2026: ein Jahr der Großbaustellen
Die Stadt Chemnitz hat für 2026 mehr als 80 Einzelmaßnahmen im Hauptstraßennetz zusammengeführt: Straßen- und Kanalbau, Leitungsverlegungen, Brückeninstandsetzungen und neue Fahrbahnen. Schwerpunkte liegen auf Annaberger Straße, Bahnhofstraße, Brückenstraße, Bernsdorfer Straße, Mühlenstraße, Theaterstraße und am Falkeplatz. Mehrjährige Vorhaben wie an der Jagdschänkenstraße laufen über das Jahr hinaus.
Für die Baustellenbewachung heißt das: lange, schmale Baufelder im Straßenraum, an denen Material und Maschinen mitten in bewohnten Vierteln stehen, und daneben klassische Hochbaustellen mit Bauzaun und Container.
Zentrumsring: Gleisbau mitten in der Stadt
Am 2. Februar 2026 begann am Falkeplatz und in der Mühlenstraße der Bau des Zentrumsrings, der vierten Stufe des Chemnitzer Modells und zugleich der erste Abschnitt der künftigen Strecke nach Limbach-Oberfrohna. Der Abschnitt am Falkeplatz ist bis Ende 2028 geplant. Im Mai 2026 wurde eine neue Stahlbrücke über die Chemnitz eingehoben, im Juli begann der nördliche Brückenbau. Auf der Theaterstraße wird in Abschnitten von der Brückenstraße bis zur Kaßbergauffahrt gebaut, voraussichtlich bis Ende 2027.
Auf solchen Baustellen lagern Schienen, Schwellen, Weichenteile, Kabel und Kupferleitungen offen. Hinzu kommen Bagger, Zweiwegefahrzeuge und Behelfsfahrbahnen, deren Absperrungen nachts nicht verschoben werden dürfen. Wir kontrollieren Lagerplätze, Maschinen und Bauzäune, achten auf geöffnete Container und melden alles, was der Bauleitung am Morgen fehlen würde.
Hochbau und Gewerbe: Campus, Hallen, Lager
Am Technologie-Campus Süd an der Fraunhoferstraße soll bis 2029 in mehreren Bauabschnitten der Neubau des Wasserstoffzentrums HIC entstehen, gemeinsam finanziert von Bund und Freistaat. Im Gewerbepark Rottluff-West an der A 72 waren im Frühjahr 2025 eine Lagerhalle und ein zweigeschossiges Bürogebäude für einen Baustoffhändler im Bau.
Gerade im Ausbau, wenn Heizungstechnik, Elektroverteilungen und Laborausstattung geliefert sind, steigt der Wert auf der Baustelle schnell. Dann lohnt sich eine Bewachung, die nicht nur den Zaun abläuft, sondern auch Türen, Schlösser und Lagerräume im Rohbau prüft.
- Falkeplatz und Mühlenstraße: Gleis- und Brückenbau, Februar 2026 bis Ende 2028
- Theaterstraße: Gleisbau in Abschnitten, Juni 2026 bis voraussichtlich Ende 2027
- Technologie-Campus Süd: Neubau des Wasserstoffzentrums in Bauabschnitten bis 2029
- Annaberger, Brückenstraße und Bernsdorfer Straße: Straßen- und Kanalbau 2026
- Gewerbegebiete an A 4 und A 72: Hallenbau und Erweiterungen
Wie die Bewachung abläuft
Je nach Wert und Lage schlagen wir eine feste Wache für die Nacht, mehrere Kontrollen zu wechselnden Zeiten oder eine Mischung vor, etwa Wache während der Phase mit eingebauter Technik und Kontrollen davor. Bei der Übernahme gehen wir das Gelände mit der Bauleitung ab, nehmen Schlüssel gegen Quittung an und legen fest, wer bei Auffälligkeiten angerufen wird.
Unsere Berichte nennen Uhrzeit, Ort und Befund, auf Wunsch mit Foto. Beschädigte Zäune oder umgefallene Absperrungen sichern wir provisorisch und melden sie. Bei Einbruch oder Diebstahl rufen wir die Polizei und Ihre Bauleitung.
Wenn Sie zeitgleich in Limbach-Oberfrohna bauen, stimmen wir beide Baustellen über denselben Ansprechpartner ab.
Bei Baustellen im Straßenraum achten wir zusätzlich auf die Nachbarschaft: Anwohner brauchen ihre Einfahrten, Fußgänger sichere Wege an Gräben und Behelfsstegen vorbei. Fällt uns nachts auf, dass eine Absperrung den Gehweg blockiert oder eine Grube nicht mehr abgedeckt ist, steht das im Bericht für den nächsten Morgen.
Vorhabenbezogen: erst prüfen, dann zusagen
Unsere Planung sitzt im Norden, ein Büro in Sachsen haben wir nicht. Für Baustellen in Chemnitz prüfen wir deshalb vor jeder Zusage, ob wir die Bewachung über die gesamte Bauzeit verlässlich besetzen können, inklusive Urlaubs- und Krankheitsvertretung. Gerade bei Baustellen über zwei oder drei Jahre ist das wichtiger als ein schneller Start.
Eingesetzt werden Kräfte mit mindestens der Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Kosten der Baustellenbewachung
Wir rechnen mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Baustelle, die nur am Wochenende und in Ferien bewacht wird, kostet deutlich weniger als eine Wache in jeder Nacht. Einfluss haben außerdem Größe des Geländes, Zahl der Zugänge, Laufzeit und Feiertage im Bauzeitraum.
Weitere Informationen zum Land finden Sie unter Baustellenbewachung in Sachsen.


