Eine wachsende Stadt mit vielen Baufeldern
Zossen ist in zwanzig Jahren deutlich gewachsen: 2005 lebten nach den Eingemeindungen 17.183 Menschen in der Stadt, Ende 2025 waren es 21.558. Mit den Familien steigt der Bedarf an Kitaplätzen, Hortplätzen und Schulräumen, und genau dort baut die Stadt derzeit am meisten. Dazu kommen private Wohnhäuser in neuen Baugebieten und Umbauten auf Gewerbeflächen.
Für Bauherren und Baufirmen bedeutet das: Viele Baustellen liegen mitten in Wohngebieten, neben laufenden Kitas oder Schulen. Material kann nicht weit weg gelagert werden, und nach Feierabend steht alles offen in der Nachbarschaft.
Aktuelle Baustellen der Stadt
Die Berichte der Stadtverwaltung aus dem Frühjahr 2026 geben einen guten Eindruck, wie viel gleichzeitig läuft:
- Kita Bummi in Zossen: Neubau in mehreren Bauteilen, im März 2026 arbeiteten Maurer, Zimmerer, Dachdecker, Putzer, Fensterbauer und Elektriker parallel
- Burgberg in Wünsdorf: Umbau eines Bestandsgebäudes mit Bowlingbahn und Vereinsküche sowie ein Neubau, ab Februar 2026 Arbeiten an den Außenanlagen
- Comenius-Oberschule Wünsdorf: Containeranlage vergeben, Bauantrag gestellt
- Hort Abenteuerland in Glienick: Dachdämmung, Gerüstrückbau und Einbau einer Klimaanlage im Frühjahr 2026
- Strandbad Kallinchen: neue Heizungsinstallation
Für die Goethegrundschule in der Gerichtstraße wird ein neuer Baukörper geplant, als Riegel entlang der Straße mit Anlieferung über die Menzelstraße. In der Bauleitplanung stehen zudem die Bebauungspläne „Wohnen am Stadtpark“, „Weg nach Mellensee“, „Siedlung Neuhof“ und „Brandenburger Straße“ sowie ein Wettbewerb für das Bahnhofsumfeld Wünsdorf.
Risiken auf Zossener Baustellen
Auf Hochbaustellen in der Ausbauphase liegen Fenster, Türzargen, Dachplatten, Kabeltrommeln und Werkzeug, die sich schnell verladen lassen. Kupfer aus der Elektroinstallation und neue Heizungstechnik sind besonders begehrt. An Baustellen neben Schulen und Kitas kommt ein zweites Thema hinzu: Kinder und Jugendliche, die abends über den Bauzaun steigen, auf Gerüste klettern oder in offene Baugruben geraten.
Hinzu kommen Schäden, die erst am Montag auffallen: ein aufgebrochener Container, ein ausgelaufener Dieseltank, ein umgeworfener Bauzaun nach einem Sturm. Je früher solche Schäden bemerkt werden, desto geringer ist der Verzug im Bauablauf. Bei öffentlichen Bauherren mit festen Terminen für Kita- oder Schuljahresbeginn zählt jeder Tag, den eine Firma nicht wegen fehlenden Materials warten muss.
Was wir auf der Baustelle tun
Je nach Bauphase und Lage schlagen wir eine feste Wache oder Kontrollen zu wechselnden Zeiten vor. Eine feste Wache lohnt sich, wenn wertvolles Material offen lagert oder die Baustelle schlecht einsehbar ist; bei kleineren Baustellen genügt oft eine Kontrolle am Abend, in der Nacht und am frühen Morgen.
Unsere Kräfte prüfen Bauzaun, Tore, Container und Maschinen, sprechen Personen auf dem Gelände an und dokumentieren jede Feststellung mit Uhrzeit und Foto für Bauleitung und Versicherung. Auf Wunsch übernehmen wir morgens das Aufschließen für die erste Firma und abends die Abnahme, ob alle Gewerke ihre Bereiche gesichert haben.
Planung über unsere Berliner Zweigniederlassung
Zossen liegt in Brandenburg und damit in unserer Kernregion Nord. Die Planung läuft über die Zweigniederlassung in Berlin, Aroser Allee 81, eingesetzt wird Personal aus dem eigenen Stamm; vor Ort in Zossen haben wir kein Büro. Baustellen prüfen wir vorhabenbezogen: Laufzeit, Dienstzeiten und Anfahrt müssen zusammenpassen, bevor wir eine Zusage geben.
Unsere Mitarbeiter sind nach § 34a GewO unterrichtet, das Unternehmen ist nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Allgemeines zur Baustellenbewachung und den Landesüberblick unter Baustellenbewachung in Brandenburg finden Sie auf eigenen Seiten. Baustellen in Ludwigsfelde nehmen wir gern in dieselbe Planung auf, mehr zur Stadt unter Sicherheitsdienst Zossen.
Kosten der Baustellenbewachung in Zossen
Baustellen werden meist außerhalb der Arbeitszeit bewacht, also abends, nachts und am Wochenende. Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde; weil fast alle Stunden in Nacht- oder Wochenendzeiten fallen, bewegen sich Baustellenwachen eher in der oberen Hälfte.
Günstiger wird es, wenn die Bewachung mit dem Bauablauf mitwächst: Kontrollen im Rohbau, feste Wache ab Einbau von Fenstern und Technik, wieder Kontrollen nach der Übergabe einzelner Bauteile. So bezahlen Sie in jeder Phase nur den Schutz, den sie braucht.


