Ein kleiner Stadtteil mit sehr dichter Bebauung
Eppendorf misst nur 2,7 Quadratkilometer, auf denen gut 25.000 Menschen leben. Das ergibt über 9.000 Einwohner je Quadratkilometer. Begrenzt wird das Gebiet vom Isebekkanal im Süden, der Alster im Osten und der Güterumgehungsbahn im Norden. Dazwischen stehen Etagenhäuser aus der Gründerzeit, Stiftsbauten, Nachkriegszeilen und das weitläufige Gelände des Universitätsklinikums.
Für den Objektschutz folgt daraus eine besondere Aufgabe. Kaum ein Haus ist rundum abgeschlossen. Ein Gebäude an der Heilwigstraße oder am Eppendorfer Marktplatz hat oft einen Laden im Erdgeschoss, darüber Praxen oder Kanzleien, ganz oben Wohnungen, dazu Keller, Hof und manchmal eine Tiefgarage. Jede Nutzergruppe hat andere Zeiten, und an jeder Tür kann jemand hineingelangen, der dort nichts zu suchen hat.
Gebäude, die in Eppendorf Schutz brauchen
Die Liste zeigt Arten von Objekten, für die im Stadtteil Objektschutz typischerweise angefragt wird. Sie benennt Lagen, keine Auftraggeber:
- Mehrfamilienhäuser der Wohnungswirtschaft mit Fahrradkellern, Müllräumen und offenen Hinterhöfen
- Stiftsanlagen wie das Jenischstift, in denen ältere Menschen wohnen und ein verlässlicher Abendverschluss zählt
- Ärzte- und Praxishäuser im Umfeld des Universitätsklinikums, die nach der Sprechstunde leer stehen
- Das Bezirksamt Hamburg-Nord an der Kümmellstraße und andere Verwaltungsgebäude mit Publikumsverkehr
- Läden und Lagerflächen an der Eppendorfer Landstraße, die nachts unbesetzt sind
- Wohnungen und ganze Häuser, die vor einer Kernsanierung über Wochen leer stehen
Tagsüber Empfang, abends Verschluss, nachts Kontrolle
Wo viele Menschen ein Haus betreten, beginnt Schutz am Eingang. Eine Kraft am Empfang nimmt Besucher in Empfang, gleicht Termine ab, gibt Hausausweise aus und hält fest, wer welche Schlüssel erhalten hat. Lieferanten und Handwerker werden angemeldet und bei Bedarf begleitet. Gerade in Gebäuden mit Behördenverkehr hilft eine ruhige, freundliche Person am Tresen, Streit früh zu entschärfen und im Ernstfall schnell die Polizei hinzuzuziehen.
Nach Dienstschluss übernimmt die Verschlussrunde. Unsere Kräfte gehen jede Etage ab, achten auf Personen, die sich noch im Haus aufhalten, schließen Fenster und Dachluken, schalten Licht und Geräte aus und aktivieren die Einbruchmeldeanlage. In Wohnanlagen kommen Hofpforten, Kellerzugänge und Tiefgaragentore hinzu. In der Nacht kontrollieren wir zu wechselnden Zeiten, damit sich niemand auf einen festen Takt einstellen kann.
Alles, was wir sehen, steht im digitalen Wachbuch: Uhrzeit, Ort, Befund und, wo sinnvoll, ein Foto. Eine defekte Hofbeleuchtung, eine aufgehebelte Kellertür oder ein Wasserfleck an der Decke landen so am nächsten Morgen bei der Verwaltung, die gezielt einen Handwerker schicken kann.
Altbau, Denkmal und Leerstand
Eppendorf wird seit 1140 urkundlich erwähnt und gilt als ältestes Dorf Hamburgs. Ein Teil der Bausubstanz ist entsprechend alt oder denkmalgeschützt, etwa das Bezirksamt in einem Verwaltungsbau von Paul Seitz aus den 1950er Jahren. Werden solche Häuser saniert, stehen sie oft lange leer, während Gerüste, Container und offene Fassaden zum Einsteigen einladen.
Für diese Zeit bieten wir regelmäßige Begehungen an. Wir prüfen Türen, Fenster und Notverschlüsse, schauen nach Wasser- und Heizungsleitungen, entfernen Werbezettel aus dem Eingang, damit das Haus bewohnt wirkt, und melden Schäden sofort. Viele Versicherer verlangen für leere Gebäude einen Nachweis solcher Kontrollen; unser Protokoll liefert ihn.
Planung, Personal und Qualität
Hamburg zählt zu unserer Kernregion Nord. Ein Büro im Stadtteil haben wir nicht, die Einsätze planen wir von unserem Hauptsitz in Neumünster aus mit Kräften aus dem eigenen Personalstamm. Vor dem Start gehen wir das Gebäude gemeinsam mit Ihnen ab, legen Kontrollpunkte, Schlüsselübergabe und Meldewege fest und fassen alles in einer Dienstanweisung zusammen.
Jede eingesetzte Kraft hat mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO, für Empfang und Zugangskontrolle setzen wir vorzugsweise Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Liegen weitere Objekte in Winterhude oder Lokstedt, nehmen wir sie in dieselbe Planung auf.
Womit Sie beim Objektschutz rechnen können
Unser Richtwert für Objektschutz in Eppendorf liegt zwischen 23 und 50 € netto je Stunde. Den Ausschlag geben die Art der Besetzung, der Anteil an Nacht- und Wochenendstunden und die Frage, ob am Empfang viel Publikum zu betreuen ist. Ein kurzer Abendverschluss mit einer Nachtkontrolle kostet in Summe weit weniger als ein Platz, der rund um die Uhr besetzt bleibt.
Nach der Begehung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit getrennten Positionen, sodass Sie Varianten nebeneinanderlegen können. Alle Leistungen für den Stadtteil finden Sie auf der Seite Sicherheitsdienst Hamburg-Eppendorf, den Überblick für die ganze Stadt unter Objektschutz Hamburg.


