Eine Kreisstadt mit vielen Häusern, die abends leer sind
Gifhorn ist Kreisstadt und Mittelzentrum mit gut 42.800 Einwohnern. Das bringt eine Dichte an Verwaltungs-, Justiz- und Bürogebäuden mit sich, die man von einer Stadt dieser Größe nicht unbedingt erwartet. Hinzu kommen der Handel in der Altstadt, Wohnanlagen in der Südstadt und in den Ortsteilen sowie Gewerbebauten im Süden zwischen Bahnhof und Eyßelheideweg.
Viele dieser Gebäude sind tagsüber voll und ab dem späten Nachmittag verwaist. Ein großer Teil der Beschäftigten pendelt ohnehin nach Wolfsburg oder Braunschweig, entsprechend ruhig wird es nach Feierabend in manchen Vierteln. Objektschutz setzt genau in diesen Stunden an: Er sorgt dafür, dass ein offenes Fenster, eine nicht scharf geschaltete Anlage oder ein Einbruchsversuch bemerkt wird, solange sich der Schaden noch begrenzen lässt.
Wo in Gifhorn Gebäude besonders geschützt werden wollen
Die folgenden Lagen zeigen, wo Objektschutz in der Stadt typischerweise Thema ist. Sie beschreiben Gebäudearten, keine Auftraggeber:
- Das Rathaus am Marktplatz mit Bürgerbüro, das 1984 eingeweiht wurde, und das Amtsgericht Gifhorn, das für den größten Teil des Landkreises zuständig ist.
- Das neue Haus der Wirtschaft am Steinweg 8, seit 2026 voll belegt mit Stadtwerken, Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsvereinigung und der Innovationsgesellschaft des Landkreises.
- Das Schloss, in dem der Landkreis Sitzungsräume für den Kreistag unterhält und das zugleich ein Museum mit rund 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche beherbergt.
- Baumarkt, Baustoffhandel mit Freilager, Autohandel und Verbrauchermarkt am Eyßelheideweg, deren Ausstellungs- und Lagerflächen nachts offen einsehbar sind.
- Der Südstadtcampus mit dem neuen Haus der Generationen in der früheren Kita Katharina von Bora an der Freiherr-vom-Stein-Straße.
- Wohnanlagen und Mehrfamilienhäuser in Kernstadt und Ortsteilen mit Kellern, Tiefgaragen und Gemeinschaftsräumen.
Vom Schließdienst bis zur festen Besetzung
Welche Form der Sicherung passt, hängt von Wert, Lage und technischer Ausstattung des Gebäudes ab. Wir bieten in Gifhorn vier Bausteine an, die sich kombinieren lassen:
- Auf- und Abschließen zu festen Zeiten, dabei Kontrolle von Fenstern, Fluchttüren und Licht sowie Scharfschalten der Alarmanlage.
- Kontrollgänge nach Plan, außen und auf Wunsch innen, mit Uhrzeiten, die sich von Nacht zu Nacht ändern, damit kein Muster entsteht.
- Alarmverfolgung: Löst eine Anlage aus, fährt eine Kraft hin, prüft das Gebäude und verständigt bei Bedarf die Polizei.
- Dauerbesetzung oder Empfang: bei hohem Wert, nach Vorfällen oder dort, wo Besucher angemeldet und Schlüssel ausgegeben werden.
Vor dem Angebot sehen wir uns das Gebäude an. Erst danach lässt sich sagen, ob ein Schließdienst genügt oder ob es mehr braucht.
Wenn Flächen leer stehen
Gifhorn verändert sich. Am Wilscher Weg werden frühere Gewerbeflächen zu Wohnbauland, an der Braunschweiger Straße stehen im Umfeld des Continental-Werks Umbrüche an, und in der Innenstadt wechseln Ladenmieter. Zwischen Auszug und Neubezug stehen Gebäude oft Wochen oder Monate leer. Leere Gebäude ziehen Metalldiebe, Sprayer und Menschen an, die einen Unterschlupf suchen. Ein Wasserschaden in einer unbeheizten Halle fällt dagegen oft niemandem auf.
Für Leerstand vereinbaren wir meist Kontrollgänge in unregelmäßigen Abständen, nachts und am Wochenende. Dabei prüfen wir Schlösser, Fenster und Zäune, im Winter zusätzlich Heizung und Zählerstände, und halten alles mit Foto fest. Viele Versicherer erwarten bei längerem Leerstand genau solche regelmäßigen Kontrollen; das Protokoll dient Ihnen dann als Nachweis.
Planung aus Neumünster, Kräfte mit Nachweis
Gifhorn gehört zu unserer Kernregion Nord. Geplant werden die Einsätze aus unserem Hauptsitz in Neumünster; ein eigenes Büro in Gifhorn haben wir nicht. Objekte in der Stadt lassen sich mit Standorten in Wolfsburg oder Braunschweig auf gemeinsamen Touren planen. Sie erhalten einen festen Ansprechpartner, der Dienstanweisung, Schlüsselliste und Notfallkontakte mit Ihnen abstimmt.
Jede Kraft hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang mit Zutrittsverantwortung und für Interventionen setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was wir in der Stadt darüber hinaus anbieten, zeigt die Seite Sicherheitsdienst Gifhorn.
Kosten für Objektschutz in Gifhorn
Als Richtwert für Objektschutz gelten bei uns 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Auftrag in dieser Spanne liegt, entscheiden vor allem drei Dinge: ob eine Kraft durchgehend vor Ort ist oder nur zu einzelnen Gängen kommt, wie viele Stunden auf Nacht, Sonntag und Feiertag fallen und ob für die Aufgabe eine Sachkundeprüfung nötig ist. Schließdienste und einzelne Kontrollgänge rechnen wir nach Einsätzen ab.
Grundsätzliches zur Leistung finden Sie unter Objektschutz, die Lage im übrigen Land beschreibt Objektschutz in Niedersachsen. Ein verbindliches Angebot schicken wir nach der Begehung.


