Eine Stadt, die kleiner geworden ist
1950 lebten in Auerbach fast 22.000 Menschen, Ende 2025 waren es 17.061. Die Stadt hat in diesen Jahrzehnten Betriebe, Läden und Wohnungen verloren, gleichzeitig wurden Ortschaften wie Reumtengrün, Schnarrtanne, Beerheide und Rebesgrün eingemeindet. Das Ergebnis ist ein Stadtgebiet von gut 55 Quadratkilometern, in dem neben genutzten Häusern auch Gebäude stehen, die auf einen Käufer oder eine neue Nutzung warten.
Für den Objektschutz bedeutet das zweierlei. In der Innenstadt geht es um Geschäfte, Verwaltung und Kultur, die abends und am Wochenende schließen. Am Rand und in den Ortschaften geht es um Gebäude, an denen tagelang niemand vorbeikommt und Schäden erst spät auffallen.
Typische Objekte in Auerbach
Die folgende Aufzählung nennt Orte, an denen Objektschutz üblicherweise anfällt. Sie beruht auf öffentlichen Angaben der Stadt und nennt keine Kunden von uns:
- Geschäfte entlang der Nicolaistraße zwischen Altmarkt und Neumarkt, dem Einkaufsbereich der Altstadt
- Gewerbepark „Göltzschtal“ an der Grenze zu Rodewisch mit Möbelhaus, Kaufland samt Tankstelle, Autohaus, Fahrradladen, Fitnessstudio und Prüfstelle
- Rathaus und Stadtverwaltung in der Nicolaistraße
- Nicolaikirche, im April 2026 vom Kreis an die Stadt verkauft und seit September 2026 als Kulturkirche wieder geöffnet
- Schlossturm über der Stadt, heute Aussichtspunkt und Station des Planetenwegs
- Leer stehende Gewerbe- und Wohngebäude in Kernstadt und Ortschaften
Abends im Handel
In der Innenstadt schließen die meisten Läden am frühen Abend. Danach sind Hintereingänge, Anlieferhöfe und Schaufenster nicht mehr im Blick. Eine Schließrunde prüft, ob Türen verriegelt und Gitter heruntergelassen sind, ob Licht brennt, wo es brennen soll, und ob jemand sich in Durchgängen aufhält. An Tagen wie der Einkaufsnacht im September oder dem Weihnachtsmarkt auf dem Neumarkt verschiebt sich das Ende des Geschäftstags, die Runde folgt entsprechend später.
Im Gewerbepark Göltzschtal sind die Flächen offener. Parkplätze, Tankstelle und Außenlager eines Möbelhauses liegen dicht beieinander. Hier bewährt sich eine Kombination aus Kontrollgängen nach Ladenschluss und einer Anwesenheit am Morgen, bevor die erste Lieferung kommt.
Leerstand und Gebäude im Übergang
Ein leeres Haus wird selten auf einmal beschädigt. Erst ist es ein offenes Fenster, dann Graffiti, dann ein aufgebrochener Keller. Wer früh kontrolliert, verhindert Folgeschäden und erhält den Versicherungsschutz. Wir gehen das Objekt in unregelmäßigen Abständen ab, prüfen Türen, Fenster und Zäune, lesen bei Bedarf Zählerstände ab und halten jeden Gang mit Uhrzeit und Fotos fest.
Bei Gebäuden, die verkauft oder umgebaut werden, wie es bei der Nicolaikirche der Fall war, kommt eine Übergabe dazu. Wir dokumentieren den Zustand, nehmen Schlüssel gegen Quittung entgegen und halten fest, wer das Gebäude in welcher Zeit betritt. So ist für Eigentümer, Käufer und Handwerker nachvollziehbar, was passiert ist.
Wie wir in Sachsen arbeiten
Die Staffsec Solution GmbH sitzt in Neumünster und hat Standorte in Berlin und Bremen. Ein Büro in Sachsen haben wir nicht. Objektschutz in Auerbach übernehmen wir vorhabenbezogen: Wir besprechen Objekt, Zeiten und Aufgaben, prüfen Anfahrt und verfügbares Personal und sagen erst zu, wenn die Besetzung für die vereinbarte Laufzeit gesichert ist. Für Rückfragen nennen wir Ihnen eine feste Ansprechperson.
Unsere Kräfte haben eine Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und werden vor dem ersten Einsatz an Ihrem Objekt eingewiesen. Zertifiziert sind wir nach ISO 9001 und DIN 77200, telefonisch erreichbar Tag und Nacht unter +49 4321 78 33 590.
Weitere Seiten: Objektschutz, Objektschutz in Sachsen, Sicherheitsdienst Auerbach/Vogtl. und Sicherheitsdienst Plauen.
Womit Sie beim Objektschutz rechnen
Unser Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Ein fester Posten, der jede Nacht vor Ort bleibt, verursacht andere Kosten als einige Kontrollgänge pro Woche an einem leeren Gebäude.
Für ein Objekt in Auerbach rechnen wir die Anfahrt offen mit ein. Je regelmäßiger und länger der Auftrag läuft, desto geringer fällt sie pro Stunde ins Gewicht. Bei Leerstand reicht oft eine Mischung aus Kontrollen in der Nacht und einem Gang am Wochenende.


