Was Marienfelde für den Objektschutz besonders macht
Marienfelde ist mit gut 32.000 Einwohnern auf rund neun Quadratkilometern ein Ortsteil am südlichen Stadtrand, in dem Gewerbe, Wohnen und öffentliche Einrichtungen eng nebeneinander liegen. Neben den großen Werken, die eher Werkschutz brauchen, gibt es eine Reihe von Gebäuden mit ganz eigenen Anforderungen: Behörden mit Laboren, ein Erinnerungsort mit internationalem Publikum, ein Übergangswohnheim, Hochhäuser mit vielen Parteien und Schulen.
Allen gemeinsam ist ein starker Wechsel zwischen Tag und Nacht. Tagsüber gehen Mitarbeitende, Bewohner, Gäste und Lieferanten ein und aus, nach Dienstschluss ist das Haus plötzlich still. Genau in diesen Stunden entstehen die meisten Schäden: offene Fenster, nicht verriegelte Nebeneingänge, Personen, die sich im Treppenhaus aufhalten, oder Vandalismus an Außenanlagen.
Gebäude im Ortsteil, an denen Objektschutz gefragt ist
Belegte Standorte mit typischem Bedarf in Marienfelde:
- Erinnerungsstätte Notaufnahmelager an der Marienfelder Allee mit der Ausstellung „Flucht im geteilten Deutschland“ und regelmäßigen Führungen
- Übergangswohnheim im früheren Notaufnahmelager, betrieben vom Internationalen Bund
- Standorte des Bundesinstituts für Risikobewertung am Diedersdorfer Weg und in Alt-Marienfelde
- Umweltbundesamt am Schichauweg im Süden des Ortsteils
- Großwohnsiedlung Waldsassener Straße mit Wohnhochhäusern aus den 1970er Jahren
- Gutshaus am Gutspark und der denkmalgeschützte Dorfanger mit der Feldsteinkirche
Hinzu kommen Bürogebäude wie das IBM-Haus am Nahmitzer Damm und Verwaltungen im Industriegebiet, deren Eingangsbereiche abends ebenfalls unbeaufsichtigt sind.
Ein Gedenkort zwischen Besucherbetrieb und Bauzeit
Das frühere Notaufnahmelager ist ein besonderer Fall. Zwischen 1953 und 1990 wurden hier mehr als 1,35 Millionen Menschen aufgenommen, heute erinnert die Ausstellung an Flucht und Ankunft im geteilten Deutschland. Ab dem 21. Dezember 2026 schließt das Haus für eine Sanierung, die Wiedereröffnung ist für Mitte 2028 angekündigt.
Für den Objektschutz bedeutet das zwei Phasen. Im laufenden Betrieb geht es um Präsenz in Ausstellungsräumen, Aufsicht bei Führungen und das Abschließen nach Veranstaltungen. Während der Sanierung steht ein geräumtes Gebäude neben bewohnten Häusern, und dann zählen Kontrollgänge, gesicherte Zugänge und der Blick auf Leerstand, Gerüste und gelagerte Exponate.
Hochhäuser, Behörden, Labore: was unsere Kräfte tun
In Wohnhochhäusern wie an der Waldsassener Straße sind Tiefgaragen, Kellergänge, Fahrradräume und Müllplätze die Schwachstellen. Wir gehen diese Bereiche in wechselnder Reihenfolge ab, sprechen Personen an, die dort nichts zu suchen haben, und melden beschädigte Türen oder defekte Beleuchtung an die Hausverwaltung. Bei Leerstand vor einer Sanierung sichern wir freie Wohnungen gegen Besetzung und Diebstahl von Installationen.
In Behörden mit Laborbetrieb ist der Empfang der wichtigste Posten. Besucher werden angemeldet, Ausweise ausgegeben und Fremdfirmen nur mit Begleitung in sensible Bereiche gelassen. Nach Dienstschluss prüfen wir Fenster, Türen und Rolltore, schalten nach Vorgabe Licht und Technik und halten jede Auffälligkeit mit Uhrzeit im Bericht fest.
Wo eine Daueraufsicht zu viel wäre, kombinieren wir eine kurze Präsenzschicht zum Schließen mit unregelmäßigen Kontrollen in der Nacht. So bleibt die Wirkung sichtbar, ohne dass das Gebäude dauerhaft besetzt sein muss.
Planung aus unserer Berliner Zweigniederlassung
Einsätze in Marienfelde planen wir aus unserer Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Ein eigenes Büro im Ortsteil haben wir nicht. Vor dem Start sehen wir uns das Gebäude mit Ihnen an, legen Zugänge, Schlüsselübergabe, Ansprechpartner und Meldewege fest und weisen die eingesetzten Kräfte vor Ort ein.
Alle Mitarbeitenden haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang und Zutrittskontrolle setzen wir Kräfte mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Für Rückfragen und Meldungen sind wir rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung lesen Sie auf unserer Seite zum Objektschutz, den Überblick für die Stadt finden Sie unter Objektschutz Berlin.
Was Objektschutz in Marienfelde kostet
Als Richtwert rechnen Sie mit 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo der Preis innerhalb dieser Spanne liegt, entscheiden vor allem drei Dinge: ob ein Empfang mit Sachkundeprüfung gebraucht wird, wie viele Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden anfallen und ob eine Kraft fest im Haus bleibt oder nur zu bestimmten Zeiten kommt.
Für ein Wohnhaus mit Schließgang am Abend und Kontrollen in der Nacht fällt deutlich weniger Zeit an als für einen Behördenempfang über den ganzen Tag. Wir rechnen Ihnen beide Wege offen vor, damit Sie entscheiden können, welche Lösung zu Ihrem Gebäude in Marienfelde passt.


