und Auffälligkeiten werden protokolliert und sind für Ihren Sicherheitsbeauftragten jederzeit nachvollziehbar. Grundsätzliches zum Leistungsbild finden Sie unter Werkschutz, die Lage im ganzen Land unter Werkschutz in Schleswig-Holstein.
Kosten im Dauerauftrag
Werkschutz läuft in der Regel über Monate oder Jahre, oft mit einer durchgehend besetzten Pforte. Für die Kalkulation gilt bei uns eine Spanne von 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Zahl der Posten, der Anteil von Nacht- und Wochenendstunden, Zusatzaufgaben wie Brandmeldezentrale oder Fahrzeugkontrolle und die geforderten Nachweise des Personals. Ein fest besetzter Dauerauftrag lässt sich verlässlicher planen als einzelne Einsätze.


