Ein Bezirk mit über 400.000 Menschen und sehr unterschiedlichen Häusern
Ende 2025 lebten im Bezirk Pankow gut 411.000 Menschen auf rund 103 Quadratkilometern. Allein Prenzlauer Berg zählt fast 170.000 Einwohner, und dort entstand der überwiegende Teil der Wohnungen vor 1948. Typisch sind fünfgeschossige Blöcke mit Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude, dazu Ladenlokale im Erdgeschoss und Kellergänge, die sich unter mehreren Aufgängen hindurchziehen.
Weiter nördlich ändert sich das Bild. In Niederschönhausen, Rosenthal und Französisch Buchholz überwiegen Einfamilienhäuser und kleinere Wohnanlagen, in Neu-Karow stehen die rund 5.000 Wohnungen, die Mitte der 1990er Jahre auf früheren Rieselfeldern gebaut wurden. Wer in Pankow Objektschutz beauftragt, braucht deshalb ein Konzept, das zum Haus passt und nicht zum Bezirk als Ganzem.
Objekte, bei denen Schutz in Pankow häufig gefragt ist
Die folgende Übersicht nennt reale Lagen und Gebäudetypen im Bezirk. Es sind Beispiele für Aufgaben, keine Auftraggeber:
- Umgenutzte Industriebauten wie die frühere Zigarettenfabrik Garbáty an der Hadlichstraße, heute ein Wohnhaus mit mehr als 160 Einheiten, und das benachbarte Gewerbegrundstück Forum Pankow
- Gründerzeithäuser in Prenzlauer Berg mit Hinterhöfen, Fahrradkellern und Ladenzeilen an Schönhauser Allee und Prenzlauer Allee
- Wohnsiedlungen der 1920er Jahre wie das Kissingenviertel im Ortsteil Pankow und die von Bruno Taut geplante Wohnstadt Carl Legien
- Größere Wohnanlagen der 1980er Jahre am Ernst-Thälmann-Park sowie das Neubaugebiet Neu-Karow
- Ladenpassagen wie die Schlosspark-Passage am Bahnhof Buch
Was unsere Kräfte vor Ort tun
Im Altbau beginnt Objektschutz oft an der Haustür. Wir prüfen, ob Haus- und Hoftüren schließen, ob Kellerverschläge aufgebrochen wurden und ob sich in Treppenhäusern oder Fahrradräumen Personen aufhalten, die dort nicht hingehören. Wer keinen Grund für seinen Aufenthalt nennen kann, wird ruhig auf das Hausrecht hingewiesen. Kommt es zu Streit oder einer Straftat, verständigen wir die Polizei.
Bei leerstehenden Gebäuden, etwa vor einer Sanierung, liegt der Schwerpunkt auf Fenstern, Bauzäunen und Zugängen im Erdgeschoss. Wir kontrollieren Siegel und Verschlüsse, entfernen keine Spuren und dokumentieren Veränderungen mit Foto. Bei Gewerbehäusern übernehmen wir auf Wunsch den Verschluss am Abend und das Öffnen am Morgen, damit Mieter zu festen Zeiten ins Haus kommen.
Jede Feststellung landet mit Uhrzeit im Schichtbericht. Dringende Dinge, etwa ein Wasserschaden oder eine aufgebrochene Tür, melden wir sofort telefonisch an die Hausverwaltung oder an die Rufbereitschaft, die Sie uns nennen.
Präsenz, Rundgang oder beides
Nicht jedes Haus braucht eine Kraft, die die ganze Nacht vor Ort bleibt. Für viele Wohnanlagen reichen zwei bis drei unangekündigte Rundgänge pro Nacht, bei denen Höfe, Tiefgaragen und Müllplätze angelaufen werden. Mehrere Häuser eines Eigentümers lassen sich zu einer Runde verbinden, auch über Ortsteilgrenzen hinweg, etwa zwischen Prenzlauer Berg und Weißensee.
Dauerhafte Präsenz lohnt sich, wenn ein Objekt tagsüber Publikum hat oder nachts besonders gefährdet ist: ein leergezogenes Haus mit wertvollen Einbauten, eine Ladenpassage mit spätem Betrieb oder ein Verwaltungsgebäude mit Empfang. Dann stellen wir eine feste Besetzung, die die Bewohner, Mieter und Lieferanten nach kurzer Zeit kennt.
Organisation aus unserer Berliner Zweigniederlassung
Disponiert wird der Objektschutz für Pankow in unserer Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81 im Bezirk Reinickendorf. Ein eigenes Büro in Pankow haben wir nicht. Über Wilhelmsruh grenzt der Bezirk aber direkt an Reinickendorf, sodass auch Vertretungen und kurzfristige Einsätze ohne lange Wege planbar sind.
Unsere Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder haben die Sachkundeprüfung abgelegt. Wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Vor dem ersten Dienst erhalten alle eine Einweisung am Objekt mit Schlüsselübergabe, Plan der Zugänge und Liste der Ansprechpartner. Einen Überblick über die übrigen Leistungen im Bezirk finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Berlin-Pankow.
Womit Sie bei den Kosten rechnen können
Als Orientierung für Objektschutz gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo im Rahmen ein Auftrag liegt, hängt vor allem davon ab, ob eine Kraft dauerhaft vor Ort ist oder ob mehrere Häuser in einer Runde zusammengefasst werden, wie viele Stunden auf Nacht, Sonntag und Feiertag fallen und welche Zusatzaufgaben anfallen, etwa Empfang oder Verschlussdienst.
Bei Rundgängen zahlen Sie nicht für jede Stunde eine eigene Kraft, sondern für die Zeit, die das Objekt auf der Runde tatsächlich bindet. Nach einer Besichtigung erhalten Sie ein Angebot, das Präsenz und Rundgänge getrennt ausweist.


