Baustellen in einem gewachsenen Ortsteil
Marienfelde ist weitgehend bebaut. Die Großsiedlungen der Nachkriegszeit, die Werke an der Bahn und das Industriegebiet Motzener Straße stehen seit Jahrzehnten. Neue Baustellen entstehen deshalb vor allem als Sanierung, Umbau oder Ersatzbau mitten im Bestand. Das bedeutet enge Baufelder, Material auf kleinen Flächen und Nachbarn, die jede Bewegung auf dem Gelände mitbekommen.
Hinzu kommt die Lage am Stadtrand. Über die B 101 ist man schnell in Brandenburg, und nachts sind die Gewerbestraßen leer. Wer Kabel, Werkzeug oder Baumaschinen abtransportieren will, findet hier ruhige Wege.
Wo in Marienfelde gebaut wird
Ein angekündigtes Vorhaben und typische Baufelder mit Bedarf an Bewachung:
- Sanierung der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager an der Marienfelder Allee: Schließung ab 21. Dezember 2026, Wiedereröffnung für Mitte 2028 geplant
- Umbauten in Werkshallen und auf Gewerbegrundstücken im Industriegebiet Motzener Straße, wo rund 220 Betriebe arbeiten
- Bahnanlagen entlang der Dresdner Bahn, die seit Dezember 2025 wieder als Fernbahn durch den Ortsteil führt
Für die Dresdner Bahn hatte Berlin am Bahnhof Buckower Chaussee zusätzlich einen Regionalhalt im Blick, beauftragt war er nach dem Stand der Planung noch nicht. Ob dort künftig gebaut wird, hängt von dieser Entscheidung ab.
Die Sanierung neben einem bewohnten Haus
Das frühere Notaufnahmelager zeigt, worauf es bei Baustellen im Bestand ankommt. Ein Teil des Geländes ist seit 2010 Übergangswohnheim, der andere wird ab Ende 2026 als Erinnerungsstätte umgebaut. Bauzaun und Wohnbereich liegen dicht beieinander, Kinder und Erwachsene gehen täglich an der Baustelle vorbei.
Für die Bewachung heißt das: Zufahrten nach Feierabend sicher schließen, Gerüstaufgänge gegen Hochklettern sichern, Gefahrenstellen melden und mit Bewohnern freundlich, aber bestimmt umgehen. Wer nachts auf das Baufeld will, wird angesprochen und der Vorfall mit Uhrzeit im Bericht festgehalten.
Unsere Aufgaben auf dem Baufeld
Nach Arbeitsende übernehmen wir die Baustelle von der Bauleitung. Wir prüfen Bauzaun, Tore, Container, Lagerflächen und abgestellte Maschinen, achten auf Kraftstoffbehälter, Kabeltrommeln und Kupfer und kontrollieren, ob Gerüste gesichert sind. Am Morgen übergeben wir an den Polier mit einem kurzen Bericht.
Je nach Wert und Lage arbeiten wir mit einer festen Wache, die die ganze Nacht vor Ort bleibt, oder mit einer Streife, die mehrmals unangekündigt vorbeikommt. Bei großen Baufeldern verbinden wir beides: eine Wache an der Zufahrt, Kontrollgänge entlang des Zauns.
Tagsüber können wir die Zufahrt besetzen, Lieferfahrzeuge und Fremdfirmen erfassen und darauf achten, dass nur angemeldete Gewerke auf das Gelände kommen.
Bei Baufeldern im Industriegebiet kommt eine Besonderheit hinzu: Rundherum laufen Werke im Schichtbetrieb weiter, Lkw fahren auch am frühen Morgen und am Wochenende. Wir stimmen deshalb mit dem Nachbarbetrieb ab, welche Tore offen bleiben müssen, wo Baufahrzeuge warten dürfen und wer im Ernstfall auf dem Nachbargelände zu verständigen ist. So stört die Baustelle den Werkverkehr nicht, und niemand nutzt den Trubel, um unbemerkt auf das Baufeld zu gelangen.
Planung und Qualifikation
Baustellen in Marienfelde betreuen wir aus unserer Zweigniederlassung an der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Ein Büro im Ortsteil haben wir nicht. Vor Beginn sehen wir uns das Baufeld an, sprechen Zufahrten, Lagerflächen und Notfallnummern ab und weisen unsere Kräfte vor Ort ein.
Alle Mitarbeitenden haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Wir sind rund um die Uhr unter +49 4321 78 33 590 erreichbar. Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung, den Überblick für die Stadt unter Baustellenbewachung Berlin. Für den Nachbarortsteil gibt es die Seite Lankwitz.
Was Baustellenbewachung kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Bei Baustellen bestimmt vor allem die Dauer den Preis: Eine Wache, die nur über Weihnachten und Neujahr steht, kostet je Stunde mehr als eine Bewachung über die gesamte Bauzeit mit festem Team.
Viele Bauherren beginnen mit einer Streife und stellen erst auf eine feste Wache um, wenn wertvolle Technik eingebaut wird oder das Gebäude geschlossen ist. Wir rechnen Ihnen beide Stufen vorab durch.


