Bauen in Gifhorn: Nachfrage nach Wohnraum, Umbau im Gewerbe
Die Stadt hat in ihren Planungsunterlagen eine sehr große Nachfrage nach Baugrundstücken festgehalten, vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser. Gleichzeitig hat der Rat 2018 beschlossen, dass in jedem Neubaugebiet ein Fünftel der Wohneinheiten öffentlich gefördert sein soll. Entsprechend werden am Stadtrand und in den Ortsteilen neue Quartiere erschlossen, während im Straßen- und Kanalnetz saniert wird.
Für Bauherren und Bauunternehmen heißt das: Auf vielen Grundstücken liegen gleichzeitig Baustoffe, Leitungen und Maschinen, oft ohne Zaun, der ernsthaft aufhält. Diebstahl von Kupfer, Werkzeug und Kraftstoff, Vandalismus an Rohbauten und Kinder, die auf Baugruben stoßen, sind die typischen Risiken.
Aktuelle Bauschwerpunkte in der Stadt
Die Stadt Gifhorn nennt auf ihren Seiten unter anderem folgende Maßnahmen. Sie zeigen, wo Baustellenbewachung derzeit Thema sein kann:
- Baugebiet Hohes Feld: rund elf Hektar zwischen Wilscher Weg und Kirchweg, geplant mit Kindertagesstätte und Flächen für Mehrgenerationenwohnen; der südliche Teil erhält seit dem Frühjahr 2026 seinen Endausbau.
- Baugebiet Berghop Ost II in Wilsche: Erschließung mit Abwasser- und Versorgungsleitungen, dafür ab September 2026 Sperrung der Straße Zum Luisenhof.
- Baugebiet Lehmweg Süd: Endausbau mit Geh- und Radwegen am Lehmweg und am I. Koppelweg.
- Ausbau des Sonnenwegs zwischen Jägerstraße und Calberlaher Damm, voraussichtlich bis zum Frühjahr 2027.
- Kanalumbau Im Freitagsmoor vom Misch- zum Regenwasserkanal in zwei Bauabschnitten.
- Gewerbegebiet Eyßelheideweg Ost: Erweiterung von Freilagerflächen für den Baustoffhandel und Ausstellungsflächen für den Autohandel nach geändertem Bebauungsplan.
Welche Bauphase welchen Schutz braucht
In der Erschließung stehen Bagger, Rüttelplatten und Rohrmaterial in offenen Gräben. Hier reichen oft Kontrollfahrten, die Maschinen, Tankdeckel und Absperrungen prüfen. Sobald Rohbauten stehen, kommen gelagertes Material, Gerüste und Baustrom hinzu. Im Innenausbau wächst der Wert schlagartig: Kabel, Sanitärteile, Heizungen und Fenster sind leicht abzutransportieren.
Bei Linienbaustellen im Straßen- und Kanalbau, wie am Sonnenweg oder Im Freitagsmoor, verteilt sich das Risiko auf eine lange Strecke. Material liegt in Depots am Rand, Maschinen stehen über Nacht an wechselnden Stellen, Absperrungen werden verschoben oder umgeworfen. Hier lohnt eine Runde, die die gesamte Strecke abfährt und Lagerplätze gezielt anläuft.
Je weiter der Bau fortgeschritten ist, desto häufiger sollten Kontrollen sein. Bei hohem Materialwert, mehreren Bauherren auf einem Areal oder nach wiederholten Diebstählen empfehlen wir eine Wache, die nachts auf dem Gelände bleibt. Über Feiertage und Betriebsruhe, wenn Baustellen tagelang leer stehen, lässt sich der Umfang zeitweise erhöhen.
Unsere Leistungen auf Gifhorner Baustellen
Je nach Baustelle bieten wir:
- Kontrollfahrten nach Feierabend, nachts und am Wochenende mit Rundgang über das Gelände.
- Feste Nachtwache in besonders gefährdeten Bauphasen.
- Prüfung von Bauzäunen, Toren, Containern, Maschinen und Baustromverteilern.
- Öffnen und Schließen des Baustellentors zu Beginn und Ende der Arbeitszeit.
- Bericht mit Fotos und Uhrzeit an die Bauleitung, bei Schäden sofortige Meldung.
So wissen Sie am nächsten Morgen, ob die Nacht ruhig war, und haben bei einem Schaden einen Nachweis für Versicherung und Polizei.
Organisation und Personal
Gifhorn liegt in unserer Kernregion Nord. Planung und Disposition laufen über unseren Hauptsitz in Neumünster, ein Büro in der Stadt haben wir nicht. Baustellen in der Umgebung, etwa in Braunschweig, lassen sich mit Gifhorner Baustellen auf einer Runde zusammenfassen. Vor Beginn legen wir mit der Bauleitung Zugänge, Ansprechpartner und den Umgang mit Fremdfirmen fest.
Alle Kräfte haben mindestens eine Unterrichtung nach § 34a GewO. Wir sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Alle Leistungen in der Stadt im Überblick finden Sie unter Sicherheitsdienst Gifhorn.
Kosten der Baustellenbewachung
Der Richtwert liegt bei 23 bis 50 € netto je Stunde. Kontrollfahrten werden nach Zahl der Anfahrten abgerechnet und sind für Baustellen in der frühen Phase meist die wirtschaftlichste Lösung; eine feste Nachtwache rechnet sich vor allem im Innenausbau. Aufschläge entstehen bei Einsätzen an Sonn- und Feiertagen und bei sehr kurzfristigem Beginn.
Mehr zur Leistung lesen Sie unter Baustellenbewachung, den Überblick für das Bundesland unter Baustellenbewachung in Niedersachsen.


