Industrie im Bezirk Altona: weniger Schornsteine, mehr Präzision
Altona war einmal ein Standort für Tabak, Schokolade, Margarine und Maschinenbau. Reemtsma, British American Tobacco und Gartmann haben ihre Produktion längst aufgegeben oder verlegt. Geblieben ist ein Gewerbe- und Industriegebiet im Nordosten von Bahrenfeld, das heute von hochwertiger Fertigung, Firmenzentralen und Medienhäusern geprägt ist. Steinway & Sons baut dort seit 1928 Flügel und Klaviere, die Carl Kühne KG führt von hier aus ihre Werke, und auch Verlage, Softwarefirmen und ein Kreditversicherer haben hier ihren Sitz.
Westlich davon setzt sich das Bild in Lurup fort. Rund um den Hellgrundweg arbeiten Montblanc und der Maschinenbauer Alfons Haar, an der Elbgaustraße stellt Hermes Schleifmittel seit 1927 Schleifmittel her, gleich daneben sitzt die DMG Dental Material Gesellschaft. Für Werkschutz bedeutet diese Mischung: wertvolle Rohstoffe und Fertigware, sensible Entwicklungsabteilungen und ein Lieferverkehr, der über Ring 3 und A 7 schnell an- und wieder abfahren kann.
Wo im Bezirk Werkschutz typischerweise anfällt
Die folgenden Standorte beschreiben Lagen und Betriebsarten, an denen Pforten, Zutrittskontrolle und Rundgänge üblich sind. Es handelt sich nicht um eine Kundenliste:
- Gewerbe- und Industriegebiet Bahrenfeld nördlich der Stresemannstraße – Instrumentenbau, Lebensmittelverwaltung, Verlage und Softwarefirmen
- Gewerbegebiet am Hellgrundweg in Lurup – Schreibgeräte, Maschinenbau, Firmenmuseum mit Besucherverkehr
- Elbgaustraße am Ring 3 – Schleifmittel- und Dentalfertigung mit Chemikalien- und Rohstofflagern
- Gewerbegebiet Rugenbarg an der Grenze zu Osdorf, in dem auch ein Umspannwerk steht
- Forschungscampus an der Luruper Chaussee mit DESY und mehreren Instituten
- Hafenkante an der Großen Elbstraße mit Fischauktionshalle, Kreuzfahrtterminal und Ausrüstungskai
Torkontrolle, Besucher und Fremdfirmen
Am Werkstor beginnt Werkschutz mit einer einfachen Frage: Wer darf herein, und mit welchem Auftrag? Unsere Kräfte gleichen Lieferscheine und Kennzeichen mit Ihrer Avisliste ab, rufen bei unangemeldeten Fahrzeugen in der Warenannahme an und weisen Fahrer auf freie Rampen oder Warteflächen. Besucher tragen sich ein, erhalten einen Ausweis und werden von ihrem Gastgeber abgeholt.
Fremdfirmen sind auf größeren Bahrenfelder Betriebsgeländen fast täglich auf dem Gelände: Elektriker, Aufzugsdienste, Dachdecker, Reinigung. Wir prüfen, ob eine Freigabe vorliegt, geben Schlüssel und Ausweise gegen Unterschrift aus, erinnern an Sicherheitsunterweisungen und vermerken, wann jemand das Gelände wieder verlässt. Bei Arbeiten außerhalb der Betriebszeiten begleiten wir Techniker auf Wunsch bis zum Einsatzort.
Gerade bei Herstellern hochwertiger Ware wie Instrumenten oder Schreibgeräten zählt auch die Ausfahrt: Ladung, Paletten und Firmenfahrzeuge werden nur im Rahmen Ihrer Betriebsordnung kontrolliert, das Ergebnis halten wir schriftlich fest.
Rundgänge nach Feierabend und an Wochenenden
Viele Betriebe im Bezirk arbeiten im Einschichtbetrieb oder haben nur am Wochenende Lücken in der eigenen Besetzung. Für diese Zeiten legen wir mit Ihnen feste Kontrollpunkte fest: Haupt- und Nebentore, Rolltore an der Rampe, Brandschutztüren, Technikräume, Kühlanlagen und Außenlager. Die Punkte werden elektronisch erfasst, sodass Sie später sehen, wann welche Stelle geprüft wurde.
Fällt eine Störung auf, etwa ein Wasseraustritt, eine Alarmmeldung der Kühlung oder ein offenes Fenster, informieren wir Ihre Rufbereitschaft nach der hinterlegten Meldekette. Im Forschungsumfeld an der Luruper Chaussee kommen besondere Zutrittsregeln für Labore und Gefahrstoffbereiche hinzu, die wir nach Einweisung einhalten.
Planung, Personal und Nachweise
Die Einsatzplanung erfolgt aus unserem Hauptsitz in Neumünster, der über die A 7 direkt mit Bahrenfeld und Lurup verbunden ist. In Hamburg haben wir kein eigenes Büro; die Kräfte für Ihren Standort werden fest eingeplant, kennen Gelände und Ansprechpartner und werden bei Urlaub oder Krankheit durch eingewiesene Vertretungen ersetzt.
Alle Werkschutzkräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder haben die Sachkundeprüfung abgelegt. Unsere Abläufe folgen der DIN 77200, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert. Wer mehrere Standorte im Westen Hamburgs betreibt, kann Objekte in Bahrenfeld und Lurup in einer Vereinbarung zusammenfassen; einen Überblick über das ganze Stadtgebiet gibt die Seite Werkschutz Hamburg.
Was Werkschutz in Altona kostet
Für Werkschutz rechnen wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo eine Pforte nur werktags am Tag besetzt wird, liegt der Satz meist am unteren Rand. Rund um die Uhr besetzte Tore, viele Sonntags- und Feiertagsstunden oder zusätzliche Aufgaben wie Videoüberwachung, Leitstandsbedienung oder Gefahrstoffkenntnisse verschieben ihn nach oben.
Ein fester Wochenumfang über mehrere Monate macht die Planung für beide Seiten einfacher und wirkt sich günstig aus. Nach einer Begehung Ihres Geländes erhalten Sie ein Angebot, in dem Pfortenstunden, Rundgänge und Zusatzleistungen getrennt aufgeführt sind.


