Ein Industriestandort ohne eigene Autobahn
Auerbach ist die drittgrößte Stadt im Vogtlandkreis und Mittelpunkt des östlichen Vogtlands. Die Wirtschaft stützt sich nicht auf einen einzelnen Konzern, sondern auf viele mittelgroße Firmen: Konfektion technischer Textilien für Transport, Zeltbau und Wetterschutz, Spitzen und Stickereien, Berufskleidungsservice, Nahrungsmittelherstellung, Elektro- und Kfz-Zulieferung sowie Werkzeugmaschinenbau.
Zur A 72 sind es von der Stadt rund zehn Kilometer, erreichbar über die Anschlussstelle Treuen. Seit Oktober 2021 nimmt die Ortsumgehung Göltzschtal der B 169 den Durchgangsverkehr zwischen Falkenstein und Rodewisch auf. Für den Werkverkehr heißt das: Lkw kommen über Staatsstraßen ins Gewerbegebiet, und an den Toren konzentriert sich die Abfertigung auf wenige Zeitfenster am Morgen und am Nachmittag.
Wo Werkschutz in Auerbach gefragt ist
Die Stadt weist zwei größere Gewerbeflächen aus. Dazu kommen Betriebe, die über das Stadtgebiet und die Ortschaften verteilt sind. Typische Einsatzorte sind:
- Industriegebiet AE-West bei Rebesgrün: 45 Hektar brutto, voll erschlossen, Teilflächen zwischen 2.900 und 63.000 Quadratmetern, eigener Gleisanschluss an die Bahnlinie Falkenstein–Herlasgrün
- Zufahrt über die S 278, die als Zubringer von Rebesgrün nach Treuen zur A 72 führt
- Gewerbepark „Göltzschtal“ zwischen Auerbach und Rodewisch mit rund 28 Hektar, vor allem Handel, Handwerk und Dienstleistung
- Textil- und Konfektionsbetriebe in der Kernstadt und in den Ortschaften
- Fernwärmeversorgte Hallen im Industriegebiet, die an das städtische Heizwerk angeschlossen werden können
Die Liste beschreibt veröffentlichte Standortangaben der Stadt. Sie nennt keine Auftraggeber von uns.
Was am Werkstor passiert
Am Morgen wechselt die Schicht, gleichzeitig stehen die ersten Sattelzüge vor der Schranke. Unsere Kraft gleicht Fahrzeuge mit Ihren Avisierungen ab, weist Fahrer zur Rampe, gibt Besucherausweise aus und hält fest, wer das Gelände wann betritt und verlässt. Fremdfirmen werden nach Ihrer Liste angemeldet und vor Arbeitsbeginn auf Ihre Regeln zu Schutzkleidung, Rauchverbot und Fahrwegen hingewiesen.
Bei Rollenware, Garnen oder fertig konfektionierten Planen ist der Warenausgang eine eigene Aufgabe. Wenn Sie es vorgeben, prüfen wir Lieferscheine gegen die Ladung und kontrollieren Kofferräume beim Verlassen. In Betrieben mit Gleisanschluss gehört die Kontrolle abgestellter Waggons und offener Ladetore zur Nachtrunde.
Nachts und am Wochenende
Viele Betriebe im Vogtland fahren keine Nachtschicht. Dann steht das Gelände von Freitagabend bis Montag leer. Eine Streife geht Zaun, Tore, Außenlager und Hallen ab, prüft Fenster, Rolltore und die Beleuchtung und achtet in Textillagern besonders auf Wärme- oder Brandgeruch, weil Ballen und Faserstaub schnell Feuer fangen.
Was auffällt, meldet die Kraft über die Kette, die Sie festlegen: an den Bereitschaftsdienst Ihres Betriebs, an die Notruf- und Serviceleitstelle Ihres Errichters oder direkt an Polizei und Feuerwehr. Jede Runde steht mit Uhrzeit und Befund im Bericht, den Sie am nächsten Arbeitstag lesen.
Vorhabenbezogen in Sachsen
Unser Hauptsitz liegt in Neumünster, weitere Standorte haben wir in Berlin und Bremen. In Sachsen unterhalten wir kein Büro. Werkschutz in Auerbach übernehmen wir deshalb vorhabenbezogen: Vor der Zusage klären wir mit Ihnen Schichtmodell, Zahl der Kräfte, Unterkunft und Anreise und nennen Ihnen eine feste Ansprechperson für den gesamten Auftrag.
Im Einsatz sind Kräfte mit Unterrichtung oder Sachkundeprüfung nach § 34a GewO, die vor dem ersten Dienst in Ihre Werksordnung eingewiesen werden. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Rund um die Uhr erreichen Sie uns unter +49 4321 78 33 590.
Mehr dazu: Werkschutz als Leistung, Werkschutz in Sachsen, Sicherheitsdienst Auerbach/Vogtl. und für die Nachbarstadt Sicherheitsdienst Reichenbach im Vogtland.
Kosten für einen Werkschutz in Auerbach
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo Ihr Auftrag in dieser Spanne liegt, hängt von der Besetzungszeit der Pforte, dem Anteil an Nacht- und Wochenendstunden und vom Umfang der Kontrollen ab.
Ein Werkschutz mit festem Dienstplan über Monate verteilt die Anfahrt aus dem Norden auf viele Stunden und rechnet sich anders als eine kurze Inventur- oder Umzugsphase. Für kleinere Betriebe reicht oft eine besetzte Pforte zu Schichtbeginn und Schichtende, ergänzt um Streifengänge am Wochenende.


