Eine Stadt mit Einkaufszentrum, Rathaus und Gewerbeparks
Langenhagen zählte Ende 2025 gut 54.000 Einwohner und liegt unmittelbar nördlich von Hannover. Das Stadtbild ist zweigeteilt: Im Süden die Kernstadt mit Rathaus am Marktplatz, Stadthaus und dem City Center Langenhagen, im Norden und Westen der Flughafen Hannover mit seinen Gewerbeparks. Dazwischen liegen Wohnquartiere und die Ortschaften Engelbostel, Godshorn, Kaltenweide, Krähenwinkel und Schulenburg.
Für den Objektschutz ergibt sich daraus eine breite Mischung. Im Zentrum dominieren Handel und Verwaltung mit vielen Menschen am Tag und leeren Gebäuden in der Nacht. An den Gewerbeparks stehen Büros und Hallen, deren Betrieb oft im Schichtrhythmus läuft, die aber am Wochenende ruhen. Und weil die nördliche Kernstadt im Siedlungsbeschränkungsbereich des Flughafens liegt, verändert sich die Bebauung vor allem in den Ortsteilen – dort entstehen Neubauten, während ältere Häuser vor einem Umbau leer stehen.
Welche Objekte in Langenhagen geschützt werden
Welche Form des Schutzes sinnvoll ist, richtet sich weniger nach der Größe eines Hauses als nach seiner Nutzung. In Langenhagen begegnen uns vor allem diese Fälle:
- Das City Center Langenhagen am Marktplatz mit rund 120 Geschäften und Gastronomiebetrieben und 1.344 Stellplätzen, wo Ladenstraßen, Parkdecks und Anlieferung im Blick bleiben müssen
- Rathaus und Stadthaus mit Stadtbibliothek, in denen Bürgerinnen und Bürger ein- und ausgehen und abends Akten- und Technikräume allein bleiben
- Die Brandboxx südlich des Flughafengeländes, das frühere Mode-Centrum, und weitere Bürobauten an den Gewerbeparks
- Betriebsgebäude an der Berliner Allee in Godshorn, wo viele kleine und mittlere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ansässig sind
- Industrie- und Gewerbeflächen, die nach einer Schließung leer fallen – das CD-Werk von PolyGram etwa wurde 2017 geschlossen
- Wohnanlagen und Quartiere im Wandel, etwa im Weiherfeld in Kaltenweide oder in Wiesenau
Präsenz im Einkaufszentrum und am Empfang
In einem Einkaufszentrum mit dieser Kundenzahl geht es zuerst um sichtbare, ruhige Präsenz. Unsere Kräfte sind in den Ladenstraßen und auf den Parkebenen unterwegs, sprechen Menschen an, die sich auffällig verhalten, setzen das Hausrecht des Centermanagements durch und helfen, wenn ein Kind seine Eltern verloren hat oder jemand Hilfe braucht. Zum Ladenschluss begleiten sie das Leeren der Ladenstraßen, prüfen Notausgänge und Nebeneingänge und übergeben das Haus an die Nachtschicht oder an die Technik des Betreibers.
In Verwaltungs- und Bürohäusern ist der besetzte Empfang die übliche Form. Eine Sicherheitskraft begrüßt Besucher, gleicht Termine ab, gibt Besucherausweise aus und weist den Weg. Wie streng kontrolliert wird, bestimmt Ihre Hausordnung: bei manchen Häusern reicht ein freundlicher Blick, bei anderen gehört eine Taschenkontrolle dazu. Nach Dienstschluss schließen wir ab, prüfen Fenster und Türen und schalten die Alarmanlage scharf.
Wenn Gebäude leer stehen
Ein Haus ohne Nutzung bleibt selten lange unbemerkt. Kabel, Kupferrohre und Heizkörper sind auch dann noch etwas wert, wenn niemand mehr darin arbeitet, und eine eingeworfene Scheibe zieht oft die nächste nach sich. Versicherer verlangen für leerstehende Objekte häufig regelmäßige, nachweisbare Kontrollen. Ohne sie kann der Schutz entfallen.
Für solche Fälle vereinbaren wir eine feste Zahl von Kontrollen je Woche zu wechselnden Zeiten. Dabei werden alle Zugänge geprüft, auffällige Stellen fotografiert und jede Kontrolle mit Uhrzeit im Bericht festgehalten. Wird umgebaut, passen wir die Runden an den Baufortschritt an, damit offene Fassaden und Gerüste nicht zum Einstieg werden.
Planung für Langenhagen aus der Kernregion Nord
Niedersachsen gehört zu unserer Kernregion Nord. Ein eigenes Büro in Langenhagen haben wir nicht; die Einsatzplanung erfolgt aus dem Hauptsitz in Neumünster, unterstützt durch die Niederlassung Bremen. Für Daueraufträge setzen wir einen festen Kreis von Kräften ein, die Ihr Gebäude, Ihre Ansprechpartner und Ihre Hausordnung kennen, und planen eine Einweisung vor dem ersten Dienst ein.
Alle Sicherheitskräfte haben mindestens die Unterrichtung nach § 34a GewO; für Aufgaben mit mehr Verantwortung setzen wir Personal mit Sachkundeprüfung ein. Unsere Abläufe sind nach ISO 9001 und DIN 77200 zertifiziert. Was Objektschutz grundsätzlich umfasst, beschreibt die Seite Objektschutz, den Überblick für das Land finden Sie unter Objektschutz in Niedersachsen. Alle Leistungen für die Stadt bündelt Sicherheitsdienst Langenhagen; wer zusätzlich ein Gebäude in Hannover hat, kann beide in einem Auftrag zusammenfassen.
Was Objektschutz in Langenhagen kostet
Als Richtwert gelten 23 bis 50 € netto je Stunde. Wo genau ein Auftrag liegt, hängt vor allem von der Tageszeit und der geforderten Qualifikation ab: Ein Empfang an Werktagen bewegt sich eher im unteren Teil der Spanne, Präsenz in Nächten, an Sonn- und Feiertagen oder mit sachkundegeprüftem Personal im oberen. Bei Rundgängen zählt außerdem, wie oft kontrolliert wird und ob sich mehrere Gebäude zu einer Runde bündeln lassen. Nach einem Ortstermin erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbaren Positionen.


