Wo in Wedel derzeit gebaut wird
Die Stadt hat in den vergangenen Jahren mehrere größere Vorhaben angestoßen, die das Bild am Elbufer verändern. Für Bauherren und Generalunternehmer heißt das: Baustellen liegen oft offen am Wasser, an Fußwegen oder neben bereits bezogenen Gebäuden und sind damit für Unbefugte leicht zugänglich.
Besonders im Blick stehen dabei folgende Bereiche:
- BusinessPark Elbufer – nach Abschluss der Haupterschließung entstehen dort die ersten Firmengebäude, häufig mit mehreren Gewerken gleichzeitig
- Schulauer Hafen – Ostpromenade, Hafenmeisterhaus und Hafenkopf wurden in mehreren Abschnitten umgebaut
- Sanierungsgebiet Maritime Meile – Umgestaltung von Hafenumfeld und angrenzenden Flächen
- Gewerbeflächen am Kronskamp an der Rissener Straße mit Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen
- Umbauten und Sanierungen im Bestand, etwa an Schulen, Wohnhäusern und Geschäftshäusern in der Kernstadt
Besonderheit am Wasser: kurze Bauzeiten, volle Lagerflächen
Am Schulauer Hafen hat sich gezeigt, dass Bauen an der Elbe an die Jahreszeit gebunden ist. Die Sturmflutsaison begrenzt die nutzbare Zeit, sodass Arbeiten in wenige Monate gedrängt werden. In dieser Phase stehen Bagger, Rammgeräte, Stahl, Kabeltrommeln und Container auf engem Raum, oft nur durch einen Bauzaun von Promenade und Spazierwegen getrennt.
Genau hier lohnt sich Bewachung außerhalb der Arbeitszeiten. Sie verhindert nicht nur Diebstahl, sondern auch, dass Jugendliche nachts auf Maschinen klettern oder Absperrungen verschieben – Risiken, für die am Ende der Bauherr haftet.
Hinzu kommt das Wetter an der Unterelbe. Starker Wind kann Bauzäune umdrücken, Planen lösen und Absperrungen auf Gehwege wehen, Hochwasser kann tiefer gelegene Lagerflächen erreichen. Unsere Kräfte achten bei Sturm deshalb gezielt auf lose Bauteile, informieren die Bauleitung, wenn Zaunfelder fehlen, und sichern Gefahrenstellen vorläufig, bis die Baufirma am Morgen nacharbeitet. So bleibt die Verkehrssicherungspflicht auch nachts im Blick, wenn sonst niemand auf der Baustelle ist.
Auch der Zeitpunkt des Diebstahls folgt Mustern: Besonders begehrt sind frisch angelieferte Kupferkabel, Baustrom-Verteiler, Rüttelplatten und Diesel aus Tanks. Wer weiß, wann große Lieferungen kommen, kann die Bewachung genau auf diese Nächte legen. Geben Sie uns die Liefertermine durch, stimmen wir die Präsenz darauf ab und verstärken sie in den ersten Nächten nach der Anlieferung.
Was wir auf Wedeler Baustellen übernehmen
Je nach Größe und Gefährdung setzen wir einen festen Wachposten im Baucontainer, Kontrollgänge in wechselnden Abständen oder eine Kombination aus beidem ein. Unsere Kräfte prüfen Bauzaun und Tore, kontrollieren Container, Kraftstofftanks und abgestellte Maschinen, achten auf Beleuchtung und Absperrungen und halten fest, wer sich nach Feierabend auf dem Gelände aufhält.
Am Morgen erhalten Bauleitung und Polier einen kurzen Bericht: Was war in der Nacht, welche Schäden wurden entdeckt, ist etwas zu reparieren, bevor die Kolonnen anfangen. Auf Wunsch übernehmen wir tagsüber auch die Zugangskontrolle für Nachunternehmer und Lieferanten.
Bauherren mit weiteren Projekten im Kreis können die Bewachung mit Baustellen in Pinneberg oder Rellingen verbinden.
Organisation, Personal und Rahmen
Wedel liegt in unserer Kernregion Nord. Die Einsatzplanung sitzt in Neumünster, die Kräfte kommen aus unserem eigenen Personalstamm. Vor Beginn begehen wir die Baustelle mit Ihrer Bauleitung, legen Rundgangspunkte und Meldewege fest und passen den Plan an, wenn sich die Baustelle mit dem Fortschritt verändert.
Eingesetzt wird Personal mit Unterrichtung nach § 34a GewO, die Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Einen Überblick über das Leistungsbild bietet die Seite Baustellenbewachung, die Lage im Land beschreibt Baustellenbewachung in Schleswig-Holstein.
Kostenrahmen für die Bauzeit
Weil Baustellen ein festes Ende haben, rechnen wir über die tatsächliche Bauzeit ab und passen die Besetzung an die Bauphasen an. Richtwert für die Bewachung sind 23 bis 50 € netto je Stunde. Den Preis beeinflussen vor allem die Zahl der Stunden außerhalb der Arbeitszeit, Wochenenden und Feiertage, ob ein Posten dauerhaft vor Ort bleibt oder Kontrollgänge reichen, sowie der Wert der gelagerten Geräte. In der Rohbauphase mit viel Material ist meist mehr Präsenz nötig als im Innenausbau.


