Industrie am Rand, Forschung im Norden
Der Bezirk Pankow gilt vielen als Wohnbezirk, hat aber Branchen, die feste Abläufe an Tor und Halle brauchen: Schienenfahrzeugbau, Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft und Maschinenbau. Die größten Betriebe liegen nicht im dichten Süden, sondern an den Rändern, wo Fläche für Hallen und Gleisanschlüsse vorhanden war.
In Wilhelmsruh siedelte sich um 1906 das Elektrounternehmen von Sigmund Bergmann an, später als Bergmann-Borsig bekannt. Auf diesem Gelände fertigt heute Stadler Regionaltriebwagen wie Regio-Shuttle und FLIRT sowie Straßenbahnen. Nach dem starken Personalabbau der 1990er Jahre half der 1998 gegründete Gewerbepark PankowPark, den Standort neu zu beleben. Für den Werkschutz bedeutet das ein Nebeneinander aus großem Werk und vielen kleineren Mietern.
Wo im Bezirk Werkschutz gebraucht wird
Die genannten Standorte zeigen, welche Art von Gelände es im Bezirk gibt. Es sind Beispiele, keine Referenzen:
- Stadler-Werk auf dem früheren Bergmann-Borsig-Gelände in Wilhelmsruh – Fertigung von Regionalzügen und Straßenbahnen mit großen Hallen und Gleisanlagen
- PankowPark in Wilhelmsruh – Gewerbepark mit verschiedenen Mietern auf altem Industrieboden
- Campus Berlin-Buch mit rund 32 Hektar – Max-Delbrück-Centrum, weitere Institute und der BiotechPark mit über 30.000 Quadratmetern Nutzfläche
- Eckert & Ziegler an der Robert-Rössle-Straße in Buch
- Heizkraftwerk Buch an der Schwanebecker Chaussee
- Motorwerk Berlin in Weißensee, untergebracht in den früheren Werkhallen von Ziehl-Abegg
Zufahrt, Lieferverkehr und Fremdfirmen
In einem Fertigungswerk kommen Material, Zulieferteile und Dienstleister oft gleichzeitig. Am Tor gleichen unsere Kräfte Fahrzeuge und Fahrer mit Ihren Avisen ab, geben Besucherausweise aus und lotsen Lkw zur richtigen Rampe oder Halle. Auf Wunsch kontrollieren wir ausfahrende Fahrzeuge in dem Rahmen, den Ihre Werksordnung vorgibt.
Fremdfirmen für Wartung, Montage oder Reinigung erhalten erst Zutritt, wenn ihre Freigabe vorliegt. Wir vermerken Kommen und Gehen, geben Schlüssel gegen Unterschrift aus und erinnern daran, wenn eine Arbeitserlaubnis abläuft. Bei Heißarbeiten verständigen wir die zuständige Stelle Ihres Betriebs, bevor die Arbeit beginnt.
Auf einem Forschungscampus kommen weitere Regeln hinzu: Labore mit beschränktem Zutritt, Kühlräume für Proben oder Lager für Gefahrstoffe, je nachdem, was auf Ihrem Gelände vorkommt. Solche Vorgaben schreiben wir gemeinsam mit Ihrem Sicherheitsbeauftragten in die Dienstanweisung.
Außerhalb der Arbeitszeit
Endet die letzte Schicht, beginnt der Rundgang. Wir legen mit Ihnen fest, welche Hallen, Außenlager, Tankstellen und Technikräume angelaufen werden und in welcher Reihenfolge. Jeder Kontrollpunkt steht mit Uhrzeit im Bericht. Offene Tore, laufende Maschinen, Leckagen oder Fremde auf dem Gelände melden wir sofort an Ihre Rufbereitschaft.
Ist Ihre Gefahrenmeldeanlage auf die Leitstelle eines Errichters aufgeschaltet, stimmen wir den Ablauf bei Alarm vorab ab. Für Betriebsferien, Inventuren oder Umzüge stellen wir auch kurzfristig zusätzliche Kräfte. Gerade in solchen Phasen stehen Hallen offen, Fremdfirmen sind auf dem Gelände und Material lagert an ungewohnten Stellen.
Planung und Personal
Geplant wird der Werkschutz in unserer Zweigniederlassung in der Aroser Allee 81 in Reinickendorf. Wilhelmsruh liegt direkt an der Bezirksgrenze, Buch erreichen unsere Kräfte über den Berliner Ring und die Wiltbergstraße. Ein Büro im Bezirk Pankow unterhalten wir nicht.
Ihr Standort bekommt eine feste Stammmannschaft und eine eingewiesene Vertretung. Alle Kräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet oder sachkundegeprüft, wir arbeiten nach DIN 77200 und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Wer neben Pankow Flächen im Norden Berlins hat, etwa in Reinickendorf, kann beides in einem Auftrag bündeln. Die Lage in der ganzen Stadt beschreibt die Seite Werkschutz Berlin.
Kosten für Werkschutz
Werkschutz kalkulieren wir mit einem Richtwert von 23 bis 50 € netto je Stunde. Eine Pforte, die nur während der Anlieferung besetzt ist, liegt eher im unteren Bereich. Ein Tor, das rund um die Uhr und an Wochenenden besetzt ist, liegt höher, weil viele Nacht- und Feiertagsstunden anfallen.
Bei einem Dauerauftrag lassen sich Stammkräfte und Vertretungen verlässlich planen, das wirkt sich auf das Angebot aus. Nach einer Begehung von Tor, Hallen und Außenflächen erhalten Sie eine Aufstellung, in der Torbesetzung und Rundgänge getrennt stehen.


