Wo in Waltershausen gebaut wird
Die größte Bewegung gibt es im Gewerbegebiet an der Gothaer Straße. Carlisle Construction Materials hat dort 2018 ein Werk eröffnet und es seitdem laufend erweitert. Im Juli 2021 wurde der Grundstein für eine neue Produktionshalle gelegt, 2025 kamen weitere Flächen hinzu. Nicht weit davon entsteht am Sportplatz an der Gothaer Straße ein neues Funktionsgebäude für die Vereine, das bis Ende 2026 fertig werden soll.
Weitere Bauflächen ergeben sich aus der Stadtplanung: Für das Gebiet an der Friedhofsallee liegt ein Bebauungsplan aus, die Stadt bietet Bau- und Gewerbegrundstücke zum Kauf an, und das frühere Tegut-Grundstück hat im März 2026 einen neuen Eigentümer gefunden. Östlich der Stadt bereitet die Landesentwicklungsgesellschaft außerdem die Industriegroßfläche Waltershausen-Ost/Hörselgau vor.
Baustellen und Bauflächen im Überblick
Diese Vorhaben und Flächen sind öffentlich belegt:
- Werkserweiterungen im Gewerbegebiet Gothaer Straße
- Funktionsgebäude am Sportplatz Gothaer Straße, Fertigstellung bis Ende 2026 geplant
- Bebauungsplan Nr. 22 „Friedhofsallee“
- Ehemaliges Tegut-Grundstück vor der neuen Bebauung
- Bau- und Gewerbegrundstücke, die die Stadt 2026 ausgeschrieben hat, etwa in Schmerbach
- Industriegroßfläche Waltershausen-Ost/Hörselgau mit rund 180 Hektar in Vorbereitung
Was auf Baustellen hier gefährdet ist
Auf Gewerbebaustellen stehen nachts oft Dinge, die sich leicht verladen lassen: Kabeltrommeln, Kupfer, Werkzeug in Containern, Baustoffe auf Paletten und Diesel in den Tanks der Maschinen. Wo eine Halle neben einem laufenden Werk entsteht, verschwimmt außerdem die Grenze zwischen Baustelle und Betrieb. Wer nachts über den Bauzaun steigt, steht womöglich schon auf dem Werksgelände.
Bei Hochbauten wie dem Funktionsgebäude am Sportplatz kommt hinzu, dass Rohbauten Jugendliche anziehen. Ein offenes Gerüst ist nicht nur ein Diebstahlrisiko, sondern auch eine Unfallgefahr, für die am Ende der Bauherr geradestehen muss.
Baufelder in Neubaugebieten liegen meist am Ortsrand, ohne Beleuchtung und ohne Nachbarn, die etwas bemerken. Hier hilft schon eine erkennbare Präsenz zu wechselnden Zeiten.
Hinzu kommt der Winter. Liegen Bauarbeiten über die kalten Monate still, stehen Rohbau, Container und Maschinen oft wochenlang unbeaufsichtigt. Gerade in dieser Zeit fällt ein aufgebrochener Container erst auf, wenn die Arbeiten wieder beginnen. Eine Kontrolle in festen Abständen während der Winterpause ist deshalb oft sinnvoll, auch wenn auf der Baustelle sonst niemand arbeitet.
Wache oder Kontrollfahrt – was passt
Nicht jede Baustelle braucht eine Wache rund um die Uhr. Wir schlagen Ihnen je nach Lage und Wert eine der folgenden Formen vor:
- Stationäre Wache in den Nächten und am Wochenende, wenn viel Material oder Maschinen vor Ort sind
- Kontrollfahrten mehrmals pro Nacht, wenn die Baustelle überschaubar ist
- Torkontrolle tagsüber, wenn viele Gewerke und Lieferanten ein- und ausfahren
- Kontrolle von Bauzaun, Absperrungen und Beleuchtung mit Meldung an die Bauleitung
- Übergabe und Rücknahme von Schlüsseln gegen Quittung
In allen Fällen erhalten Sie einen Bericht mit Uhrzeiten und Befunden. Schäden oder offene Zugänge melden wir sofort an die Bauleitung oder die von Ihnen benannte Person.
Bei der Torkontrolle tagsüber geht es weniger um Diebstahl als um Ordnung: Wer ist heute auf der Baustelle, welches Gewerk fährt wann an, wo darf ein Lkw stehen? Gerade wenn eine Baustelle direkt neben einem laufenden Werk liegt, lässt sich so verhindern, dass Lieferverkehr den Betrieb blockiert oder Fremde unbemerkt auf das Werksgelände gelangen.
Vorhabenbezogen aus dem Norden
Unsere Kernregion liegt in Norddeutschland, ein Büro in Thüringen haben wir nicht. Baustellen in Waltershausen bewachen wir deshalb vorhabenbezogen: Wir klären Bauzeit, Schichtbedarf und Anfahrt, prüfen das Personal und sagen erst dann zu. Bei Baustellen über viele Monate planen wir möglichst feste Kräfte ein, die die Baustelle und ihre Veränderungen kennen.
Unsere Kräfte haben die Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Mehr unter Baustellenbewachung, Baustellenbewachung in Thüringen und Sicherheitsdienst Waltershausen.
Kosten der Baustellenbewachung
Für eine Baustellenwache rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil die meisten Stunden nachts und am Wochenende anfallen, liegt eine reine Nachtwache meist höher als eine Torkontrolle am Tag. Kontrollfahrten statt Dauerwache senken die Zahl der Stunden deutlich. Wir rechnen Ihnen beide Varianten vor, damit Sie entscheiden können.


