Ein Bezirk mit hohem Zuzug und großen Flächen
Mit über 411.000 Einwohnern ist Pankow der bevölkerungsreichste Bezirk Berlins und hat zugleich die höchste Geburtenrate der Stadt. Wohnungen, Schulen und Sportstätten werden deshalb an vielen Stellen neu gebaut oder erweitert. Im Norden des Bezirks gibt es dafür noch freie Flächen, im Süden wird eher in Lücken, Dachgeschossen und alten Industriebauten gebaut.
Für die Baustellenbewachung ergibt das zwei sehr unterschiedliche Aufgaben: weitläufige Baufelder mit langen Zaunlinien am Stadtrand und enge Innenstadtbaustellen, bei denen Gerüst, Container und Baustofflager direkt an Gehweg und Hauseingang grenzen.
Große Bauvorhaben im Bezirk
Diese Projekte sind öffentlich angekündigt oder bereits begonnen. Sie zeigen, welche Art von Baustelle in Pankow ansteht. Es sind keine Auftraggeber:
- Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark an der Cantianstraße – Abriss des alten Stadions ab Oktober 2024, geplant sind ein barrierefreies Stadion gleicher Größe, eine Mehrzweckhalle und ein Besucherzentrum, Bauzeit laut Planung bis 2027
- Pankower Tor auf dem früheren Rangierbahnhof Pankow – Wohnungen, Handel und Schulen, Baubeginn für 2026 geplant
- Blankenburger Süden – auf rund 430 Hektar sind bis zu 6.000 Wohnungen und eine Verlängerung der Straßenbahn M2 vorgesehen
- Neues Quartier nahe dem S-Bahnhof Buch mit rund 3.750 geplanten Wohnungen
- Schlosskirche Buch, für die ein Wiederaufbau des 1943 verlorenen Turms angekündigt ist
Was auf einer Pankower Baustelle gefährdet ist
Auf Baustellen verschwinden vor allem Dinge, die sich schnell verladen lassen: Kupferkabel, Werkzeugkisten, Kleingeräte, Diesel aus Maschinen und Tanks, Fenster und Sanitärteile vor dem Einbau. Hinzu kommen Schäden durch Vandalismus und Graffiti an Rohbau und Zaun sowie Personen, die abends über das Gelände abkürzen oder auf Gerüste und Kräne steigen.
Beim Jahn-Sportpark hat sich zudem gezeigt, dass auch Fragen des Artenschutzes eine Baustelle stoppen können: Ein Gericht unterbrach die Abrissarbeiten von November 2024 bis Februar 2025. In solchen Ruhephasen steht eine Baustelle oft wochenlang still, aber Material und Geräte bleiben vor Ort. Gerade dann ist eine regelmäßige Kontrolle wichtig.
Wie wir die Baustelle sichern
Je nach Größe und Bauphase stellen wir eine Nachtwache, die durchgehend auf der Fläche bleibt, oder Rundgänge zu wechselnden Zeiten. Unsere Kräfte prüfen Zaunfelder und Tore, kontrollieren Container, Baustromverteiler und abgestellte Maschinen und achten darauf, dass Gerüste gegen Besteigen gesichert sind.
Tagsüber kann es sinnvoll sein, die Zufahrt zu besetzen: Lieferungen mit dem Bautagesplan abgleichen, Fahrzeuge einweisen und Unbefugte vom Gelände fernhalten. Bei Großbaustellen mit mehreren Gewerken führen wir auf Wunsch eine Liste der Firmen, die das Gelände betreten dürfen.
Jeder Rundgang steht mit Uhrzeit im Bericht. Schäden, offene Tore oder Diebstahlsspuren melden wir sofort an die Bauleitung, bei einer Straftat zusätzlich an die Polizei. Fotos von Schäden legen wir dem Bericht bei, damit Sie Anzeige und Versicherungsmeldung schnell vorbereiten können.
Planung aus unserer Niederlassung im Norden Berlins
Die Bewachung von Baustellen in Pankow planen wir aus der Zweigniederlassung Berlin in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Im Bezirk Pankow haben wir kein eigenes Büro. Für Baufelder im Norden, etwa in Buch oder Blankenburg, nutzen unsere Kräfte den Berliner Ring und die Ausfallstraßen.
Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Vor dem ersten Einsatz gehen wir mit Ihrer Bauleitung über das Gelände und halten Zugänge, Lagerplätze und Notrufnummern fest. Wie Baustellen in der ganzen Stadt gesichert werden, steht auf Baustellenbewachung Berlin.
Kosten der Baustellenbewachung
Für Baustellenbewachung gilt ein Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Weil die meisten Stunden nachts und am Wochenende anfallen, wenn auf der Baustelle niemand arbeitet, liegt eine durchgehende Nachtwache meist höher im Rahmen als einzelne Rundgänge.
Bei langen Bauzeiten lohnt es sich, die Bewachung an die Bauphasen anzupassen: In der Rohbauphase genügen oft Rundgänge, beim Innenausbau mit teurem Material steigt der Bedarf. Nach einer Begehung erhalten Sie ein Angebot, das sich mit der Baustelle mitentwickeln kann.


