Eine Kreisstadt mit vielen Eigentümern und wenig Leerstand – bis auf einige Flächen
Bad Homburg vor der Höhe zählte Ende 2025 knapp 57.000 Einwohner und ist Sitz des Hochtaunuskreises. Die Kaufkraft liegt deutlich über dem Bundesschnitt, die Louisenstraße ist als Fußgängerzone das Zentrum des Handels. Umso mehr fallen die Grundstücke auf, die gerade nicht genutzt werden: Sie liegen mitten zwischen bewohnten Straßen, sind gut erreichbar und nach Feierabend unbeobachtet.
Beim Objektschutz geht es in dieser Stadt deshalb seltener um große Industriebrachen als um einzelne Areale im Wartestand, um Bürohäuser, die nachts leer sind, und um Gebäude mit Publikumsverkehr, in denen tagsüber jemand entscheiden muss, wer hinein darf.
Flächen im Wartestand: Klinikareal und Marienbader Platz
Zwei Grundstücke zeigen, wie lange eine Fläche zwischen Abriss und Neubau liegen kann. Auf dem früheren Klinikgelände zwischen Urseler Straße, Taunusstraße und Jacobistraße sind die alten Gebäude abgerissen. Der Investor hat sich zurückgezogen, einen neuen Zeitplan gibt es nicht, Stadt und Kreis stimmen sich über die weitere Entwicklung ab. Bis dahin bleibt eine freie Fläche in der Innenstadt.
Das zweite Beispiel ist das ehemalige Mercedes-Areal am Marienbader Platz, rund 20.000 Quadratmeter zwischen Hessenring, Frölingstraße und Im Hasensprung. Der Bebauungsplan ist seit Dezember 2021 rechtskräftig und sieht Gewerbe, ein Mischgebiet und Wohnen vor. Der alte Gebäudebestand lässt sich nach Einschätzung der Stadt nicht sinnvoll weiter nutzen.
- Zäune und Tore auf Lücken prüfen, aufgebrochene Stellen sofort melden
- Ablagerungen, Graffiti und Feuerstellen mit Foto und Uhrzeit festhalten
- Unbefugte ansprechen und des Geländes verweisen, im Ernstfall die Polizei rufen
- Leere Hallen und Kellerzugänge in die Runde nehmen, wenn Sie das wünschen
Bürohäuser im Gewerbepark Mitte und am Südcampus
Mit rund 57 Hektar ist der Büro- und Gewerbepark Mitte das größte Gewerbegebiet der Stadt, gefolgt vom Südcampus mit 21 Hektar. Beide werden heute vor allem von Verwaltungen und Dienstleistern genutzt, darunter viele Beratungsfirmen. Unternehmen wie Fresenius, die Deutsche Leasing oder Lilly Deutschland haben ihren Sitz in Bad Homburg; wir nennen sie nur zur Einordnung, sie sind keine Kunden von uns.
In solchen Häusern ist tagsüber der Empfang die wichtigste Stelle: Besucher anmelden, Ausweise ausgeben, Lieferungen annehmen, Handwerker begleiten. Abends übernehmen wir Verschlussrunden durch Etagen und Tiefgaragen, prüfen Notausgänge und Fenster und melden technische Störungen wie offene Brandschutztüren oder Wasser im Keller.
Häuser mit Publikumsverkehr rund um Kurpark und Schloss
Kurhaus, Spielbank, Schloss mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, Museen wie das Gotische Haus und das Sinclair-Haus: Viele Gebäude der Kurstadt stehen Gästen offen. Der Zutritt lässt sich dort nicht allein mit Technik regeln, es braucht Menschen, die freundlich bleiben und trotzdem klar entscheiden. Wo Bürger ein- und ausgehen, etwa in der Kreisverwaltung an der Ludwig-Erhard-Anlage, gilt dasselbe.
Typische Aufgaben sind Präsenz im Eingang, Ansprache bei auffälligem Verhalten, Durchsetzen der Hausordnung und eine saubere Übergabe an die Schließrunde am Abend. Wer über den Zutritt entscheidet, hat bei uns die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO.
So entsteht ein Objektschutz-Auftrag in Bad Homburg
Hessen liegt außerhalb unserer Kernregion Nord, ein Büro im Land haben wir nicht. Bevor wir anbieten, klären wir deshalb, ob Einsatzzeiten, Laufzeit und Zahl der Posten zu unserem Personal und zur Anfahrt passen. Trägt das nicht, sagen wir es Ihnen offen.
Kommt der Auftrag zustande, erhalten Sie einen festen Ansprechpartner, eine schriftliche Dienstanweisung je Objekt und einen Bericht, in dem Rundgänge, Kontrollen und Vorkommnisse mit Uhrzeit stehen. Wir arbeiten nach DIN 77200, sind nach ISO 9001 zertifiziert und rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Eigentümer mit Objekten in Oberursel oder Friedrichsdorf können diese in dieselbe Planung aufnehmen lassen.
Was Objektschutz in Bad Homburg kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Fläche im Wartestand, die nachts zwei- oder dreimal angefahren wird, kostet erheblich weniger als ein Empfang, der werktags zehn Stunden durchgehend besetzt ist. Den Preis bestimmen vor allem die Zahl der Stunden, der Anteil an Nacht- und Feiertagsdiensten, die nötige Qualifikation und die Laufzeit.
Wir rechnen Ihnen gern beide Wege vor: feste Besetzung und Kontrollen zu wechselnden Zeiten. Einen Überblick über das ganze Land finden Sie unter Objektschutz in Hessen, die Stadtseite unter Sicherheitsdienst Bad Homburg.


